GRÜNE AUGSBURG http://gruene-augsburg.de Der Stadtverband Augsburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. gruene-augsburg.de_tt_news177459 Global denken, lokal handeln http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/global_denken_lokal_handeln-5/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/global_denken_lokal_handeln-5/ Mit dem Beschluss des Umweltausschusses von gestern wird Bildung für nachhaltige Entwicklung in... Umweltbildung in Augsburg bekommt Struktur und strategische Ziele

Die Grüne Stadtratsfraktion begrüßt, dass der Umweltausschuss gestern einstimmig beschlossen hat, Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in Augsburg mehr Gewicht zu geben. Mit dem vorgelegten Konzept existiert nun eine gute Grundlage, Umweltbildung als festen Bestandteil in der kommunalen Bildungslandschaft zu verankern.

Martina Wild, Fraktionsvorsitzende: „Augsburg wurde 2013 als nachhaltigste Großstadt Deutschlands ausgezeichnet. Das hatte viel damit zu tun, dass es hier insbesondere mit der Agenda 21 gut funktionierende Strukturen gibt, die Nachhaltigkeit im Handeln vor Ort thematisieren und verankert haben. In einer zunehmend von Konsum und Wegwerf-Mentalität geprägten Gesellschaft ist es enorm wichtig gerade junge Menschen für die globalen Folgen ihres lokalen Handelns zu sensibilisieren und vor allem Alternativen aufzuzeigen, die nicht immer nur als Verzicht oder Einschränkung daherkommen dürfen. Die zahlreichen bestehenden guten Aktivitäten in Augsburg sollen nun stärker gebündelt, sichtbarer gemacht und systematischer ausgebaut werden. Als großen und sichtbaren Anker dafür brauchen wir auch die rasche Umsetzung des neuen Umweltbildungszentrums.“

Die globalen Nachhaltigkeitsziele und die Agenda 2030, die die UN 2015 formuliert haben, stecken den Rahmen ab, um die enormen internationalen Herausforderungen wie Armut, Hunger, Naturkatastrophen u.a. bewältigen zu können. Um diese internationalen Ziele zu verwirklichen, ist es nötig, national wie kommunal die bisherigen Aktivitäten zu erweitern. Martina Wild weiter: „Mit dem nationalen Aktionsplan „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“, den Augsburger Zukunftsleitlinien und dem Umweltbildungskonzept haben wir hierfür eine hervorragende Basis, um eine nachhaltige Gesellschaft auf lokaler Ebene zu verankern und mit Leben zu füllen. Nun gilt es, Bildung für eine nachhaltige Entwicklung auch in Augsburg in allen Bildungseinrichtungen struktureller zu verankern, die Bereiche formale, non-formale und informelle Bildung systematischer zu vernetzen und vorhandene Aktivitäten in den Bereichen kulturelle Bildung und Integration/ Migration mit einzubeziehen. Nur so erreichen wir eine möglichst große Zahl an Menschen aller Milieus und befähigen sie, die Auswirkungen des eigenen Handels auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.“

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Thu, 19 Oct 2017 14:32:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news176946 Augsburger GRÜNE danken Christine Kamm http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/augsburger_gruene_danken_christine_kamm/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/augsburger_gruene_danken_christine_kamm/ Die Meldung, dass Christine Kamm nicht mehr für den Landtag kandidiert, kommentiert Peter Rauscher,... Die Meldung, dass Christine Kamm nicht mehr für den Landtag kandidiert, kommentiert Peter Rauscher, Vorsitzender der GRÜNEN Augsburg:

„Die Arbeit und das Lebenswerk von Christine Kamm lässt sich nicht kurz zusammenfassen. Gründungsmitglied der GRÜNEN, langjährige Stadträtin und Landtagsabgeordnet. Christine Kamm hat sich länger für Politik eingesetzt, als ich auf der Welt bin. Ihre ursprüngliche Motivation, ihren Kampfeswillen und ihr Durchhaltevermögen hat sie dabei aber behalten – anders im Vergleich zu vielen anderen Politikern und Politikerinnen. Es heißt oft, dass der Mühlstein des politischen Systems noch jeden abgestumpft hat. Bei Christine Kamm kann dies niemand behaupten.

Auch heute noch ist sie stets in Augsburg präsent, verfolgt ihre politische Vision mit aller Kraft und ist eine der Mandatsträgerinnen der GRÜNEN in Augsburg, die mit die meisten Themen prägt und gestaltet. Manchmal laut und emotional, dann wieder sachlich und konkret; Christine Kamm weiß, wie die Welt aussieht, die sie gestalten möchte. Mehr noch, sie weiß, warum sie überhaupt erst Landtagsabgeordnete werden wollte und kann dies den Menschen vermitteln.

Auch als reine Oppositionspolitikerin in Bayern. Ich bin der festen Überzeugung, dass Christine Kamm eine wesentliche Rolle gespielt hat, das Leben der Menschen in Bayern zu verbessern und politisch zu gestalten. Atomausstieg, mehr Schienenverkehr in Schwaben, die Regional-S-Bahn, den Erhalt unserer Natur, globale Gerechtigkeit, fairer Handel, Datenschutz und zuletzt die humane Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten und die Weichenstellung hin zu einer erfolgreichen Integrationspolitik.

Es wird schwer sein, ihren Erfahrungsschatz, ihre politische Vision und ihren unermüdlichen Einsatz zu ersetzen. Die GRÜNEN Augsburg und auch ich persönlich möchten Christine für ihren Einsatz danken.“

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Thu, 28 Sep 2017 18:07:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news176904 Persönliche Erklärung zur Landtagswahl 2018 von Christine Kamm http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/persoenliche_erklaerung_zur_landtagswahl_2018_von_christine_kamm/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/persoenliche_erklaerung_zur_landtagswahl_2018_von_christine_kamm/ Christine Kamm, Sprecherin für Europapolitik, Asylpolitik und Integration der Grünen im Bayerischen... Christine Kamm, Sprecherin für Europapolitik, Asylpolitik und Integration der Grünen im Bayerischen Landtag gibt folgende persönliche Erklärung zur Landtagswahl 2018 ab: "Ich werde das kommende Jahr weiterhin engagiert im bayerischen Landtag für unsere Region und an meinen inhaltlichen Themen arbeiten. Für die Landtagswahl im September 2018 werde ich aber nicht ein weiteres Mal kandidieren.

Dadurch möchte ich meinen Beitrag zur Verjüngung des Bayerischen Landtags leisten. Die Entscheidungen und Ergebnisse der Bundestagswahl bekommt vor allem die kommende Generation zu spüren, daher sollte sie auch mehr an diesen Entscheidungen mitwirken. Der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel ist jetzt gegeben. Ich freue mich über die viele jungen Engagierten in meiner Partei, und bin sicher, die nächste Wahl wird sehr spannend werden, von der Aufstellung bis zum Schlussspurt, bei dem ich für starke Grüne im bayerischen Landtag werben werde.

So gerne ich im Landtag gearbeitet habe, so sehr habe ich auch den Wunsch, meine Themen der Integrationspolitik und der Migration inhaltlich tiefer und gründlicher zu bearbeiten, als dies im parlamentarischen Tagesgeschäft möglich ist. Gleichzeitig will ich auch weiterhin die vielen Ehrenamtlichen unterstützen, die in diesem Bereich mit viel Herzblut und Engagement arbeiten, und hierbei durch unsinnige und unnötige bürokratische Vorgaben behindert werden. Freiwilliges Engagement ist unverzichtbar für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr Arbeit im Landtag, und anschließend eine Intensivierung und Vertiefung meiner inhaltlichen, wie auch meiner praktischen Arbeit."

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Thu, 28 Sep 2017 11:42:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news176763 Glückwunsch an Claudia Roth, GRÜNE Augsburg sind zweistellig http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/glueckwunsch_an_claudia_roth_gruene_augsburg_sind_zweistellig/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/glueckwunsch_an_claudia_roth_gruene_augsburg_sind_zweistellig/ „Wir freuen uns, dass Claudia Roth die Augsburger GRÜNEN für vier weitere Jahre mit einem... „Wir freuen uns, dass Claudia Roth die Augsburger GRÜNEN für vier weitere Jahre mit einem hervorragendem Erststimmenergebnis von 13,9 % in Berlin vertritt,“ so der Sprecher der Augsburger GRÜNEN Peter Rauscher.

Peter Rauscher„Es ist unverzichtbar, dass die drittgrößte Stadt in Bayern eine GRÜNE Stimme in Berlin hat, die sich für Umwelt- und Klimaschutz, eine andere Agrarpolitik, ein soziales Deutschland, eine ökologische Verkehrspolitik, eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik, kurz für unsere GRÜNEN Ziele einsetzt,“ so Rauscher weiter.

„Mit 12,4 % liegen die Augsburger GRÜNEN über dem Bundesergebnis, was auch ein Erfolg unserer guten Arbeit vor Ort ist. In absoluten Zahlen hatten wir einen Stimmenzuwachs gegenüber 2013 um fast 5000 Stimmen. Damit haben wir in Augsburg so viele Wählerinnen und Wähler für GRÜNE Politik überzeugt wie noch nie“ freut sich der Vorsitzende der Augsburger GRÜNEN Peter Rauscher.

„Es ist äußerst bedauerlich, dass erstmalig eine Partei mit rechtsradikalen Inhalten in den Bundestag gewählt wurde. Wichtig ist jetzt die inhaltliche Auseinandersetzung, um den Wählerinnen und Wählern aufzuzeigen, wofür die AfD wirklich steht: Hass, Rassismus, Intoleranz und Inhumanität. Um so wichtiger ist es, dass mit Claudia Roth weiterhin eine Kämpferin für eine bunte, tolerante und weltoffene Gesellschaft im Bundestag sitzt.“

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Mon, 25 Sep 2017 10:41:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news176788 Claudia Roth zur Bundestagswahl http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/claudia_roth_zur_bundestagswahl/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/claudia_roth_zur_bundestagswahl/ Das Wahlergebnis von gestern ist ein dramatischer Rechtsruck und ein schwarzer Tag für unser Land... Das Wahlergebnis von gestern ist ein dramatischer Rechtsruck und ein schwarzer Tag für unser Land und unsere Demokratie. Denn zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg zieht eine Partei in den Bundestag ein, die ihre völkische Ideologie und antidemokratische Haltung nicht mehr verschleiert; eine Partei, deren Kandidaten den Holocaust leugnen; eine Partei, die aufruft zur Jagd auf Frau Merkel. Aber der Bundestag ist kein Jagdrevier, sondern die Herzkammer unserer Demokratie, die es zu verteidigen gilt gegen rechten Hass und geschichtsvergessene Hetze. Deshalb müssen nun alle Demokratinnen und Demokraten zusammenstehen gegen Rechts.

Persönlich bin ich erleichtert über unser grünes Ergebnis, auch wenn wir unsere Wahlziele, zweistellig und dritte Kraft zu werden, nicht erreichen konnten. Besonders freue ich mich über unser starkes Ergebnis in Bayern und die meisten Stimmen, die wir in meinem Wahlkreis Augsburg-Stadt und Königsbrunn je erhalten haben. Dafür möchte ich mich von ganzem Herzen bei all den Wählerinnen und Wählern und vor allem auch bei jenen Menschen in Augsburg und Königsbrunn, Bayern und im Bund bedanken, die uns Grüne so phantastisch im Wahlkampf unterstützt haben. Vielen herzlichen Dank!

Jetzt liegt es an Angela Merkel, andere Parteien zu Gesprächen über die Regierungsbildung einzuladen. Sollte wir Grüne dazu eingeladen werden, führen wir diese sehr ernsthaft – auch oder gerade weil ein Großteil der Politik von CDU, CSU und FDP unseren Kernvorhaben aus dem 10-Punkteplan diametral gegenübersteht.

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Mon, 25 Sep 2017 10:00:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news177260 Online-Befragung zu E-Mobilität in Augsburg http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/online_befragung_zu_e_mobilitaet_in_augsburg/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/online_befragung_zu_e_mobilitaet_in_augsburg/ Die Befragung richtet sich sowohl an BürgerInnen der Stadt Augsburg als auch explizit an Experten... 2016 hat die Stadt Augsburg beschlossen, ein integriertes Elektromobilitätskonzept zu erstellen und die Chance einer Förderung der Elektromobilität für mehr Lebensqualität zu ergreifen. Dieser Entwicklungsprozess hat nun begonnen. Ziel ist die Erarbeitung eines kommunalen Masterplans, um die Mobilitätsentwicklung in Augsburg für alle Bevölkerungsgruppen zukunftsfähig zu gestalten. In diesem Rahmen wird eine Befragung durchgeführt, um von Beginn an die Interessensschwerpunkte der verschiedenen Akteure in Augsburg zu berücksichtigen.

Die Befragung richtet sich sowohl an BürgerInnen der Stadt Augsburg als auch explizit an Experten aus den Bereichen der Verwaltung, Politik und Wirtschaft, die sich bereits heute oder morgen mit dem Thema Elektromobilität beschäftigen.

Sie dient als Grundlage zur Erfassung Ihrer Perspektiven für die zukünftige Entwicklung der Elektromobilität in Augsburg. Es werden verschiedene Handlungsfelder vorgestellt und Sie haben die Chance, mögliche Ansätze zu bewerten und neue Ideen vorzuschlagen. Die Ergebnisse fließen direkt in die weitere Prozessgestaltung ein. In verschiedenen - zum Teil öffentlichen - Workshops werden die Ergebnisse präsentiert, bereits eingebrachte Maßnahmen zur Umsetzung vertieft und durch weitere Ideen ergänzt.

Mehr zum Thema finden Sie auf unserer Homepage www.augsburg.de/e-mobilitaet.

Zur Umfrage hier.

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Mon, 25 Sep 2017 08:00:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news176775 GRÜNE: Festivals und Veranstaltungen sollen nachhaltiger werden http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_festivals_und_veranstaltungen_sollen_nachhaltiger_werden/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_festivals_und_veranstaltungen_sollen_nachhaltiger_werden/ Als Richtschnur, Hilfestellung und Grundlage für die Organisatoren soll ein Leitfaden für... Leitfaden als Grundlage für eine umweltschonende und

soziale Aspekte berücksichtigende Veranstaltungsplanung

Die GRÜNE Stadtratsfraktion beantragt, dass bei der Planung und Durchführung von Festivals und öffentlichen Veranstaltungen in der Stadt zukünftig Kriterien der Nachhaltigkeit sowie ökologische und soziale Aspekte grundsätzlich berücksichtigt werden. Dazu soll ein entsprechender Leitfaden erarbeitet werden.

Verena von Mutius, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion: “In unserer Stadt finden regelmäßig große „Open-Air-Veranstaltungen“ für die Bürgerinnen und Bürger statt wie beispielsweise Modular und die Sommernächte. Die Menschen kommen hier in großer Anzahl zusammen, wollen Veranstaltungen und Aufführungen genießen, feiern, essen und trinken. Neben diesen positiven Aspekten sind solche Großveranstaltungen aber natürlich auch mit erheblichen Umweltbelastungen (z.B. Lärm, Abfall) verbunden. Der Stadtjugendring hat sich in Zusammenarbeit mit Umweltreferent Reiner Erben bereits auf den Weg gemacht, das Modular als nachhaltiges Festival zu entwickeln, um Umwelt aber auch AnwohnerInnen zu schützen und bei den BesucherInnen ein Bewusstsein für den verantwortlichen Umgang mit Ressourcen zu wecken. Wir unterstützen den Stadtjugendring darin, eine nachhaltige Konzeption des Modulars weiterzuentwickeln, sind aber zugleich der Meinung, dass auch andere Festivals und Veranstaltungen in der Stadt Augsburg nachhaltiger werden müssen“.

Martina Wild, Fraktionsvorsitzende und umweltpolitische Sprecherin: „Augsburg wurde Ende 2013 als nachhaltigste Großstadt Deutschlands ausgezeichnet. Das bedeutet für uns einen klaren Arbeitsauftrag, auf diesem Weg konsequent weiter zu gehen. Wichtige Aspekte der Nachhaltigkeit sind die Schonung der Umwelt durch Abfallvermeidung, Lärmreduzierung und Verkehrsvermeidung, eine Reduktion des Energie- und Wasserverbrauchs, ein pfleglicher Umgang mit Grünflächen sowie die Einhaltung und Umsetzung sozialer und kultureller Aspekte wie Beteiligung von Akteuren und Familienfreundlichkeit. Diese Kriterien sollten unserer Ansicht nach in Zukunft bei allen Festivals und Veranstaltungen in der Stadt konsequent umgesetzt werden.

Um den Veranstaltern hierbei eine Richtschnur, Hilfestellung und Grundlage zu geben, soll deshalb ein Leitfaden für nachhaltige Festivals und Veranstaltungen erarbeitet werden. Berücksichtigt werden können dabei vorhandene Leitfäden wie natürlich im Besonderen die Erfahrungen des Stadtjugendrings und der Stadtverwaltung mit dem Modular.“

Die Stadt Augsburg war als Modellkommune an der Erarbeitung eines Leitfadens zur Abfallvermeidung beteiligt, der im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums erstellt wurde. In diesem Leitfaden wird auch auf die nachhaltige Organisation von Großveranstaltungen hingewiesen. Auch das Bundesumweltministerium hat zusammen mit dem Bundesumweltamt einen umfassenden Leitfaden für die nachhaltige Organisation von Veranstaltungen herausgegeben, ebenso das Bundesamt für Naturschutz mit Anregungen, wie Festivals ökologischer gestaltet werden können.

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Fri, 22 Sep 2017 13:51:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news176476 Saubere Luft: Dieselgipfel hilft Augsburg nicht weiter http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/saubere_luft_dieselgipfel_hilft_augsburg_nicht_weiter/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/saubere_luft_dieselgipfel_hilft_augsburg_nicht_weiter/ Deshalb macht sich die Grüne Stadtratsfraktion nun besonders dafür stark, endlich den... GRÜNE: Aktionsprogramm und Mobilitätswende, um Fahrverbote zu vermeiden

 Die Grünen in Augsburg sind angesichts der dauerhaften Überschreitung der NOx-Grenzwerte in Augsburg enttäuscht, dass zwei Dieselgipfel in Berlin keine wirklich wirksamen Gegenmaßnahmen für eine bessere Luftqualität in den Kommunen eingeleitet haben. Gleichzeitig hat die DUH im August 45 deutschen Städten mit Klagen gedroht- darunter auch Augsburg -  und sie aufgefordert, Stellung zu beziehen und konkrete Maßnahmen für eine sauberere Luft zu benennen.

 Martina Wild, Fraktionsvorsitzende und umweltpolitische Sprecherin: „Augsburg überschreitet seit mehreren Jahren in der Innenstadt an vier relevanten Straßenabschnitten die NOx-Grenzwerte. Auf den beiden Dieselgipfeln in Berlin wurden nun zwar Maßnahmen beschlossen, die die Luftqualität in den Städten verbessern sollen. Klar ist aber, dass die mit der Autoindustrie vereinbarten Maßnahmen nachweislich das Problem in den betroffenen Städten nicht lösen können. Die Software-Updates werden nur geringfügige Verbesserungen bringen und zudem in Augsburg nicht dazu beitragen, die Grenzwerte einzuhalten. Auch die Aufstockung des Mobilitätsfonds auf eine Milliarde € wirkt nur langfristig und schließt nach bislang vorliegenden Informationen einige betroffene Städte, darunter auch Augsburg, aus. Aufgrund des Schreibens der DHU an die Stadt haben wir deshalb nun einen aktuellen Sachstandsbericht für den Umweltausschuss beantragt.”

Bundestagsvizepräsidentin und Augsburger Wahlkreisabgeordnete Claudia Roth erklärt dazu: „Die beiden Dieselgipfel waren doch letztendlich nicht mehr als Show-Veranstaltungen. Nachdem Frau Merkel im Fernsehduell noch harte Worte gegen die betrügerischen Autobauer gefunden hat, ist sie jetzt auf der Internationalen Autoausstellung IAA schon wieder auf Kuschelkurs gegangen. Die betroffenen Kommunen lässt sie dabei im Regen stehen. Bei dem Versuch Handlungsfähigkeit zu zeigen, versagt sie auf ganzer Linie. Die Software-Updates sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein und schrecken viele VerbraucherInnen sogar ab, da sie befürchten müssen, dass ihr Auto danach defekt ist oder gar mehr Sprit verbraucht. Betroffenen Kommunen wie Augsburg müssen jetzt auf den erhöhten Mobilitätsfonds Zugriff erhalten. dafür gehören aber die Kriterien des Fonds an die heutige Situation angepasst werden, damit Augsburg die Maßnahmen für nachhaltige Mobilität - wie den Ausbau der Fahrradstadt und des öffentlichen Nahverkehrs - fortsetzen und verstärken kann.“

Martina Wild weiter: “Der Luftreinhalteplan der Stadt Augsburg enthält bereits zahlreiche Maßnahmen, auch solche, die kurzfristig umsetzbar sind. Allerdings wurden diese in den letzten Jahren aufgrund des Widerstands von Teilen des Stadtrats nur schleppend umgesetzt oder sogar kontraproduktive Maßnahmen beschlossen, wie die Ausweitung der Semmeltaste und des gebührenfreien Parkens in der Innenstadt. Wir wollen, dass die Grenzwerte endlich eingehalten werden, weil es um die Luftqualität und um die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger geht. Um Fahrverbote zu vermeiden müssen daher jetzt insbesondere kurzfristig wirkende Maßnahmen aus dem Luftreinhalteplan schnell umgesetzt werden. Und der Bund muss ein überzeugendes Aktionsprogramm mit Instrumenten wie der blauen Plakette schaffen.“

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Fri, 15 Sep 2017 14:09:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news176475 WAKA muss weitergehen http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/waka_muss_weitergehen/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/waka_muss_weitergehen/ Die Grüne Stadtratsfraktion begrüßt, dass das Integrationsprojekt "Willkommens- und... GRÜNE: Interkulturelle Öffnung und Teilhabe sind für Augsburg essentiell

 

Die Grüne Stadtratsfraktion begrüßt, dass das sehr erfolgreiche Integrations-Projekt „Willkommens- und Anerkennungskultur in Augsburg (WAKA)“, gefördert durch die EU mit insgesamt 900.000 Euro, durch einen neuen Förderantrag fortgesetzt werden soll. 

Cemal Bozoğlu, migrationspolitischer Sprecher: „Seit 2015 wird im Rahmen von WAKA in einem breiten Bündnis von Kooperationspartnern unter Federführung der Stadt in und für Augsburg wichtige Integrationsarbeit geleistet. Augsburg ist eine vielkulturelle Stadt mit einem Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund von gut 45%. Interkulturelle Öffnung und Kompetenz ist daher innerhalb der Stadtverwaltung, aber auch in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft nicht nur eine freiwillige Aufgabe, sondern aus unserer Sicht eine prioritäre Pflichtaufgabe, weil sie fast jeden zweiten Menschen in unserer Stadt betrifft. Noch dazu sagen uns die Statistiken, dass der Migrationsanteil weiter steigen wird. Wir begrüßen daher ausdrücklich, dass nun ein neuer Förderantrag gestellt werden soll, um das Projekt auch über 2018 fortsetzen zu können und damit die (Weiter)Bildungs- und Teilhabechancen für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zu verbessern.“

 

Die begonnen interkulturellen Schulungen und die Bündelung von Angeboten der Integrationsarbeit, die bisher über WAKA gefördert wurden, müssen aus Sicht der Grünen Fraktion fortgesetzt und intensiviert werden. 

Pia Haertinger, Mitglied im Ausschuss für Migration und Interkultur: „In der Verwaltung haben unterschiedlichste Stellen direkten Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern, in besonderem Maße im Bürgeramt, der Ausländerbehörde oder vermehrt auch in der Altenhilfe. Die bisher vom Büro für Migration angebotenen Schulungen zeigen, dass dadurch mehr Sensibilität für Menschen aus anderen Kulturkreisen aufgebaut werden kann und sich Missverständnisse oder Konflikte vermeiden lassen. Das erhöht die Zufriedenheit auf beiden Seiten. Viele Zugewanderte brauchen neben melderechtlichen Angelegenheiten auch Hilfe bei der Aus- und Weiterbildung. Daher müssen die vielfältigen Beratungs- und Hilfeangebote in unserer Stadt weiter gebündelt werden, um jeder und jedem ohne lange Umwege zielgerichtet weiterhelfen zu können. Das neue Bildungsbüro in der Kresslesmühle wird ein Baustein dafür sein.“

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Thu, 14 Sep 2017 13:53:00 +0200
gruene-augsburg.de_tt_news176473 Kitas brauchen nicht nur Gebäude, sondern auch Personal http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/kitas_brauchen_nicht_nur_gebaeude_sondern_auch_personal/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/kitas_brauchen_nicht_nur_gebaeude_sondern_auch_personal/ Die Grüne Stadtratsfraktion tritt dafür ein, dass Augsburg eine Strategie entwickelt, wie... GRÜNE wollen Konzept zur Personalgewinnung für städtische Kitas

Zum Start des neuen Kindergartenjahres fordert die Grüne Stadtratsfraktion neben dem nötigen Ausbau der Betreuungsplätze ein Konzept zur Personalgewinnung für städtische Kitas um dem drohenden Mangel an qualifiziertem Kinderbetreuungspersonal entgegenzuwirken.

Martina Wild, bildungspolitische Sprecherin: „Natürlich müssen wir als Stadt Augsburg aufgrund des großen Bedarfs unsere Kitas und Hortplätze massiv ausbauen und die baulichen Voraussetzungen dafür schaffen. Allein das wird eine Mammutaufgabe für die nächsten Jahre werden. Aus vielen anderen Kommunen ist aber mittlerweile bekannt, dass fertige Kitas den Betrieb nicht aufnehmen können, weil das entsprechende Personal fehlt. Wir haben daher beantragt, im Rahmen der Task-Force Kita auch Überlegungen anzustellen, wie qualifiziertes Personal auf diesem stark umkämpften Markt für unsere städtischen Einrichtungen gewonnen und gesichert werden kann (http://gruene-augsburg.de/fraktion00/antraege1/antraege-detail/article/personal_fuer_staedtische_kinderbetreuungseinrichtungen).“

Andere Kommunen haben längst Strategien und Maßnahmen entwickelt, um Erzieherinnen und Erziehern den Umzug in ihre Stadt und die dortige Arbeitsstelle schmackhaft zu machen.

Verena von Mutius, Mitglied im Jugendhilfeausschuss: „In München werden z.B. Zulagen gezahlt oder die Kita-Gebühren für die eigenen Kinder der Erzieherinnen und Erzieher halbiert. Außerdem werden Wohnungen aus dem städtischen Bestand angeboten und es gibt es umfangreiches Aus- und Weiterbildungsangebot. Augsburg steht in direkter Konkurrenz zu München und anderen Städten und zusätzlich natürlich auch noch zu den freien Trägern, die ebenfalls alle händeringend Personal suchen. Die Stadt ist bisher als Arbeitgeberin im Vergleich zu den freien Trägern und zu anderen Kommunen weniger attraktiv. Es sollte daher geprüft werden, ob auch die Stadt Augsburg ähnlich weitergehende Anreize wie München schaffen kann, um den Bedarf besser abzudecken. Aufgrund der momentan wachsenden Bevölkerung und der steigenden Geburtenzahlen braucht die Stadt auch langfristige eine Strategie, um die Arbeitskräfte für ihre Betreuungseinrichtungen sichern zu können.“

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Wed, 13 Sep 2017 13:42:00 +0200