Unter dem Motto „Fairplay ohne Ausgrenzung - rote Karte für Homophobie!" fand am 14. August auf dem Augsburger Rathausplatz das Straßenfest zum Christopher-Street-Day statt. Der Titel wurde gewählt, um anlässlich der Fußball-WM besonders auf die latente und offensichtliche Diskriminierung von Schwulen in diesem Breitensport aufmerksam zu machen. So war auch die Grüne Jugend Augsburg und Umgebung an einem Stand mit den Grünen vertreten. Als Grüner Rednergast mit dabei war Theresa Schopper, die Landesvorsitzende der Bayerischen Grünen.
Wozu wir das eigentlich machen?
Noch immer erfahren Menschen Diskriminierung, Ablehnung und Hass verschiedenster Art wegen ihrer sexuellen Identität.
Dies betrifft nicht nur homo- und bisexuelle Frauen und Männer. Transgender und transsexuelle Menschen, bei denen das gelebte und gewünschte Geschlecht von ihrem biologischen Geschlecht abweicht, sind genauso betroffen wie Intersexuelle, die biologisch keinem stereotypischen Frauen- oder Männerbild zugeordnet werden können. Aber auch asexuelle Menschen, die kein Bedürfnis nach festen Partnerschaften und Geschlechtsverkehr haben, werden in der heutigen von den Medien übersexualisierten Welt zunehmen ausgegrenzt.
All diese Menschen erfahren in ihrem Leben allzuoft immer noch Ablehnung und Ausgrenzung. Zwar gibt es einige Verbesserungen wie eine langsam zunehmende gesellschaftliche Liberalität, das Lebenspartnerschaftsgesetz oder Antidiskriminierungsrichtlinien. Doch das reicht uns nicht! Noch immer werden lesbische und schwule Paare nach ihrer „Verpartnerung" (der eigentliche Name der „Homo-Ehe") gegenüber Heterosexuellen benachteiligt und dürfen beispielsweise keine Kinder adoptieren, auch wenn es im Wohl des Kindes wäre. Intersexuelle müssen sich beim Ausstellen eines Passes auf ein Geschlecht festlegen, denn es kann nur weiblich und männlich eingetragen werden, auch wenn sie dies gar nicht möchten. Vergleichbar ist auch die Situation von Transsexuellen, wenn sie noch keine geschlechtsangleichenden Eingriffe hatten.
Ganz besonders schwer ist es gerade auch für homo-, bi-, trans-, inter- und asexuelle Jugendliche und junge Erwachsene. Denn in einer ohnehin schweren Lebenssituation des Erwachsenwerdens und der Selbstfindung auch noch diskriminiert zu werden und oft tagtäglich in der Schule, der Ausbildungsstätte, der Uni, zu Hause oder in der Clique Mobbing und verbale sowie körperliche Angriffe zu erleiden ist doppelt schlimm.
Deshalb fordert die Grüne Jugend mehr Toleranz und ein Ende der Diskriminierung aufgrund sexueller Identität und rechtliche Gleichstellung für alle Menschen die sich lieben.
Jonas Mattejat ist Sprecher der Grünen Jugend Augsburg[mehr]
Unter dem Motto „Fairplay ohne Ausgrenzung - rote Karte für Homophobie!" fand am 14. August auf dem Augsburger Rathausplatz das Straßenfest zum Christopher-Street-Day statt. Der Titel wurde gewählt, um anlässlich der Fußball-WM besonders auf die latente und offensichtliche Diskriminierung von Schwulen in diesem Breitensport aufmerksam zu machen. So war auch die Grüne Jugend Augsburg und Umgebung an einem Stand mit den Grünen vertreten. Als Grüner Rednergast mit dabei war Theresa Schopper, die Landesvorsitzende der Bayerischen Grünen.
Wozu wir das eigentlich machen?
Noch immer erfahren Menschen Diskriminierung, Ablehnung und Hass verschiedenster Art wegen ihrer sexuellen Identität.
Dies betrifft nicht nur homo- und bisexuelle Frauen und Männer. Transgender und transsexuelle Menschen, bei denen das gelebte und gewünschte Geschlecht von ihrem biologischen Geschlecht abweicht, sind genauso betroffen wie Intersexuelle, die biologisch keinem stereotypischen Frauen- oder Männerbild zugeordnet werden können. Aber auch asexuelle Menschen, die kein Bedürfnis nach festen Partnerschaften und Geschlechtsverkehr haben, werden in der heutigen von den Medien übersexualisierten Welt zunehmen ausgegrenzt.
All diese Menschen erfahren in ihrem Leben allzuoft immer noch Ablehnung und Ausgrenzung. Zwar gibt es einige Verbesserungen wie eine langsam zunehmende gesellschaftliche Liberalität, das Lebenspartnerschaftsgesetz oder Antidiskriminierungsrichtlinien. Doch das reicht uns nicht! Noch immer werden lesbische und schwule Paare nach ihrer „Verpartnerung" (der eigentliche Name der „Homo-Ehe") gegenüber Heterosexuellen benachteiligt und dürfen beispielsweise keine Kinder adoptieren, auch wenn es im Wohl des Kindes wäre. Intersexuelle müssen sich beim Ausstellen eines Passes auf ein Geschlecht festlegen, denn es kann nur weiblich und männlich eingetragen werden, auch wenn sie dies gar nicht möchten. Vergleichbar ist auch die Situation von Transsexuellen, wenn sie noch keine geschlechtsangleichenden Eingriffe hatten.
Ganz besonders schwer ist es gerade auch für homo-, bi-, trans-, inter- und asexuelle Jugendliche und junge Erwachsene. Denn in einer ohnehin schweren Lebenssituation des Erwachsenwerdens und der Selbstfindung auch noch diskriminiert zu werden und oft tagtäglich in der Schule, der Ausbildungsstätte, der Uni, zu Hause oder in der Clique Mobbing und verbale sowie körperliche Angriffe zu erleiden ist doppelt schlimm.
Deshalb fordert die Grüne Jugend mehr Toleranz und ein Ende der Diskriminierung aufgrund sexueller Identität und rechtliche Gleichstellung für alle Menschen die sich lieben.
Jonas Mattejat ist Sprecher der Grünen Jugend Augsburg
Die AZ berichtet am 23.07. über die Schließung der Augsburger Altstadtkeipe Striese, in der auch schon einige Veranstaltungen der Grünen stattfanden. Hierzu veröffentlichen wir als Gastbeitrag eine Stellungnahme von Steffi und Alex Schmidt:
Der in der AZ veröffentliche Artikel „Das Striese ist geschlossen" » hat uns auf Grund der unvollständigen Darstellung sowie der Ausführung seitens der Redakteurin (u.a. Artikel in Kommentarform!) verwundert und bestürzt. Bitte gestatten Sie uns deswegen, Sie in dieser Sache mit stichhaltigen Informationen auszustatten.
Adi Weidenbacher übernahm nach erfolgreicher Geschäftsführung der Gastronomie im Kulturhaus Abraxas auf Bitten der Brauerei Riegele das Striese im Jahr 2007 in einem äußerlich und wirtschaftlich absolut desolatem Zustand.
Klar war allen Beteiligten, dass Adi Weidenbacher das Geschäft neu aufbauen muss und dass diese Neugründung unter den gegebenen Voraussetzungen mindestens drei bis fünf Jahre in Anspruch nehmen würde, um einen wirtschaftlich gesunden Betrieb aufbauen zu können. Klar war auch allen Beteiligten, dass Adi Weidenbacher diese durchaus schwierige Aufgabe ohne finanzielle Unterstützung bewältigen und sich dabei verschulden musste, um einen technisch intakten Betrieb zu eröffnen. Zur Erwirtschaftung eines Pachtzinses in entsprechend geforderter Höhe war zum damaligen Zeitpunkt nicht zu denken. Auch musste Adi Weidenbacher während des laufenden Betriebs immer wieder nachinvestieren, um dringend nötige Lärmschutzmaßnahmen durchzuführen. Somit war auch klar, dass die anfangs sehr hart erwirtschafteten Umsätze sofort zur Tilgung von Schulden verwendet wurden. Dabei verzichtete Adi Weidenbacher sogar auf persönliche Absicherung durch Kranken- und Rentenversicherung. Ein finanzielles Entgegenkommen seitens des Verpächters fand trotz notwendiger Maßnahmen zur Sicherstellung eines geordneten Betriebs leider nie statt. Das Brauhaus konzentrierte sich in erster Linie auf die vertragsrechtliche Situation mit dem Pächter Stefan Schmid und ließ alles weitere einfach vor sich hin laufen. Selbst um die Außenbeschilderung musste sich Weidenbacher selbst kümmern. Dabei hat er von Anbeginn seiner Tätigkeit dem Brauhaus und Herrn Stefan Schmid versichert, bei Nichtgelingen seiner Aktivitäten das Objekt sofort zu räumen. Dies ist auch schriftlich dokumentiert. Adi Weidenbacher hat bis zum Frühjahr 2009 vom Brauhaus Riegele Getränke bezogen, bis ihn seine wirtschaftliche Situation dazu zwang, Riegele-Getränke über einen von ihm beauftragten Getränkemarkt zu beziehen (die im Einzelhandel günstiger erhältlich sind als im Direktbezug bei der Brauerei). Die Markentreue wurde hier dennoch eingehalten.
Mittlerweile ist es jedoch so, dass das Striese sowohl baulich als auch finanziell auf eigenen Beinen stehen könnte, doch leider verhindern rechtliche Umstände die vielversprechende Weiterführung dieser kulturell relevanten Einrichtung, die sich in den letzten Jahren an immer mehr Zuspruch erfreut hat. Dies wurde letztendlich durch die kontinuierliche und entbehrungsreiche Arbeit Adi Weidenbachers und die konsequente Umsetzung seiner Vision, sein stetes Bemühen um ein gutes Verhältnis zu den Anwohnern und seine bedingungslose Kompromissbereitschaft mit den entsprechenden kulturellen und behördlichen Einrichtungen der Stadt Augsburg erreicht. Eine längere Schließung des Striese würde einen abermals herben Verlust für das kulturelle Angebot in Augsburg und für alle unmittelbar und mittelbar Betroffenen bedeuten.
Die AZ berichtet am 23.07. über die Schließung der Augsburger Altstadtkeipe Striese, in der auch schon einige Veranstaltungen der Grünen stattfanden. Hierzu veröffentlichen wir als Gastbeitrag eine Stellungnahme von Steffi und Alex Schmidt:
Der in der AZ veröffentliche Artikel „Das Striese ist geschlossen" » hat uns auf Grund der unvollständigen Darstellung sowie der Ausführung seitens der Redakteurin (u.a. Artikel in Kommentarform!) verwundert und bestürzt. Bitte gestatten Sie uns deswegen, Sie in dieser Sache mit stichhaltigen Informationen auszustatten.
Adi Weidenbacher übernahm nach erfolgreicher Geschäftsführung der Gastronomie im Kulturhaus Abraxas auf Bitten der Brauerei Riegele das Striese im Jahr 2007 in einem äußerlich und wirtschaftlich absolut desolatem Zustand.
Klar war allen Beteiligten, dass Adi Weidenbacher das Geschäft neu aufbauen muss und dass diese Neugründung unter den gegebenen Voraussetzungen mindestens drei bis fünf Jahre in Anspruch nehmen würde, um einen wirtschaftlich gesunden Betrieb aufbauen zu können. Klar war auch allen Beteiligten, dass Adi Weidenbacher diese durchaus schwierige Aufgabe ohne finanzielle Unterstützung bewältigen und sich dabei verschulden musste, um einen technisch intakten Betrieb zu eröffnen. Zur Erwirtschaftung eines Pachtzinses in entsprechend geforderter Höhe war zum damaligen Zeitpunkt nicht zu denken. Auch musste Adi Weidenbacher während des laufenden Betriebs immer wieder nachinvestieren, um dringend nötige Lärmschutzmaßnahmen durchzuführen. Somit war auch klar, dass die anfangs sehr hart erwirtschafteten Umsätze sofort zur Tilgung von Schulden verwendet wurden. Dabei verzichtete Adi Weidenbacher sogar auf persönliche Absicherung durch Kranken- und Rentenversicherung. Ein finanzielles Entgegenkommen seitens des Verpächters fand trotz notwendiger Maßnahmen zur Sicherstellung eines geordneten Betriebs leider nie statt. Das Brauhaus konzentrierte sich in erster Linie auf die vertragsrechtliche Situation mit dem Pächter Stefan Schmid und ließ alles weitere einfach vor sich hin laufen. Selbst um die Außenbeschilderung musste sich Weidenbacher selbst kümmern. Dabei hat er von Anbeginn seiner Tätigkeit dem Brauhaus und Herrn Stefan Schmid versichert, bei Nichtgelingen seiner Aktivitäten das Objekt sofort zu räumen. Dies ist auch schriftlich dokumentiert. Adi Weidenbacher hat bis zum Frühjahr 2009 vom Brauhaus Riegele Getränke bezogen, bis ihn seine wirtschaftliche Situation dazu zwang, Riegele-Getränke über einen von ihm beauftragten Getränkemarkt zu beziehen (die im Einzelhandel günstiger erhältlich sind als im Direktbezug bei der Brauerei). Die Markentreue wurde hier dennoch eingehalten.
Mittlerweile ist es jedoch so, dass das Striese sowohl baulich als auch finanziell auf eigenen Beinen stehen könnte, doch leider verhindern rechtliche Umstände die vielversprechende Weiterführung dieser kulturell relevanten Einrichtung, die sich in den letzten Jahren an immer mehr Zuspruch erfreut hat. Dies wurde letztendlich durch die kontinuierliche und entbehrungsreiche Arbeit Adi Weidenbachers und die konsequente Umsetzung seiner Vision, sein stetes Bemühen um ein gutes Verhältnis zu den Anwohnern und seine bedingungslose Kompromissbereitschaft mit den entsprechenden kulturellen und behördlichen Einrichtungen der Stadt Augsburg erreicht. Eine längere Schließung des Striese würde einen abermals herben Verlust für das kulturelle Angebot in Augsburg und für alle unmittelbar und mittelbar Betroffenen bedeuten.
Ohne euch, dritte Welt, könnten wir nicht täglich Fleisch essen, den großen, schicken Wagen fahren und unsere Kinder mit billigem Plastikspielzeug beschenken, das man auch ohne Gewissensbisse mal wegwerfen kann!
Ohne euch, dritte Welt, könnten wir nicht täglich Fleisch essen, den großen, schicken Wagen fahren und unsere Kinder mit billigem Plastikspielzeug beschenken, das man auch ohne Gewissensbisse mal wegwerfen kann!
Das Festival "Afrosommer" findet in Augsburg in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Es dauert von Freitag, den 09.07.2010 12.00 - 22.30 Uhr bis Sonntag, den 11.07.2010 12.00 - 22.30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Abraxas (Freigelände), Sommestr. 30, Augsburg
Das Fest soll ein Forum für die Begegnung mit der afrikanischen Kultur sein. Afrika zum Anfassen, zum Mitmachen, Afrika mit allen Sinnen erfahren. Afrikanische Künstler aus der Region bieten Workshops für Trommeln, Gesang und Tanz für Kinder und Erwachsene an.
Tagsüber finden vielfältige Musik und Tanzdarbietungen ( freies Trommeln, Afro, Afro Brasil, Weltmusik, Hip Hop, Rock, Jazz und Bossa nova ) im Zelt auf der Bühne statt.
Die Höhepunkte der Abende sind die Konzerte und Übertragung der WM - Spiele (Public-Viewing) im Zelt oder Theater am Freitag das Eröffnungskonzert ab 18Uhr mit Kukurudu ( Vorgruppe Westafrika -Percussion ) und 20Uhr Pamuzinda ( Hauptband, trad. Musik aus Zimbabwe) , am Samstag um 18Uhr das Konzert mit African Allstars ( Tanzmusik aus Afrika ) 20:30 WM 3.Platz - Public- Viewing und das Abschlusskonzert mit Moojah ( Soul Village Band aus Guinea u. Deutschland ) und 20:30 WM Finale- Public- Viewing am Sonntag.
Für Kinder werden Trommelkurse, Schminken, Basteln , Märchenstunden, Torwand und Gewinne angeboten.
Im Freien findet ein Basar statt auf dem afrikanische Waren (Kunsthandwerk, Kleidung, Musikinstrumente, Schmuck, etc.) und afrikanische Spezialitäten angeboten werden.
Bei Regen wird der Afrosommer nicht ins Wasser fallen; alle Veranstaltungen werden ins Kulturhaus Abraxas verlegt.
Das Festival "Afrosommer" findet in Augsburg in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Es dauert von Freitag, den 09.07.2010 12.00 - 22.30 Uhr bis Sonntag, den 11.07.2010 12.00 - 22.30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Abraxas (Freigelände), Sommestr. 30, Augsburg
Das Fest soll ein Forum für die Begegnung mit der afrikanischen Kultur sein. Afrika zum Anfassen, zum Mitmachen, Afrika mit allen Sinnen erfahren. Afrikanische Künstler aus der Region bieten Workshops für Trommeln, Gesang und Tanz für Kinder und Erwachsene an.
Tagsüber finden vielfältige Musik und Tanzdarbietungen ( freies Trommeln, Afro, Afro Brasil, Weltmusik, Hip Hop, Rock, Jazz und Bossa nova ) im Zelt auf der Bühne statt.
Die Höhepunkte der Abende sind die Konzerte und Übertragung der WM - Spiele (Public-Viewing) im Zelt oder Theater am Freitag das Eröffnungskonzert ab 18Uhr mit Kukurudu ( Vorgruppe Westafrika -Percussion ) und 20Uhr Pamuzinda ( Hauptband, trad. Musik aus Zimbabwe) , am Samstag um 18Uhr das Konzert mit African Allstars ( Tanzmusik aus Afrika ) 20:30 WM 3.Platz - Public- Viewing und das Abschlusskonzert mit Moojah ( Soul Village Band aus Guinea u. Deutschland ) und 20:30 WM Finale- Public- Viewing am Sonntag.
Für Kinder werden Trommelkurse, Schminken, Basteln , Märchenstunden, Torwand und Gewinne angeboten.
Im Freien findet ein Basar statt auf dem afrikanische Waren (Kunsthandwerk, Kleidung, Musikinstrumente, Schmuck, etc.) und afrikanische Spezialitäten angeboten werden.
Bei Regen wird der Afrosommer nicht ins Wasser fallen; alle Veranstaltungen werden ins Kulturhaus Abraxas verlegt.
Unser Konzept für die Schwabenwand hat sich durchgesetzt. Die Stadt Augsburg setzt das Konzept mit dem Kriminalpräventiven Rat, dem Popkulturbeauftragtem und den „Die Bunten" um.
Ein schöner Grüner Erfolg. Die Entstehung und den Antrag könnt ihr hier nachlesen: Kunst oder Vandalismus »
Ansprechpartner, Nutzungsregeln und Flächen findet ihr ab sofort über die städtische Webseite www.graffiti.augsburg.de »
Photo: Pressekonferenz zur Eröffnung, (Bild: Stadt Augsburg) v.l.: Richard Görlich Popkulturbeauftragter, Stadträtin Verena von Mutius (Grüne), Stadtrat Christian Moravcik (Grüne), BGM Peter Grab (Referent für Kultur/Jugendkultur), OB Dr. Kurt Gribl, Walter Böhm (Ordnungsreferent), Diana Naranjo (Kriminalpräventiver Rat), Christian Rappl & Daniel Tröster (beide „Die Bunten")
Grünen Stadtrat Christian Moravcik berichtet in seinen Blog moravcik.de » regelmäßig über das Politische Geschehen im Augsburger Stadtrat. [mehr]
Unser Konzept für die Schwabenwand hat sich durchgesetzt. Die Stadt Augsburg setzt das Konzept mit dem Kriminalpräventiven Rat, dem Popkulturbeauftragtem und den „Die Bunten" um.
Ein schöner Grüner Erfolg. Die Entstehung und den Antrag könnt ihr hier nachlesen: Kunst oder Vandalismus »
Ansprechpartner, Nutzungsregeln und Flächen findet ihr ab sofort über die städtische Webseite www.graffiti.augsburg.de »
Photo: Pressekonferenz zur Eröffnung, (Bild: Stadt Augsburg) v.l.: Richard Görlich Popkulturbeauftragter, Stadträtin Verena von Mutius (Grüne), Stadtrat Christian Moravcik (Grüne), BGM Peter Grab (Referent für Kultur/Jugendkultur), OB Dr. Kurt Gribl, Walter Böhm (Ordnungsreferent), Diana Naranjo (Kriminalpräventiver Rat), Christian Rappl & Daniel Tröster (beide „Die Bunten")
Grünen Stadtrat Christian Moravcik berichtet in seinen Blog moravcik.de » regelmäßig über das Politische Geschehen im Augsburger Stadtrat.
Augsburg soll „Fairtrade Stadt" werden - das ist eines der großen Projekte im Rahmen der Lokalen Agenda 21 für dieses Jahr. Die notwendigen Bedingungen dafür sind mittlerweile alle erfüllt. Die feierliche Überreichung der Urkunde wird im Rahmen vom Festival der Kulturen am 17.7.2010 stattfinden.
Den Titel „Fairtrade Stadt" erhalten Städte von Transfair e.V, die sich besonders für den Fairen Handel engagieren. Weltweit sind das schon über 750 Kommunen, die meisten davon in Großbritannien, das eine besonders starke Tradition im Fairen Handel hat. In Deutschland läuft die Kampagne seit 2009 (www.fairtrade-towns.de) und nachdem Saarbrücken den Anfang gemacht hat, sind schon 13 Städte dem guten Beispiel gefolgt, im Allgäu etwa Sonthofen. Augsburg soll die erste bayerische Großstadt werden, die damit zeigt, dass sie sich für globale Gerechtigkeit und Armutsbekämpfung einsetzt.
Die Initiative zu dieser Kampagne ging im Herbst 2009 vom Fachforum Eine Welt der Lokalen Agenda 21 aus. Agenda-Sprecherin Ute Michallik rief eine Steuerungsgruppe ins Leben, die die notwendige Vorarbeit für den Stadtratsbeschluss leistete. Es musste recherchiert und dokumentiert werden, wo es fair gehandelte Produkte gibt, wer sich wo engagiert und es musste Überzeugungsarbeit geleistet werden, um Umsteiger auf Fairhandelsprodukte zu gewinnen. Das prominenteste Beispiel dafür ist der Augsburger Stadtrat, bei dessen Sitzungen seit Februar nur noch fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt wird. Der Beschluss des Stadtrates im April war dann auch die letzte Hürde auf dem Weg zur Fairtrade Stadt. Margarete Aulbach von der Werkstatt Solidarische Welt e.V. hatte Gelegenheit, im Stadtrat das Projekt vorzustellen, das einstimmig beschlossen und als Ausdruck bürgerschaftlichen Engagements gewürdigt wurde. Der Schritt von der Umwelt- und Friedensstadt zur Fairtrade Stadt ist konsequent, denn der Faire Handel trägt weltweit zu Gerechtigkeit, Umwelt- und Klimaschutz bei.
In Augsburg hat er durch den Weltladen und die Werkstatt Solidarische Welt e.V eine über 30-jährige Tradition und konnte in Kirchengemeinden und Schulen Fuß fassen. Die vielen Ehrenamtlichen sorgen schon lange dafür, dass Menschen bei uns einen kleinen Mehrpreis für Kaffee, Tee und Schokolade bezahlen, um damit die Existenz von Kleinbauern in Entwicklungsländern zu sichern. Der Erfolg dieser Idee zeigt sich darin, dass es mittlerweile in über 90 Augsburger Geschäften Fairhandelsprodukte zu kaufen gibt. Über 20 Kirchengemeinden engagieren sich, viele SchülerInnen arbeiten in Projekten zur Entwicklungszusammenarbeit mit und ihre LehrerInnen trinken „fairen" Kaffee zur Stressbewältigung.
VerbraucherInnen haben heutzutage die Macht, mit ihrem täglichen Einkauf den internationalen Handel gerechter zu gestalten. Aber sie nutzen sie noch nicht ausreichend. Bislang profitieren weltweit über eine Million Kleinbauern vom Fairen Handel und können mit ihren Familien der absoluten Armut entkommen. Aber es könnten viel mehr sein: In Deutschlang liegen die jährlichen Pro-Kopf-Ausgaben für faire Produkte bei durchschnittlich 2,70 €. Das ist beschämend wenig und liegt deutlich unter EU-Durchschnitt. Schweizer, Österreicher und vor allem die Engländer geben ein Vielfaches aus. Das Ziel der Fairtrade Stadt ist es denn auch, den Fairen Handel aus der Nische zu holen und breite Bevölkerungsgruppen davon überzeugen, dass sie hier in Augsburg einen wirksamen Beitrag leisten können gegen die Armut in den Ländern des Südens und für eine gerechtere Gestaltung des globalen Welthandels.
Hier ist Mitmachen gefragt: Jede Tasse Kaffee, jede Tafel Schokolade, jedes Glas Saft, jeder Fußball, jedes T-Shirt und jeder Strauß Rosen - jedes fair gehandelte Produkt gibt vor allem Frauen und Kindern eine Chance auf eine Zukunft! Wenn viele mitmachen, gereicht uns der Titel zur Ehre und wird mit Leben erfüllt. Dann leben wir die nachhaltige Entwicklung in Augsburg getreu dem Motto: „Global denken - lokal handeln!"
Weitere Info: www.fairtrade-towns.de » Kontakt: ute.michallik(at)weltladen-augsburg.de »[mehr]
Augsburg soll „Fairtrade Stadt" werden - das ist eines der großen Projekte im Rahmen der Lokalen Agenda 21 für dieses Jahr. Die notwendigen Bedingungen dafür sind mittlerweile alle erfüllt. Die feierliche Überreichung der Urkunde wird im Rahmen vom Festival der Kulturen am 17.7.2010 stattfinden.
Den Titel „Fairtrade Stadt" erhalten Städte von Transfair e.V, die sich besonders für den Fairen Handel engagieren. Weltweit sind das schon über 750 Kommunen, die meisten davon in Großbritannien, das eine besonders starke Tradition im Fairen Handel hat. In Deutschland läuft die Kampagne seit 2009 (www.fairtrade-towns.de) und nachdem Saarbrücken den Anfang gemacht hat, sind schon 13 Städte dem guten Beispiel gefolgt, im Allgäu etwa Sonthofen. Augsburg soll die erste bayerische Großstadt werden, die damit zeigt, dass sie sich für globale Gerechtigkeit und Armutsbekämpfung einsetzt.
Die Initiative zu dieser Kampagne ging im Herbst 2009 vom Fachforum Eine Welt der Lokalen Agenda 21 aus. Agenda-Sprecherin Ute Michallik rief eine Steuerungsgruppe ins Leben, die die notwendige Vorarbeit für den Stadtratsbeschluss leistete. Es musste recherchiert und dokumentiert werden, wo es fair gehandelte Produkte gibt, wer sich wo engagiert und es musste Überzeugungsarbeit geleistet werden, um Umsteiger auf Fairhandelsprodukte zu gewinnen. Das prominenteste Beispiel dafür ist der Augsburger Stadtrat, bei dessen Sitzungen seit Februar nur noch fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt wird. Der Beschluss des Stadtrates im April war dann auch die letzte Hürde auf dem Weg zur Fairtrade Stadt. Margarete Aulbach von der Werkstatt Solidarische Welt e.V. hatte Gelegenheit, im Stadtrat das Projekt vorzustellen, das einstimmig beschlossen und als Ausdruck bürgerschaftlichen Engagements gewürdigt wurde. Der Schritt von der Umwelt- und Friedensstadt zur Fairtrade Stadt ist konsequent, denn der Faire Handel trägt weltweit zu Gerechtigkeit, Umwelt- und Klimaschutz bei.
In Augsburg hat er durch den Weltladen und die Werkstatt Solidarische Welt e.V eine über 30-jährige Tradition und konnte in Kirchengemeinden und Schulen Fuß fassen. Die vielen Ehrenamtlichen sorgen schon lange dafür, dass Menschen bei uns einen kleinen Mehrpreis für Kaffee, Tee und Schokolade bezahlen, um damit die Existenz von Kleinbauern in Entwicklungsländern zu sichern. Der Erfolg dieser Idee zeigt sich darin, dass es mittlerweile in über 90 Augsburger Geschäften Fairhandelsprodukte zu kaufen gibt. Über 20 Kirchengemeinden engagieren sich, viele SchülerInnen arbeiten in Projekten zur Entwicklungszusammenarbeit mit und ihre LehrerInnen trinken „fairen" Kaffee zur Stressbewältigung.
VerbraucherInnen haben heutzutage die Macht, mit ihrem täglichen Einkauf den internationalen Handel gerechter zu gestalten. Aber sie nutzen sie noch nicht ausreichend. Bislang profitieren weltweit über eine Million Kleinbauern vom Fairen Handel und können mit ihren Familien der absoluten Armut entkommen. Aber es könnten viel mehr sein: In Deutschlang liegen die jährlichen Pro-Kopf-Ausgaben für faire Produkte bei durchschnittlich 2,70 €. Das ist beschämend wenig und liegt deutlich unter EU-Durchschnitt. Schweizer, Österreicher und vor allem die Engländer geben ein Vielfaches aus. Das Ziel der Fairtrade Stadt ist es denn auch, den Fairen Handel aus der Nische zu holen und breite Bevölkerungsgruppen davon überzeugen, dass sie hier in Augsburg einen wirksamen Beitrag leisten können gegen die Armut in den Ländern des Südens und für eine gerechtere Gestaltung des globalen Welthandels.
Hier ist Mitmachen gefragt: Jede Tasse Kaffee, jede Tafel Schokolade, jedes Glas Saft, jeder Fußball, jedes T-Shirt und jeder Strauß Rosen - jedes fair gehandelte Produkt gibt vor allem Frauen und Kindern eine Chance auf eine Zukunft! Wenn viele mitmachen, gereicht uns der Titel zur Ehre und wird mit Leben erfüllt. Dann leben wir die nachhaltige Entwicklung in Augsburg getreu dem Motto: „Global denken - lokal handeln!"
Weitere Info: www.fairtrade-towns.de » Kontakt: ute.michallik(at)weltladen-augsburg.de »
Mit dem Bürgerbegehren für einen Tunnel unter dem Königsplatz ziehen einige CSU-Mitglieder, Einzel-Stadträte und Architekten eine alte Planung wieder aus der Schublade. Schon 2007 sprachen sie die Grünen vehement gegen einen Kö-Tunnel aus, der damals von CSU und Teilen der SPD gefordert wurde.
Hier, immer noch aktuell, die grünen Argumente aus dem Jahr 2007:
Königsplatztunnel: Wir sagen Nein!
Durch den Kö-Tunnel wird der motorisierte Individualverkehr beschleunigt. Die Stadtdurchfahrt für Autos wird weiter vereinfacht und damit immer mehr Verkehr angelockt. Es wird die Tatsache ignoriert, dass wir wegen der bereits überschrittenen Grenzwerte für Feinstaub eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs brauchen.
Die Tunnelplanung, ist das überholte Konzept einer autogerechten Stadt, das absolut nicht zukunftsfähig ist.
Für den Tunnelbau sollen mehr als 60 Bäume geopfert und damit Teile des Königsplatzes und der Fuggerstraße fast völlig kahl geschlagen werden
Die dringend notwendige Aufwertung der Fuggerstraße, die beispielsweise in ihrem ursprünglichen Zustand als dreireihige Allee zu einem Schmuckstück der Innenstadt werden könnte, wird durch einen Tunnelbau auf Dauer hintertrieben.
Städtebaulich verheerend sind die vorgesehenen Rampen, die die Situation in der Konrad-Adenauer-Allee und in der Fuggerstraße bis zur Holbeinstraße verschandeln würden.
Hinzu kommt, dass 100 Meter Tunnel rund 13 Mio. Euro aus Steuergeldern kosten werden.[mehr]
Mit dem Bürgerbegehren für einen Tunnel unter dem Königsplatz ziehen einige CSU-Mitglieder, Einzel-Stadträte und Architekten eine alte Planung wieder aus der Schublade. Schon 2007 sprachen sie die Grünen vehement gegen einen Kö-Tunnel aus, der damals von CSU und Teilen der SPD gefordert wurde.
Hier, immer noch aktuell, die grünen Argumente aus dem Jahr 2007:
Königsplatztunnel: Wir sagen Nein!
Durch den Kö-Tunnel wird der motorisierte Individualverkehr beschleunigt. Die Stadtdurchfahrt für Autos wird weiter vereinfacht und damit immer mehr Verkehr angelockt. Es wird die Tatsache ignoriert, dass wir wegen der bereits überschrittenen Grenzwerte für Feinstaub eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs brauchen.
Die Tunnelplanung, ist das überholte Konzept einer autogerechten Stadt, das absolut nicht zukunftsfähig ist.
Für den Tunnelbau sollen mehr als 60 Bäume geopfert und damit Teile des Königsplatzes und der Fuggerstraße fast völlig kahl geschlagen werden
Die dringend notwendige Aufwertung der Fuggerstraße, die beispielsweise in ihrem ursprünglichen Zustand als dreireihige Allee zu einem Schmuckstück der Innenstadt werden könnte, wird durch einen Tunnelbau auf Dauer hintertrieben.
Städtebaulich verheerend sind die vorgesehenen Rampen, die die Situation in der Konrad-Adenauer-Allee und in der Fuggerstraße bis zur Holbeinstraße verschandeln würden.
Hinzu kommt, dass 100 Meter Tunnel rund 13 Mio. Euro aus Steuergeldern kosten werden.