GRÜNE AUGSBURG http://gruene-augsburg.de Der Stadtverband Augsburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. gruene-augsburg.de_tt_news175301 Claudia Roth stellt sich den Fragen des A-YOU http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/claudia_roth_stellt_sich_den_fragen_des_a_you/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/claudia_roth_stellt_sich_den_fragen_des_a_you/ Claudia Roth im Interview mit dem Jugend-Portal des Augsburg Journals: "Ich halte es da mit... Claudia Roth im Interview mit dem Jugend-Portal des Augsburg Journals:

"Politiker müssen eine Geschichte haben, um Wahlen zu gewinnen: In drei Sätzen, was ist Ihre Story?"

"Ich halte es da mit Bertold Brecht, der geschrieben hat: „Ändere die Welt. Sie braucht es." Und dafür braucht es uns Grüne - denn nur mit uns gibt es echten Klimaschutz, nur wir treten derart engagiert für den Zusammenhalt in unserer offenen Gesellschaft ein, und nur bei uns gibt es Bürger- und Menschenrechte ohne neoliberales Wenn und konservatives Aber. Für die jüngeren Leserinnen und Leser könnte man es aber auch mit den Ärzten sagen: „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt." Also: anpacken."

Opens external link in new windowDas komplette Interview des A-YOU mit Claudia Roth

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Sun, 20 Aug 2017 16:39:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news174977 GRÜNE wollen bessere Radwegeverbindungen nach Pfersee und Oberhausen http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/parallelachse_zur_augsburger_strasse_und_lueckenschluss_in_der_donauwoerther_strasse/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/parallelachse_zur_augsburger_strasse_und_lueckenschluss_in_der_donauwoerther_strasse/ Die Grüne Stadtratsfraktion setzt sich dafür ein, gerade die bevölkerungsreichen Stadtteile...  

Parallelachse zur Augsburger Straße und Lückenschluss in der Donauwörther Str.

 

Die Grüne Stadtratsfraktion setzt sich dafür ein, dass die Stadtteile Pfersee und Oberhausen besser ans Radwegenetz angeschlossen werden und hat zwei entsprechende Anträge gestellt. Cemal Bozoğlu, verkehrspolitischer Sprecher: „Die Augsburger Straße in Pfersee ist zwar die dortige Hauptstraße, allerdings ist sie aufgrund ihres geringen Querschnitts und der dort liegenden Schienen nicht geeignet, um sie mit eigenen Radspuren zu versehen. Für Pfersee braucht es deshalb eine parallel verlaufende Lösung über die Gollwitzer- und die Färberstraße (Link zum Antrag). Wenn der Hauptbahnhof nach Westen geöffnet wird, werden noch mehr Menschen als heute mit dem Fahrrad dorthin wollen, weil die gefährliche Pferseer Unterführung dann nicht mehr genutzt werden muss. Deshalb haben wir beantragt diese Parallelachse in Pfersee prioritär zu verwirklichen und dabei auch gleich zu prüfen, ob auch auf Teilstrecken Fahrradstraßen gewidmet werden können.“

Auch in Oberhausen gilt es eine Lücke im Radwegenetz zu schließen, um eine durchgehende und attraktive Verbindung zu schaffen (Link zum Antrag).

Christian Moravcik, Mitglied im Bauausschuss: „Die Langenmantelstraße wird nach einem Beschluss des Bauausschusses in den kommenden Monaten umgebaut und beidseitig mit Radspuren versehen. An der Wertachbrücke angekommen endet aber der Radweg sowohl in Richtung Oberhauser Bahnhof als auch in Richtung Oberhausen Nord. Die Ulmer Straße ist ähnlich der Augsburger Straße nicht für eigene Radspuren geeignet, deshalb wollen wir zumindest in der Donauwörther Straße beidseitige Radspuren und damit die Lücke bis zum Bärenwirt schließen.“

Cemal Bozoğlu abschließend: „Gerade auf längeren Distanzen innerhalb des Stadtgebiets gibt es noch Probleme bei der Nutzung des Fahrrads aufgrund von Netzlücken oder Umwegen. Wir müssen gerade die bevölkerungsreichen Stadtteile attraktiv an die Innenstadt anbinden, um das Fahren längerer Strecken attraktiv, unkompliziert und vor allem schnell zu machen und das gesetzte Ziel von 25% zu erreichen.“

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Wed, 09 Aug 2017 12:59:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news174910 Friedensfest: Warum dieser Aktionismus, Herr Gribl? http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/friedensfest_warum_dieser_aktionismus_herr_gribl/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/friedensfest_warum_dieser_aktionismus_herr_gribl/ Jedem steht es frei, Kritik am Programm zu üben. Der OB sollte qua Amt dabei aber überparteilich... GRÜNE wollen Friedens-Kuratorium wiederbeleben

Die Grüne Stadtratsfraktion zeigt sich irritiert über das Vorgehen des Oberbürgermeisters bei der aktuellen Diskussion um das Programm zum Friedensfest.

Martina Wild, Fraktionsvorsitzende: „Wir sind verwundert, dass der Oberbürgermeister in seiner von ihm selbst öffentlich gemachten Verfügung nun eine Einbindung der beteiligten Kooperationspartner einfordert, wo er doch in der letzten Legislaturperiode mit seinem damaligen Kulturreferenten noch das PAX Kuratorium abgeschafft hatte. Wir fordern deshalb die (Wieder)Einrichtung eines neuen, mit dem damaligen Gremium vergleichbaren Kuratoriums. Der Aktionismus und die unterschiedlichen Ansichten des OB damals und heute lassen nur den Schluss zu, dass es dabei nicht ausschließlich um die Weiterentwicklung der Friedensstadt geht. Sinnvoller wäre es gewesen, sich erst mit dem Kulturreferenten wie mit den Akteuren, die Gribl nun ja formell einbinden will, abzusprechen und wenn überhaupt, erst dann öffentlich zu agieren. Jedem steht es frei, Kritik am Programm zu üben. Der OB sollte qua Amt dabei aber überparteilich handeln und alle Beteiligten mitnehmen. Der nun eingeschlagene Weg hat in der Verwaltung und auch bei den betroffenen Akteuren aus der Kulturszene Verunsicherung hervorgerufen und damit sicherlich nicht zur Weiterentwicklung der Friedensstadt beigetragen.“

Die GRÜNEN schlagen deshalb vor, zukünftig wieder ein Kuratorium einzuberufen, wie es schon unter PAX-Zeiten existiert hatte (Antrag anbei).

Verena von Mutius, kulturpolitische Sprecherin: „Die gesellschaftliche Verankerung des Festivals ist wichtig und wurde früher gut über das Kuratorium geleistet. Auch in den letzten Jahren hat der Austausch mit den Akteuren von Seiten der Verwaltung zwar stattgefunden, aber nicht institutionalisiert. Wir schlagen deshalb vor, auf die guten Erfahrungen mit dem PAX Kuratorium zurück zu greifen und ein ähnlich gelagertes Gremium wieder neu einzurichten, in dem unter Vorsitz des Oberbürgermeisters alle betroffenen Akteure in der Stadtgesellschaft eingebunden werden. Dort ist Raum für die Festlegung der jeweiligen Jahresthemen, die frühzeitige Vorstellung des Programms und die gemeinsame Diskussion und Gestaltung, die dann als Rahmen für die Umsetzung durch die Verwaltung dienen. Der Kulturausschuss sollte wie auch bei anderen Festivals und Programmen, diese lediglich vorgestellt bekommen und sie zur Kenntnis nehmen. Würde der Ausschuss dagegen als politisches Entscheidungsgremium über das Programm einzelne Veranstaltungen herausnehmen oder so kritisieren, dass sie letztlich abgesetzt werden, wäre Tür und Tor geöffnet für politische Einflussnahme auch auf weitere Festivals.“

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Thu, 03 Aug 2017 15:52:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news174666 Leitfaden Baumschutz verabschiedet http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/leitfaden_baumschutz_verabschiedet/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/leitfaden_baumschutz_verabschiedet/ Einstimmig trafen Umweltausschuss und Stadtrat diese Entscheidung. Die Grüne Stadtratsfraktion... GRÜNE: nächster Meilenstein zur Verbesserung des Baumschutzes

Die Grüne Stadtratsfraktion begrüßt, dass der Umweltausschuss und der Stadtrat einstimmig den neuen Leitfaden Baumschutz verabschiedet haben.

  Martina Wild, umweltpolitische Sprecherin: „Mit dem Leitfaden wird eine weitere Maßnahme aus dem 5-Punkte-Plan unseres Umweltreferenten von 2015 nun umgesetzt. Unter Federführung des Amts für Grünordnung haben in einem Arbeitskreis seit Okt. 2016 alle mit Baumthemen befassten städtischen Dienststellen sowie die städtischen Töchter WBG und Stadtwerke den nun verabschiedeten Leitfaden gemeinsam erarbeitet. Denn klar ist: Bäume sind selbstverständlicher Bestandteil des urbanes Raumes, erhöhen die Lebensqualität und sind zudem in den Städten absolut notwendig, um das immer extremere Stadtklima zu verbessern. Ziel des Leitfadens ist es, Beschädigungen von Bäumen in allen Schritten eines Bauprozesses zu verhindern, indem verträgliche Schutzmaßnahmen ergriffen werden.“

Auch private Bauherren und Baufirmen sollen entsprechende Vorgaben erhalten.

 Cemal Bozoğlu, baupolitischer Sprecher: „Neben den bereits begonnen Schulungsmaßnahmen gibt es nun Merkblätter für Baustellen, die sehr anschaulich klar machen, welcher Bereich um einen Baum herum geschützt werden muss. Auch konkrete Beispiele für die Umsetzung, wie z.B. Zäune oder Metallplatten über dem Wurzelbereich in Kombination mit einer Holzschalung des Stamms, sind darin enthalten. Die Merkblätter wurden ebenfalls gemeinsam im Arbeitskreis entwickelt und sollen zukünftig allen Bauherren zusammen mit der Baugenehmigung ausgehändigt werden.“

Für die Grüne Fraktion ist damit der nächste wichtige Schritt beim Baumschutz abgeschlossen, der nun noch durch einen weiteren ergänzt werden muss. Martina Wild: „Wir GRÜNE haben beantragt auch die Baumschutzverordnung zu verschärfen, weil sich gezeigt hat, dass sie keinen ausreichenden Schutz bietet. Auch aus dem Arbeitskreis heraus wurde dieser Wunsch formuliert, sodass hier unter den Beteiligten große Einigkeit herrscht. Uns freut, dass der Umweltausschuss das Änderungsverfahren ebenfalls einstimmig eingeleitet hat. Nach einer Verschärfung der Verordnung muss dann aus unserer Sicht erneut geprüft werden, ob das bestehende Personal für den Baumschutz ausreichend ist, um die Vorgaben auch umsetzen zu können.“

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Thu, 27 Jul 2017 14:21:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news174621 GRÜNE: Regionale Energieagentur an strukturellen Defiziten gescheitert http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_regionale_energieagentur_an_strukturellen_defiziten_gescheitert/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_regionale_energieagentur_an_strukturellen_defiziten_gescheitert/ Die Grünen aus Augsburg-Stadt, Augsburg-Land und Aichach-Friedberg stellen angesichts der Auflösung... Auflösung des Trägervereins Regio Augsburg Energie e.V. der Regionalen Energieagentur REA darf kein Sparmodell zu Lasten der Energie- und Klimaschutzarbeit sein

 

Die Grünen Fraktionen aus Augsburg-Stadt, Augsburg-Land und Aichach-Friedberg bedauern die Auflösung des Regio Augsburg Energie e.V. sehr. Besonders kritisch sehen sie dabei, dass es den Vertretern der drei Gebietskörperschaften nicht gelungen ist, für die REA gemeinsam eine eigenständige und zukunftsfähige Struktur weiterzuentwickeln.

Martina Wild, Fraktionsvorsitzende der Grünen Stadtratsfraktion: “ Statt einer Teilzeit-Abordnung von Personal aus den drei Gebietskörperschaften an die REA wollte die Stadt Augsburg nun eigenes Personal für die REA. Ziel war es dabei, dass die Regionale Energieagentur eigene, unabhängige Beratungskompetenz aufbauen und wirtschaftlicher Agieren können sollte. Das war aber leider mit den Landkreisen nicht zu machen. Nach wie vor halten wir es für dringend erforderlich in der  Energie- und Klimaschutzpolitik (über-)regional zu denken und zu handeln“.

Mit der jetzt beschlossenen Auflösung des Trägervereins Regio Augsburg Energie e.V. der Regionalen Energieagentur REA wurde diese Chance aus Sicht der GRÜNEN vergeben.

Klaus Becker, Kreisrat aus Aichach-Friedberg: “Die REA hatte nicht nur den Zweck  Energieberatung anzubieten, sondern auch Maßnahmen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz voranzutreiben, zu koordinieren und zu vernetzen. Sie sollte ja auch dazu beitragen, die regionalen Klimaschutzziele zu erreichen. Auf die Frage, wie dieser wichtige  Netzwerkgedanke, wie das gemeinsame (über)-regionale Denken und Handeln jetzt gelingen soll, muss nun schnell eine Antwort gefunden werden.“

Joachim Schoner, energiepolitischer Sprecher der Grünen im Kreistag Augsburg-Land erklärt dazu nachdrücklich: “Die Auflösung des Trägervereins Regio Augsburg Energie e.V. der Regionalen Energieagentur REA zu beschließen ohne ein konkretes Alternativkonzept zuvor erarbeitet und beschlossen zu haben, wird der Bedeutung des Klimaschutzes nicht gerecht. Wir werden nachdrücklich darauf dringen, dass die Auflösung nicht zu einem Einsparmodell wird.”

Die GRÜNEN aus Augsburg-Stadt, Augsburg-Land und Aichach-Friedberg  stellen angesichts der Auflösung der Regio Augsburg Energie e.V. klare Forderungen an Stadt und Landkreise:

“Es muss sichergestellt werden, dass das Regionale Klimaschutzkonzept A3 auch weiterhin im Bereich A3 bearbeitet, fortgeschrieben und umgesetzt wird. Hierzu ist auch zukünftig eine regionale Vernetzung notwendig, z.B. durch regelmäßige Arbeitstreffen. Die Mittel, die bis jetzt der REA zur Verfügung gestellt wurden, müssen zudem weiterhin der Energie- und Klimaschutzarbeit der Landkreise und der Stadt zur Verfügung stehen, um die vereinbarten regionalen Klimaschutzziele erreichen und entsprechende Maßnahmen verwirklichen zu können“.  

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Wed, 26 Jul 2017 11:45:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news174645 Besichtigung der Firnhaberauheide und des Biolandhofs „Moirhof“ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/besichtigung_der_firnhaberauheide_und_des_biolandhofs_moirhof_in_hirblingen_mit_dem_niedersaechsischen_landwirtschaftsminister_christian_meyer_und_claudia_roth/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/besichtigung_der_firnhaberauheide_und_des_biolandhofs_moirhof_in_hirblingen_mit_dem_niedersaechsischen_landwirtschaftsminister_christian_meyer_und_claudia_roth/ Am 22. Juli 2017 informierten sich Christian Meyer, Minister für Ernährung, Landwirtschaft und... Mit dem niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer und Claudia Roth

Am 22. Juli 2017 informierten sich Christian Meyer, Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Niedersachsen, die Augsburger Bundestagskandidatin Claudia Roth sowie der Umweltreferent der Stadt Augsburg, Reiner Erben, über das Projekt „Weidestadt Augsburg“ des Augsburger Landschaftspflegeverbandes. Die Firnhaberauheide, ein wertvolles Naturschutzgebiet, wurde hierfür ebenso besucht wie Schärfer Hartl.

Eine mit Sträuchern bewachsene Senke gilt es zu durchqueren, dann trifft man auf den Hirten. Fünfhundert seiner insgesamt zweitausend Tiere grasen friedlich neben Hartl, junge Ziegen erproben ihre Kletterfertigkeiten an einem Baumstumpf, stets unter den wachsamen Augen der drei Hütehunde. Idyllisch wirkt das Szenario, wenngleich man um die widrigen Bedingungen weiß, mit denen Berufsschäfer wie Hartl zu kämpfen haben. Dennoch, Hartl, der Teil des Projekts „Weidestadt Augsburg“ ist und sich mit seinen Schafen um die Landschaftspflege der Lechheiden kümmert, bereut die Wahl seines Arbeitsfeldes nicht. Vielmehr betont der Hüter die Relevanz seiner Tätigkeit. VerbraucherInnen würden von seiner Beschäftigung profitieren, da sie Lechtal-Lamm aus regionaler Landwirtschaft erwerben und verzehren könnten, und bei der Landschaftspflege von Naturschutzflächen sei auf Landwirte wie ihn angewiesen. „Der Nutzen der Schafe bei der Landschaftspflege darf nicht unterschätzt werden“, erklärt Hartl, „durch den sogenannten ‚goldenen Tritt‘ der Hufe der Tiere wird der Boden gefestigt“. Zudem wird durch das Abfressen der Gräser die Grasnarbe dichter und artenreicher, was einen positiven Effekt auf das betreffende Gelände und dessen Gestaltung hat.

Dieser Auffassung ist auch Katharina Mayer, Betriebsleiterin des Biolandhofs „Moirhof“ in Gersthofen-Hirblingen, die zweite Anlaufstelle der Besichtigung. „Ich freue mich immer, wenn Hartl mit seinen Schafen über meine Wiesen zieht“, sagt die studierte Tierärztin, die sich ganzen Herzens der biologischen Landwirtschaft verschrieben hat. Zutiefst überzeugt ist sie, von den Prinzipien und Möglichkeiten, die diese Anbauform bietet. Bei ihren Produkten möchte sie mit Vielseitigkeit und Regionalität in Bioqualität überzeugen, konstatiert aber gleichzeitig, dass Sie verstehen könne, wenn Kollegen konventionelle Landwirtschaft betreiben. Ein täglicher Kampf sei es, landwirtschaftlich biologisch zu Denken wie auch zu Handeln und dabei gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben. Aufgeben möchte sie nicht und sie ermutigt trotzdem auch andere, auf biologische Landwirtschaft umzusteigen. Die Landwirtschaft steht vor einem Paradigmenwechsel. Auch in Bayern muss die Agrarwende vorangebracht werden.

Niedersachsen hat mit dem GRÜNEN Landwirtschaftsminister Christian Meyer gezeigt, wie der Ausstieg aus der industriellen Landwirtschaft gelingend angegangen werden kann. Dabei ist es wichtig, die Interessen bäuerlicher Familienbetriebe in den Mittelpunkt zu stellen – für eine bessere Berücksichtigung des Tierwohls und für ein auskömmliches Einkommen für Landwirtinnen und Landwirte. Das wünscht sich auch Katharina Mayer, die sich freut, das Bewusstsein in der Bevölkerung für biologische Landwirtschaft stärken und Wissen auch an die Kleinsten weitergeben zu können.

 

 

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Tue, 25 Jul 2017 17:21:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news174433 Grundrechte im Netz stärken – Eine Diskussion mit Konstantin von Notz und Claudia Roth http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/grundrechte_im_netz_staerken_eine_diskussion_mit_konstantin_von_notz_und_claudia_roth/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/grundrechte_im_netz_staerken_eine_diskussion_mit_konstantin_von_notz_und_claudia_roth/ Die zunehmende Digitalisierung und die Popularität sozialer Medien eröffnen ungeahnte Möglichkeiten...  

Chancen und Risiken der Digitalisierung sowie der Umgang mit Hetze und Hass im Netz wurden bei der Veranstaltung „Facebook, Twitter & Co: Gespräch und Diskussion“ der Augsburger GRÜNEN am Montag, den 17.7.2017, thematisiert. Gemeinsam mit der Bundestagskandidatin Claudia Roth gab der netzpolitische Sprecher der GRÜNEN Bundestagsfraktion Konstantin von Notz einen Einblick in die neusten digitalen Entwicklungen und mögliche politische Antworten auf die daraus entstehenden Herausforderungen.

„Wir sprechen heute über ein nahegehendes Thema, das uns alle betrifft“, eröffnet Peter Rauscher, Sprecher der GRÜNEN Augsburg-Stadt, die Veranstaltung und heißt alle Interessierten herzlich willkommen. Entziehen kann sich der Materie niemand, dessen ist sich auch Konstantin von Notz sicher. „Die Netzwirklichkeit bestimmt unser aller Leben jeden Tag“, erklärt der Jurist und Mitglied des NSA-Untersuchungsausschusses. Die zunehmende Digitalisierung und die Popularität sozialer Medien eröffnen ungeahnte Möglichkeiten aber sind gleichzeitig auch mit Gefahren verbunden. Von Notz schöpft dabei aus der Praxis, wenn er von hochentwickelten Navigationssystemen und sprechenden Kühlschränken berichtet. Die Zuhörer sind amüsiert, dann wird Konstantin von Notz ernst. Zwei Dinge liegen ihm besonders am Herzen, er möchte aufklären und sensibilisieren.

Eine Frage stellt er dabei in den Mittelpunkt: Welche Bedrohungen für die Menschenrechte und den Datenschutz ergeben sich durch neue Technik und deren Potential? „Wir leben in demokratisch schwierigen Zeiten“, konstatiert von Notz. Demokratie zu behalten sei keine Selbstverständlichkeit, auch Freiheit und Rechtsstaatlichkeit könnten ein flüchtiges Gut sein, würden die falschen Entscheidungen getroffen. Essentiell ist es für Konstantin von Notz deshalb, den Menschen und die demokratischen Grundwerte in das Zentrum von politischen Konzepten zur Digitalisierung zu stellen. Täglich wird eine unvorstellbar große Menge an Daten erhoben, durch Apps, vernetzte Geräte und soziale Medien. „Allein bei Youtube werden jede Minute hundert Stunden Video hochgeladen“, sagt der netzpolitische Sprecher der GRÜNEN. So unübersichtlich die Datenmenge auch scheint, mittels sogenannter Selektoren können die gewünschten Daten leicht herausgefiltert werden. Wichtig ist zu wissen, was mit persönlichen Daten passiert und wie sie verwendet werden. „Was macht die Wirtschaft mit unseren Daten?“, fragt Konstantin von Notz und warnt eindringlich: „Wir dürfen über unsere Daten nicht in Schubladen gepresst und beurteilt werden - unsere Freiheit muss gewahrt bleiben“. Hierfür bedarf es eines hohen technisch voreingestellten Datenschutzes sowie höchsten IT-Standards, Kontrollen und Transparenz.

Freiheit ist auch für Claudia Roth ein wichtiges Thema. Bezogen auf die sozialen Medien möchte die Bundestagskandidatin wissen: „Facebook und Co sind keine rechtsfreien Räume! Wie wehren wir die Gewalt im Netz ab, was setzen wir dieser entgegen und wie bewahren wir gleichzeitig unsere Freiheiten?“. Gewalt im Netz, das gibt es reichlich. Täglich bekommt Claudia Roth diese zu spüren. Eine kleine Auswahl ihrer elektronischen Post hat sie zur Veranstaltung mitgebracht, die von der unschönen Sorte. Fest klingt ihre Stimme, während sie Kommentare und Mails vorliest, die ihr den Tod wünschen, sie wüst beschimpfen und ihre Person angreifen. Still ist es im Raum, dann ergreift von Notz das Wort. Rechtswidrige Inhalte würden, so Notz, nach dem ‚notice and take down‘ Prinzip entfernt. Die zuständige Firma müsse kritische Inhalte prüfen und anschließend aus dem Netz nehmen. Hier sieht Konstantin von Notz deutliches Verbesserungspotential. Er wünscht sich, dass dies schneller und wirksamer geschieht. Ebenso sieht er die Justiz in der Verantwortung, Sanktionen gegen Schreiber von Hasskommentaren durchzusetzen.

Das Argument nichts zu verbergen zu haben, lässt Konstantin von Notz in der Debatte um den Datenschutz nicht durchgehen. „Jeder hat sensible und intime Daten auf dem Smartphone“, sagt von Notz abschließend. Alle böten eine gewisse Angriffsfläche, denn, „ unter dem Mikroskop ist niemand perfekt“, beteuert der netzpolitische Sprecher. Der Schutz der Privatsphäre und der Freiheit ist deshalb unerlässlich. „Datenschutz bedeutet Schutz der Menschenwürde“, schließt Konstantin von Notz die Veranstaltung und erhält zustimmenden Applaus.

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Thu, 20 Jul 2017 10:25:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news174366 GRÜNES Team bei der 2. Augsburger Radlnacht http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruenes_team_bei_der_2_augsburger_radlnacht/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruenes_team_bei_der_2_augsburger_radlnacht/ Unser GRÜNES Team war mit am Start und sammelte dabei fleißig viele Kilometer für die Aktion... Unser GRÜNES Team war mit am Start und sammelte dabei fleißig viele Kilometer für die Aktion Stadtradeln. Die grüne Bundestagskandidatin Claudia Roth verteilte davor Traubenzucker und Informationen rund um den Radverkehr an die Teilnehmer und Teilnehmerinnen und warb so für das Rad. Denn es ist das beste Verkehrsmittel, da es wenig Platz und Energie verbraucht, keinen Lärm verursacht und abgasfrei durch die Stadt fährt.

„Um möglichst viele Menschen zu motivieren, das Fahrrad öfter zu nutzen, ist ein gut ausgebautes und attraktives Radwegenetz unabdingbar. Man tut etwas für den Klimaschutz und seine eigene Gesundheit, wenn man das umweltfreundliches Verkehrsmittel benutzt,“ so der Sprecher der Augsburger GRÜNEN Peter Rauscher.

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Tue, 18 Jul 2017 08:00:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news174149 Integration muss gefördert werden - Claudia Roth im Gespräch mit Ahmad Shakib Pouya http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/claudia_roth_im_gespraech_mit_ahmad_shakib_pouya-1/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/claudia_roth_im_gespraech_mit_ahmad_shakib_pouya-1/ Bei der Veranstaltung der Augsburger GRÜNEN vergangenen Mittwoch, den 5.7.2017, trafen sich die... Bei der Veranstaltung der Augsburger GRÜNEN vergangenen Mittwoch, den 5.7.2017, trafen sich die Bundestagskandidatin Claudia Roth und der Künstler sowie Sänger Ahmad Shakib Pouya zum gemeinsamen Gespräch im Café Tür an Tür. Es war ein Austausch über Pouyas Leben in Deutschland, seine Abschiebung nach Afghanistan, die erfolgreiche Rückkehr und über notwendige politische Veränderungen.

Als die klangvolle Stimme Farhad Sidiqis ertönt, ist bereits jeder Platz im Café besetzt. Sidiqi ist Sänger der Augsburger Band „Darifar“, die den Abend musikalisch begleiten wird, und selbst vor den Taliban aus Afghanistan geflohen. Wie Pouya wird er später über seine Fluchterfahrungen sprechen. Pouya und Sidiqi stehen für viele Menschen, die ihr Heimatland verlassen mussten. Das Schicksal von Geflüchteten wird in den Medien breit diskutiert und polarisiert die Bevölkerung. Neben Verständnis trifft man im Internet aber auch vermehrt auf Hasskommentare und rechtes Gedankengut.

Peter Rauscher, Sprecher der GRÜNEN in Augsburg und Moderator an diesem Abend, greift zum Mikrofon: „Es ist Zeit, ein Zeichen gegen den Rechtsruck in der Bevölkerung zu setzen, Weltoffenheit zu betonen und Menschenrechte zu stärken“. Er freut sich, Claudia Roth und Ahmad Shakib Pouya auf der Bühne begrüßen zu dürfen.

Fotos werden geschossen, Smartphone-Aufnahmen getätigt, das Interesse ist groß, Pouya spricht. Er beschreibt seine ersten Erfahrungen in Deutschland. Eine Herausforderung sei es gewesen, sich in eine ihm fremde Kultur einzufinden und die Sprachbarriere zu überwinden. Aber Pouya kapituliert nicht, sondern sucht aktiv den Kontakt zu den Augsburgern, will lernen, verstehen. Doch die Unsicherheit nagt an ihm, illegal zu sein und nicht arbeiten zu dürfen. „Das ist eine Integrationshürde“, betont er. Damit Personen hier in Deutschland ankommen und sich integrieren können, bedarf es politischer Maßnahmen. „Für eine gelungene Integration benötigen Geflüchtete Planungssicherheit. Sie brauchen einen festen und sicheren Status ohne die permanente Angst vor Abschiebung. Dazu gehört auch, dass sich diese Menschen keine Sorgen um ihre Familien machen müssen“, so Claudia Roth. Vielmehr fordert die GRÜNEN-Politikerin: „Wer sich integrieren möchte, dem sollte das auch ermöglicht werden“.

Ermöglicht wurde Pouya das zunächst nicht. Ende Januar steigt er als „Abgeschobener“ am Frankfurter Flughafen in ein Flugzeug nach Afghanistan. „Wie ging es Ihnen dort, welche Erfahrungen haben Sie gemacht?“, möchte Peter Rauscher wissen. Ahmad Shakib Pouya wirkt bedrückt, während er ausführlich das Leben in Afghanistan und die Gefahren, denen die Menschen dort jeden Tag ausgesetzt sind, schildert. „Afghanistan ist unsicher“, sagt er, „Es gibt Waffen, es gibt Soldaten, es gibt Unsicherheit. Keiner weiß, was mit den Menschen geschieht, die dorthin abgeschoben werden“. Fünfundfünfzig Tage hat er in Afghanistan verbracht, dann kann er mit Hilfe eines Arbeitsvisums zurückkehren. Er freut sich, aber er weiß auch, dass nicht jedem abgeschobenen Afghanen dieses Glück zuteilwird. Deshalb wünscht sich Pouya politische Veränderungen. Claudia Roth stimmt dem zu, ein neuer realistischer Lagebericht müsse vorgelegt werden. „Afghanistan ist nicht sicher. Dies darf nicht aus innenpolitischen Gesichtspunkten umgedeutet werden. Ansonsten verlieren wir unseren moralischen Anker“, bekräftigt die Bundestagskandidatin. Der kürzlich verübte Anschlag in der Nähe der deutschen Botschaft in Kabul zeigt, dass niemand in diesem Land sicher ist. Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Gewalt fliehen, muss Schutz gewährt werden.

Anteilnahme ist in Claudia Roths Stimme zu hören, Entschlossenheit und Leidenschaft. Sie möchte einen demokratischen Widerspruch gegen antihumanistische Politik erreichen. Vor allem aber setzt sie auf selbstreflexives Verhalten und Handeln. „Wir müssen trotz aller Widerstände der Abschottungspolitik entgegenwirken und uns gleichzeitig fragen: Wo haben wir Schuld an dieser Situation?“, erklärt Roth. Das Thema Flucht darf nicht unabhängig von anderen Faktoren betrachtet werden. Laut Roth spielen unter anderem auch die Themen Klimawandel, Rüstungsexporte und Handelspolitik eine wichtige Rolle, wenn es um Fluchtursachenbekämpfung geht. Eine Frage ist ihr dabei besonders wichtig: „Was ist verantwortungsvolle Politik und was kollektive Verantwortungslosigkeit?“.

In der Verantwortung fühlt sich auch Pouya. Ein Vorbild möchte er sein, für andere Geflüchtete, Integration leben und in Deutschland bleiben können. Pouya lächelt: „Wir sind bunt“.

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Thu, 06 Jul 2017 17:46:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news174145 Gezielte Förderung von Frauen in der Stadtverwaltung nach wie vor notwendig http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gezielte_foerderung_von_frauen_in_der_stadtverwaltung_nach_wie_vor_notwendig/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gezielte_foerderung_von_frauen_in_der_stadtverwaltung_nach_wie_vor_notwendig/ Anlässlich der Fortschreibung des Gleichstellungskonzepts der Stadt zeigt sich aus Sicht der Grünen... GRÜNE: mehr Führungspositionen mit Frauen besetzen und Familienfreundlichkeit ausbauen

Anlässlich der Fortschreibung des Gleichstellungskonzepts der Stadt zeigt sich aus Sicht der Grünen Fraktion, dass noch mehr getan werden muss, um gerade Frauen in der Verwaltung der Stadt Augsburg zu fördern. Martina Wild, Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende der Gleichstellungskommission: „Es arbeiten insgesamt ca. gleich viele Frauen bei der Stadt wie Männer, aber immer noch gilt der Grundsatz: Je höher die Ebene, desto geringer der Frauenanteil. Auch wenn sich in den letzten 5 Jahren die Anzahl der Amtsleiterinnen von 4 auf 8 verdoppelt hat, so liegt der Frauenanteil im hervorgehobenen Führungsbereich insgesamt immer noch bei nur 20%. Hinzu kommt, dass immer noch überwiegend Frauen in Teilzeit, in befristeten Beschäftigungsverhältnissen sowie in den unteren Lohngruppen arbeiten sowie zudem weniger und niedrigere Leistungsprämien an Frauen vergeben werden.“

Die Grüne Fraktion fordert mehr aktive und gezielte Förderung von Frauen, die in der Verwaltung aufsteigen wollen. Pia Haertinger, personalpolitische Sprecherin: „Vollzeitarbeit zwingt immer noch gerade Frauen zu einer Entscheidung zwischen Beruf oder Familie. Wir wollen, dass beides möglich ist und zwar auch in den Führungsebenen der Stadt. Die seit einiger Zeit unter zwei Frauen aufgeteilte Leitung des Personalamts zeigt, dass es geht und man auch als Führungskraft die Arbeit aufteilen kann. Es zeigt sich, dass Tandem-Bewerbungen deutlich höhere Erfolgschancen als Einzelbewerbungen haben. Daher wünschen wir uns, dass die Stadt aktiv weitere Vernetzungsmöglichkeiten für teilzeitwillige Frauen und Männer schafft, um mehr Tandembewerbungen zu ermöglichen.“

Auch Arbeitsplatzbeschreibungen müssen im Hinblick auf Teilzeitarbeit und Homeoffice stärker umgestellt werden. Martina Wild: „Die Stadt hat ein großes Reservoir von Frauen im sog. Mittelbau. Wir müssen diese Frauen gezielt motivieren, damit aus Ihnen die Führungskräfte von Morgen werden. Perspektiven entwickeln sich beispielsweise wenn keine Angst davor besteht, eine Führungsstelle aufgrund der Arbeitsbelastung überhaupt anzustreben. Teilzeitmodelle und Homeoffice sind hier die Schlüsselworte, um die Flexibilität zu gewährleisten, die für Frauen als Familienmanagerinnen nötig ist.“

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Thu, 06 Jul 2017 15:55:00 +0200