GRÜNE AUGSBURG http://gruene-augsburg.de Der Stadtverband Augsburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/parkanlage_an_der_windprechtstrasse-1/ Parkanlage an der Windprechtstraße http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/parkanlage_an_der_windprechtstrasse-1/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/parkanlage_an_der_windprechtstrasse-1/ Der Park ist im Quartier rund um das Servatiusstift die einzige größere Grünfläche. Zudem handelt... GRÜNE fordern Wieder-Öffnung, Erhalt und Schutz der Grünfläche

 

Die Grüne Stadtratsfraktion hat beantragt, dass der seit über einem Jahr geschlossene Park an der Windprechtstraße im Südosten des Antonsviertels wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird und dort entsprechende Maßnahmen für die Pflege und den Erhalt der Grünfläche eingeleitet werden (http://gruenlink.de/1fi1).

Martina Wild, umweltpolitische Sprecherin: „Der Park an der Windprechtstraße ist im Quartier rund um das Servatiusstift, das ja doch deutlich vom restlichen Antonsviertel und dem Wittelsbacher Park abgetrennt ist, die einzige größere Grünfläche. Bis vor über einem Jahr war der Park noch öffentlich zugänglich und wurde von der dortigen Bevölkerung gerne als Freizeit- und Erholungsfläche genutzt. Nach unseren Informationen ist der Freistaat Besitzer eines Großteils des Parks und hat ihn leider bis auf weiteres schließen lassen, ohne die Bevölkerung zu informieren und die Gründe dafür darzulegen. Wir haben die Verwaltung daher aufgefordert, die Wieder-Öffnung des Parks voranzutreiben. Da der Baumbestand ökologisch äußerst wertvoll ist und der Pflegezustand des Parks sehr schlecht ist, wird die Öffnung vermutlich nur schrittweise erfolgen können. Die Bürger*innen vor Ort brauchen aber auf jeden Fall wieder ihre ortsnahe Erholungs-Oase.“

Auch der dauerhafte Erhalt und die Pflege des Parks müssen aus Sicht der Grünen Fraktion langfristig sichergestellt werden.

Antje Seubert, zuständige Stadträtin für das Antonsviertel: „Der Park ist zu großen Teilen ein kartiertes Biotop. Es handelt sich also um ökologisch wertvolles Grün. Gleichzeitig ist die Parkfläche im Flächennutzungsplan als gemischte Baufläche ausgewiesen und könnte potentiell bebaut werden. Das passt nicht zusammen. Wir fordern daher, dass der Park als Grünfläche ausgewiesen und sein Erhalt damit dauerhaft gesichert wird. Auch die Pflege des Parks wollen wir dauerhaft sichern und darüber mit dem Freistaat entsprechend verhandeln. Im aktuellen Zustand sind die Wege dort gefährlich und ein sicherer Aufenthalt im Park ist nicht gewährleistet. Das muss in Zusammenarbeit mit dem Freistaat dringend angegangen und dauerhaft gelöst werden.“

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Fri, 13 Apr 2018 13:23:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/parkgebuehren_und_oepnv_preise/ Parkgebühren und ÖPNV-Preise http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/parkgebuehren_und_oepnv_preise/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/parkgebuehren_und_oepnv_preise/ Die Grüne Stadtratsfraktion will den ÖPNV künftig durch die Einnahmen aus den Parkgebühren stärken... GRÜNE wollen ÖPNV gezielter fördern

Die Grüne Stadtratsfraktion möchte den ÖPNV im Vergleich zum MIV stärken und fordert eine Anhebung und Ausweitung der Parkgebühren im Maß der Erhöhung der ÖPNV-Tickets und die Verwendung der Einnahmen aus Parkgebühren für eine nachhaltige Mobilität.

Martina Wild, Fraktionsvorsitzende: „Eine Anfrage unserer Fraktion brachte zu Tage, dass die Parkgebühren im öffentlichen Raum in Augsburg seit 2012 nicht gestiegen sind, während ÖPNV-Tickets sich im Barverkauf um 18% und im Abo um 9% verteuert haben (gruenlink.de/1epr). Betrachtet man den Zeitraum seit 2002, dann wurden die Parkgebühren für die erste Stunde zwar um 33% erhöht, faktisch wurde die erste Stunde aber durch die Semmeltaste sogar 33% billiger und kostet bis heute 1€. Im gleichen Zeitraum stiegen die ÖPNV-Preise im Barverkauf um fast 70% und bei den Abos um 50%. Das ist das Gegenteil einer gezielten Förderung des ÖPNV. Der ÖPNV wird damit bei jeder Tarifsteigerung unattraktiver gegenüber dem Auto. Wir fordern daher im Sinne der Luftreinhaltung und einer Gleichstellung der Verkehrsträger die Parkgebühr in der Innenstadt auf 3€ pro Stunde anzuheben und die Semmeltaste abzuschaffen. Damit wären dann die Parkgebühren in 16 Jahren um 50% gestiegen, also in etwa so wie die Abopreise im ÖPNV.“

 Die GRÜNEN wollen außerdem, dass die Parkgebühren so regelmäßig angepasst werden wie die ÖPNV-Preise und die Einnahmen gezielt in die Förderung des ÖPNV gesteckt werden (http://gruenlink.de/1fgn).

Stephanie Schuhknecht, stellv. Fraktionsvorsitzende: „Eins ist doch unbestritten: die Luftreinhalteprobleme in deutschen Städten sind hauptsächlich von privater PKW-Nutzung verursacht. Nur durch weniger und emissionsfreien PKW-Verkehr können wir diese Probleme dauerhaft lösen. Nur wenn wir den ÖPNV gezielt ausbauen, fördern und auch verbilligen, und gleichzeitig den Autoverkehr nicht mehr versteckt subventionieren, werden die Menschen auf den Umweltverbund umsteigen. Wir GRÜNE wollen eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität, die uns allen wieder mehr Lebensqualität in der Stadt zurückgibt. Wir fordern daher, dass die bereits 2013 beschlossene automatische Steigerung der ÖPNV-Preise auch auf die Parkgebühren Anwendung findet und die Einnahmen aus den Parkgebühren zweckgebunden in den Betrieb des ÖPNV fließen, z.B. um die Verkürzung der zeitlichen Beschränkung des Sparabos von 9 auf 8 Uhr auch gegenfinanzieren zu können. Dass die SPD-Fraktion zu unseren Vorschlägen in ihrer gestern veröffentlichten Pressemeldung bewusst mit Unwahrheiten argumentiert und letztlich statt Inhalten nur Häme verbreitet, spricht für sich selbst.“

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Tue, 27 Mar 2018 14:26:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_fordern_die_negativfolgen_der_tarifreform_zu_beseitigen/ Negativfolgen der Tarifreform beseitigen! http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_fordern_die_negativfolgen_der_tarifreform_zu_beseitigen/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_fordern_die_negativfolgen_der_tarifreform_zu_beseitigen/ „Wir fordern den AVV und die Stadtregierung auf, die Tarifreform nachzubessern. Insgesamt müssen... „Wir fordern den AVV und die Stadtregierung auf, die Tarifreform nachzubessern. Insgesamt müssen mehr öffentliche Mittel zur Verfügung gestellt werden, um den umweltfreundlichen ÖPNV finanziell gut auszustatten und das Angebot zu verbessern. Dass manche Kundinnen und Kunden nun 100 Prozent mehr für eine Fahrt bezahlen, ohne ein Mehrwert an Leistung, ist inakzeptabel. Wir wollen die unverzügliche Erweiterung der Kurzstrecke auf sieben Haltestellen für Bus und Tram, sowie einer Station mit der Regionalbahn“, so Peter Rauscher, Sprecher der Augsburger GRÜNEN.

Die Augsburger GRÜNEN diskutierten am Mittwoch mit 40 Mitgliedern und Gästen über die Auswirkungen der Tarifreform im AVV und beschlossen einen Antrag zur Verbesserung des Tarifsystems und des ÖPNV in Augsburg und der Region.

„Mobilität muss für alle bezahlbar und klimafreundlich möglich sein. Wir fordern daher die Weiterentwicklung der Stadtwerke zu einer echten Mobiltätsdienstleisterin, die alle Formen moderner Mobilität unter einem Dach bündelt und miteinander abstimmt. Augsburg braucht ein echtes 365 Euro-Ticket, das allen unseren Bürgerinnen und Bürgern freie Mobilität für einen Euro am Tag ermöglicht. Der Erfolg in Städten, die dieses Ticket eingeführt haben, spricht für sich. Hier nutzen immer mehr Bürgerinnen und Bürger den ÖPNV, was wiederum zur besseren Auslastung und mehr Finanzen im öffentlichen Nahverkehr führt“, ergänzt Peter Rauscher, der mit einem Antrag auf weitere Maßnahmen und Verbesserungen besteht.

Die Augsburger GRÜNEN beschlossen unter anderem folgende Forderungen:

  • Einführung eines 365 Euro-Tickets
  • Kurzstrecke bis 7 Haltestellen und 1 Station mit der Regionalbahn Alternativ: Um die Zusammenlegung abzufedern im gesamten Innenraum (vormals Zone 10 und 20)
  • Eine Reduzierung der Einzelfahrtkosten auf 2 Euro pro Fahrt
  • Einführung einer Distanzabrechnung für die effektiv zurückgelegte Strecke
  • Zeitkarten mit flexiblem Beginn: 24-Stunden, 72-Stunden und 7 Tage-Tickets
  • Einführung eines Mobil-Passes zur Verknüpfung aller Mobilitätsangebote
  • Taktverdichtung - generell muss jede Linie von 5 Uhr bis 24 Uhr bedient werden
  • Zusätzliche Verstärkerfahrzeuge in den Stoßzeiten Ring und Querverbindungen, um die Stadtteile untereinander besser miteinander zu verbinden
  • Verlängerungen der Straßenbahnen in die Umlandgemeinden
  • Bessere Anbindung von Bus- und Straßenbahnen an die Regionalbahn
  • Weitere Erschließungen durch die Straßenbahn
  • Regelmäßige Bedienung der Gleise durch die Maxstraße
  • Augsburg muss sich als Modellstadt für kostenlosen ÖPNV bewerben

„Gerade im Hinblick auf ein verändertes Mobilitätsverhalten und dem zunehmenden Komplettverzicht auf das Auto in den Großstädten, muss man auch für Gelegenheitsfahrerinnen und -fahrer, die ansonsten ganzjährig das Fahrrad nutzen, ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis bieten. Wir müssen städtische Mobilität auch ohne Auto qualitativ gut und preislich attraktiv gestalten, um den Herausforderungen unserer Zeit gerecht zu werden. Angesichts drohender Dieselfahrverbote und verstopfter Innenstädte, ist es höchste Eisenbahn hier zu handeln. Öffentlicher Nahverkehr, Elektro-Mobilität, Fahrrad und Fußgänger werden den Verkehr der Zukunft prägen. Augsburg muss jetzt die Weichen dafür stellen“, so Rauscher weiter.

Den gesamten Antrag kann man hier nachlesen.

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Thu, 22 Mar 2018 11:18:00 +0100
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/kulturkiesel_jetzt_online/ Kulturkiesel jetzt online http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/kulturkiesel_jetzt_online/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/kulturkiesel_jetzt_online/ Das neue Internetportal der Stadt verdeutlicht, dass kulturelle Bildung eben nicht nur im... GRÜNE Impulsgeber für ganzheitlichen Bildungsansatz

 

Die Grüne Stadtratsfraktion freut sich, dass gestern das neue Portal Kulturkiesel im Internet an den Start ging und damit das Thema Kulturelle Bildung in Augsburg neu gebündelt und kanalisiert wird.

Martina Wild, bildungspolitische Sprecherin und Fraktionsvorsitzende: „Schon 2011 hatte die GRÜNE Fraktion zu einer Fachveranstaltung zum Thema Kulturelle Bildung geladen und danach in einem Antrag ein Konzept, feste Verwaltungsstrukturen und einen Fördertopf für einen ganzheitlichen Bildungsansatz eingefordert. Mit dem neuen Webportal entwickeln nun das Kultur- und das Bildungsreferat gemeinsam den Bereich Kulturelle Bildung in Augsburg weiter und zeigen die Vielfalt der Angebote auf, die es bereits gibt und perspektivisch noch geben könnte. Der Kulturkiesel verdeutlicht, dass Kulturelle Bildung eben nicht nur im schulischen Bereich erworben wird, sondern alle Generationen angeht und in praktisch allen Lebensbereichen und an allen Bildungsorten mittlerweile ihren Platz hat und auch haben muss. Der Fokus liegt natürlich weiterhin darauf, Kinder und Jugendliche an Kulturelle Bildung mit niederschwelligen Angeboten heranzuführen. Der Kulturkiesel schafft dafür die besten Voraussetzungen.“

Das Portal bietet umfangreiche Optionen, die sowohl für Lehrerinnen und Lehrer, als auch für Kunstschaffende, andere Pädagoginnen und Pädagogen oder kulturinteressierte Familien interessant sind.

Verena von Mutius, kulturpolitische Sprecherin: „Der Kulturkiesel vereint die Nachfrageseite mit der Angebotsseite: Lehrer können Projekte zum Mitmachen suchen und Akteure aus dem kulturellen Bildungsbereich können ihre Projekte dort bekannter machen. Das ist auch eine Konsequenz aus dem Beteiligungsprozess, der für die Erarbeitung im „Netzwerk Kulturelle Bildung“ gelaufen ist. Besonders hilfreich ist auch die Zusammenstellung der verschiedenen Fördermöglichkeiten für Projekte der kulturellen Bildung. So können gute Projektideen überhaupt erst angepackt und realisiert werden. Unser Dank gilt den beiden Mitarbeiterinnen im Kulturamt und im Bildungsreferat, die den Großteil der Realisierung gestemmt haben und die von nun an auch als Ansprechpartnerinnen für Ratsuchende auf der Plattform fungieren.“

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Tue, 20 Mar 2018 12:05:00 +0100
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/denkort_in_der_halle_116/ Denkort in der Halle 116 http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/denkort_in_der_halle_116/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/denkort_in_der_halle_116/ Die GRÜNE Fraktion möchte, dass es endlich Fortschritte bei der Realisierung eines Denkorts in der... GRÜNE wollen konkrete Fortschritte

Die Grüne Stadtratsfraktion fordert, dass in der jahrelangen Diskussion um einen Denkort in der Halle 116 nun endlich konkrete Fortschritte in Richtung einer Realisierung folgen. Verena von Mutius, kulturpolitische Sprecherin: „In Augsburg gibt es nach so vielen Jahren immer noch keinen Ort, der die Verbrechen der NS-Zeit darstellt und darüber aufklärt. Die Halle 116 auf dem Sheridan-Gelände war ein KZ-Außenlager von Dachau, weshalb der Umgang mit dem Gebäude entsprechend sensibel sein muss. Wir GRÜNE haben zuletzt bei der vor kurzem erfolgten Veränderung des Bebauungsplans wieder gefordert, dass die gesamte Halle eine Gemeinbedarfsfläche bleiben muss. Aus unserer Sicht macht ein Denkort nur dann Sinn, wenn ein Konzept für die gesamte Halle erstellt wird, und nicht nur ein Teilbereich unabhängig vom Rest entwickelt wird. Wir wollen daher mit Blick auf die Diskussion um die Denkmalwürdigkeit, dass die Stadt die Halle 116 im Ganzen kauft, sie wieder gesamt zur Gemeinbedarfsfläche macht und ein entsprechendes Nutzungskonzept auf der Grundlage der Denkort-Konzeption von Professor Gassert erarbeitet wird. Dabei können wir uns als andere sensible Nutzungen neben dem Denkort z.B. ein Kultur- und  Bildungszentrum oder städtische Bildungseinrichtungen vorstellen. Wir fordern weiterhin, dass über mögliche weitere Nutzungen ein öffentlicher Diskurs geführt wird.“

 

Um die momentan ungenutzte Halle in einem ersten Schritt mit mehr Leben zu füllen, hat die Grüne Fraktion einen Fördertopf beantragt, aus dem bürgerschaftliche Initiativen unterstützt werden sollen, die die Halle nutzen wollen (http://gruenlink.de/1fbn). Martina Wild, Fraktionsvorsitzende: „Es muss endlich sichtbar werden, dass die Halle 116 ein besonderer Ort ist, den wir erhalten wollen und der mittelfristig zum Bildungs- und Denkort ausgebaut werden soll. Wir wollen daher einen Fördertopf mit 10.000€, der es den verschiedenen Initiativen erlaubt, dort Ausstellungen, Veranstaltungen oder ähnliches zu organisieren. Die Ideen und der Wille sind in der Bürgerschaft da. Die Stadt sollte daher aus unserer Sicht ihren Beitrag leisten, damit das Engagement auch Früchte tragen kann.“

 

In einer Anfrage (http://gruenlink.de/1fbm) möchte die Grüne Fraktion zudem geklärt wissen, in wessen Eigentum die Halle sich aktuell befindet und wie das Treuhandvermögen im Sheridan aufgestellt ist. Verena von Mutius: „Über diese Fragen gibt es immer wieder unterschiedliche Informationen. Wir wollen wissen, welche Entwicklungsmöglichkeiten die Stadt für die Halle 116 hat, um für eine Entwicklung evtl. auch Gelder aus dem Treuhandvermögen zu verwenden.“

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Mon, 19 Mar 2018 15:17:00 +0100
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/claudia_roth_zur_islamdebatte/ Claudia Roth zur Islamdebatte http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/claudia_roth_zur_islamdebatte/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/claudia_roth_zur_islamdebatte/ Die Antwort der Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth zu den Aussagen von Horst Seehofer zum Islam... „Heimat Deutschland, wo du dazugehörst, wo du gebraucht wirst – das sind auch über vier Millionen Muslime. Ein Heimatminister, der am ersten Tag seiner Amtszeit angesichts brennender Moscheen und Morddrohungen gegen Aiman Mazyek nicht Solidarität bekundet, sondern ein Signal der Ausgrenzung gegenüber Muslimen sendet, hat sich umgehend disqualifiziert und handelt sträflich verantwortungslos.

Ein Innenminister ist zuständig für den inneren Frieden in unserem Land, für die Sicherheit aller. Er muss Gesicht zeigen für die Vielfalt unserer Gesellschaft und den Menschen ihre Angst nehmen, auch vor wachsendem Antisemitismus, vor Islamfeindlichkeit und Antiziganismus. Wer in Zeiten zunehmender Polarisierung in Deutschland den Hetzern hinterherrennt, bekämpft nicht Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, sondern stärkt das Original. Das ist verheerend.

In Bayern mag der Wahlkampf begonnen haben. Horst Seehofer vertritt nun aber nicht mehr die Regionalpartei CSU, sondern ganz Deutschland. Und zu diesem Deutschland gehören die Muslime, und damit auch der Islam, ganz selbstverständlich dazu.“

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Mon, 19 Mar 2018 10:58:00 +0100
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/kultursozialticket_jetzt_auch_einzeln_im_sozialamt_erhaeltlich/ Kultursozialticket jetzt auch einzeln im Sozialamt erhältlich http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/kultursozialticket_jetzt_auch_einzeln_im_sozialamt_erhaeltlich/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/kultursozialticket_jetzt_auch_einzeln_im_sozialamt_erhaeltlich/ Dank der Initiative der Grünen Stadtratsfraktion können bedürftige AugsburgerInnen das... GRÜNE erreichen deutlich unkomplizierteren Zugang

Die Grüne Stadtratsfraktion hat durch einen Antrag vom Sept. 2017 (http://gruenlink.de/1di7) nun erreicht, dass das Kultursozialticket ab dem 15.3.18 auch unabhängig vom ÖPNV-Sozialticket beim Amt für Soziale Leistungen (ASL) erhältlich ist. Dr. Pia Haertinger, Mitglied im Kulturausschuss: „Früher mussten Bedürftige sich einen Tafel-Ausweis besorgen, um Tickets nach den Vorgaben des Kultursozialtickets bekommen zu können. Dieser wurde auch nur bei der Tafel vor Ort und nur montags von 9-12 Uhr ausgestellt. Beim ASL gab es das Kultursozialticket nur in Verbindung mit dem ÖPNV-Sozialticket. Mit unserem Antrag, der aus einem Austausch mit dem Jobcenter Augsburg Stadt entstanden ist, haben wir nun erreicht, dass die Ausstellung auch unabhängig und direkt beim ASL möglich geworden ist. Das erspart Umwege und hilft vielen Bedürftigen, die beispielsweise kein ÖPNV-Sozialticket wollten, auch am kulturellen Leben unserer Stadt teilzuhaben.“

Verena von Mutius, kulturpolitische Sprecherin: „Ziel des Kultursozialtickets war und ist, dass alle Menschen in unserer Stadt, unabhängig von ihrem Einkommen, sich Kultur leisten können. Unser Vorstoß hat dabei nun endlich eine Hürde abgeschafft und ein sehr niederschwelliges Angebot etabliert. Viele Bedürftige scheuen den Weg zur Tafel oder zu komplizierten Behördengängen aus unterschiedlichsten Gründen. Die nun zwischen dem Sozial- und dem Kulturreferat getroffene Vereinbarung trägt hoffentlich dazu bei, dass das Kultursozialticket stärker nachgefragt wird und wieder mehr bedürftige Menschen teilhaben können. Wir freuen uns außerdem, dass versucht wird noch mehr Kulturinstitutionen für das Kultursozialticket zu gewinnen. Die Verstetigung und Ausweitung des Kultursozialtickets leistet gerade in der Friedensstadt Augsburg einen wichtigen Beitrag für das Grundrecht auf Teilhabe aller Menschen.“

Vereinbarung zwischen dem Sozial- und dem Kulturreferat

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Tue, 13 Mar 2018 10:20:00 +0100
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/brechtfestival/ Brechtfestival http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/brechtfestival/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/brechtfestival/ Die Grüne Stadtratsfraktion freut sich über die Verjüngung des Publikums und, dass das Festival die... GRÜNE begrüßen verjüngtes und zum Nachdenken anregendes Theaterfestival

„Das moderne Theater muss nicht danach beurteilt werden, wieweit es die Gewohnheiten des Publikums befriedigt, sondern danach, wieweit es sie verändert.“ (Bertolt Brecht)

 

Die Grüne Fraktion beurteilt das diesjährige Brechtfestival sehr positiv.

Verena von Mutius, kulturpolitische Sprecherin: „Herrn Wengenroth ist es gelungen, das Publikum des Festivals deutlich zu verjüngen, also auch junge Menschen mit seinem Programm anzusprechen. Das war ein Aspekt, der in früheren Festivals oft gefehlt hat. Trotz der schwierigen räumlichen Bedingungen ohne das Große Haus waren die Besucherzahlen gut und die Resonanz insgesamt hoch, gerade bei den sehr gelungenen Gastspielen. Das zeigt aus unserer Sicht, dass es auf die Qualität ankommt, und eben nicht zwingend auf große Namen. Dass Herr Wengenroth an der ein oder anderen Stelle bewusst provoziert, liegt in der Natur eines Brechtfestivals, denn nichts lag Brecht selbst ferner, als die Leute mit seinen Stücken und seiner Art seicht zu unterhalten. Auch Brecht hat provoziert und in seiner Zeit nicht umsonst seinen Ruf weg gehabt.“

 Vor allem die Relevanz von Brechts Werk in der heutigen Zeit wurde aus Sicht der Grünen Fraktion gut herausgearbeitet.

Dr. Pia Haertinger, Mitglied im Kulturausschuss: „Aus zahlreichen Stücken, die ich besucht habe, bin ich mit der Frage heraus gegangen: Was sollte ich jetzt in meinem eigenen Leben ändern? Wie kann ich solidarischer mit der Gesellschaft sein? Genau das ist für mich Auftrag eines Festivals: Brechts Werke so präsentieren, dass der Bezug zum Heute deutlich wird und die Zuschauerinnen und Zuschauer mit vielen Fragezeichen im Kopf nach Hause und zurück in ihren Alltag gehen. Aus meiner Sicht ist das dieses Jahr sehr gut gelungen und ich freue mich auf ein letztes Jahr mit Herrn Wengenroth.“

Für die Festivals ab 2020 ist aus Sicht der Grünen eine Festivalleiterin zu suchen. Verena von Mutius: „Nachdem bisher nur Männer das Festival geleitet haben, muss aus unserer Sicht prioritär nach einer Frau für die nächste Festivalleitung gesucht werden. Für die Gestaltung des Festivals braucht es eine Vision, was damit erreicht werden soll und welche Parameter wichtig sind, wie z.B. die Einbindung der lokalen Szene. Wichtig ist, dass die Festivalleiterin in der Umsetzung frei ist und sich selbst einen Schwerpunkt setzen kann, welche lokalen Akteure sie einbindet.“

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Mon, 12 Mar 2018 13:32:00 +0100
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/listenaufstellung_fuer_landtags_und_bezirkstagswahlen_zwei_augsburg_spitzenkandidatinnen/ Listenaufstellung für Landtags und Bezirkstagswahlen: Zwei Augsburger Spitzenkandidatinnen http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/listenaufstellung_fuer_landtags_und_bezirkstagswahlen_zwei_augsburg_spitzenkandidatinnen/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/listenaufstellung_fuer_landtags_und_bezirkstagswahlen_zwei_augsburg_spitzenkandidatinnen/ Wir freuen uns über das gute Abschneiden unserer Augsburger Kandidatinnen. Mit Stephanie... Am 3. März haben die schwäbischen GRÜNEN in Augsburg ihre Liste für die Landtags- und Bezirktagswahlen aufgestellt.

"Wir freuen uns über das gute Abschneiden unserer Augsburger Kandidatinnen. Mit Stephanie Schuhknecht für die Landtagswahl und Heidi Terpoorten für die Bezirktagswahl stellen wir die beiden Spitzenkandidatinnen. Wir gratulieren auch allen anderen Kandidatinnen und Kandidaten und freuen uns auf ein starkes grünes schwäbisches Ergebnis. Mit dieser Auswahl sind wir Schwabenweit hervorragend aufgestellt" so Peter Rauscher, Sprecher der Augsburger GRÜNEN.

Die weiteren Listenplatzierungen der Augsburger Kandidat*innen:

Auf Platz 10 der Landtagsliste gewählt wurde Cemal Bozoglu, unserer Direktkandiat für den Wahlkreis Augsburg West. Dagmar Bachmann ist auf Platz 17 und Thomas Weisser belegt Platz 20. Opens external link in new windowKomplette Liste

Auf der Bezirkstagsliste sind auf Platz 7 Franziska Pux, auf Platz 8 Xaver Deniffel, unser Direktkandidat im Stimmkreis Augsburg West und auf Platz 20 Erich Lerch. Opens external link in new windowKomplette Liste

 Das Grüne Team für die Bezirkstagwahl.

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Sun, 04 Mar 2018 16:20:00 +0100
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/urteil_zu_fahrverboten/ Urteil zu Fahrverboten: Wir brauchen die Mobilitätswende! http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/urteil_zu_fahrverboten/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/urteil_zu_fahrverboten/ Die Grüne Stadtratsfraktion sieht im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts die überfällige... GRÜNE: Wir brauchen die Mobilitätswende und nicht nur „kosmetische“ Maßnahmen

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu möglichen kommunalen Fahrverboten zeigt aus Sicht der Grünen Stadtratsfraktion, dass für den Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger Maßnahmen getroffen werden müssen, die die Einhaltung der Grenzwerte dauerhaft sichern.

Martina Wild, Fraktionsvorsitzende: „Fahrverbote wollen alle vermeiden und sie stehen in Augsburg aktuell auch nicht zur Debatte. Aber die beharrliche Weigerung der Autoindustrie, alte Dieselfahrzeuge auf ihre Kosten nachzurüsten, zwingt die Kommunen zum Handeln. Wir Grüne vertreten seit Jahren die Auffassung, dass eine blaue Plakette notwendig ist, um die Luftreinhaltung effektiv und bundesweit einheitlich zu ermöglichen. Das Urteil führt hoffentlich zu einem Umdenken, gerade bei der CSU und ihrem Verkehrsminister, der diese Entwicklung immer blockiert hat. Die blaue Plakette ist aber nur EIN Baustein für bessere Luft.”

Stephanie Schuhknecht, Aufsichtsrätin der Stadtwerke Verkehrs GmbH und finanzpolitische Sprecherin: “Wir brauchen auch unabhängig von der NOx-Problematik in unseren Städten eine echte Mobilitätswende, wenn wir in Zukunft nicht im Auto- und Lieferverkehr ersticken wollen. Dazu reicht es aber aus unserer Sicht nicht, den Status Quo im Nahverkehr als „breit aufgestellt“ zu beschreiben. Das Nahverkehrsangebot muss besser und insgesamt auch günstiger werden, um Menschen zum Umstieg zu bewegen. Das geht nur mit mehr Zuschuss aus der Stadtkasse. Wir sind sehr gespannt, ob für die vielen beantragten Verbesserungen an der Tarifreform dann letztlich auch das Geld vom Stadtrat zur Verfügung gestellt werden wird, oder ob alles nur „Show“ war, um die Bürger*innen zu beruhigen.“

Neben dem Elektromobilitätskonzept gehört zu einer Mobilitätswende aber auch mehr Einsatz für die Fahrradstadt und die Abschaffung unsinniger Subventionen für den Autoverkehr.

Cemal Bozoğlu, verkehrspolitischer Sprecher: „Die Semmeltaste war und ist eine völlig unnötige Subvention für den Autoverkehr, die den Anreiz setzt mit dem Auto in die Stadt zu fahren, weil man ja kostenlos parken kann. So etwas sollte es angesichts der Luftprobleme im Jahr 2018 nicht mehr geben. Auch die Diskussion um neue Parkhäuser in der Innenstadt ist absurd. Die Passantenbefragung 2017 ergab sehr deutlich, dass Parken für Besucher*innen der Innenstadt bei weitem nicht mehr als das dringlichste Problem angesehen wird. Was wir brauchen ist ein stärkerer Fokus auf die Fahrradstadt, der neben den Infrastrukturmaßnahmen endlich auch eine fahrradfreundliche Stimmung in der Stadt erzeugt und die Menschen aktiv zum Radeln animiert. Eine städtische Öffentlichkeitskampagne ist hier absolut überfällig.“

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Wed, 28 Feb 2018 14:22:00 +0100