Im Gedenken an die neunte Jährung der Nuklearkatastrophe in Fukushima und die Folgen des Seebebens mit über 18.000 Toten fordert die GRÜNE Fraktion einen raschen Ausbau von erneuerbaren Energien und den konsequenten europäischen Atomausstieg für mehr Sicherheit. Gerade das AKW Grundremmingen, dessen Blöcke B und C  zu den ältesten in Deutschland gehören und dessen Siedewasserreaktoren vor den Toren Augsburgs sehr störanfällig sind, ist vergleichbar mit dem Katastrophenreaktor in Fukushima. Als Kommune muss Augsburg Verantwortung übernehmen, so schnell wie möglich klimaneutral und klimaangepasst werden. 

Martina Wild, Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Umweltausschuss: “Der Atomausstieg ist unumgänglich für einen starken Weg Richtung Klimagerechtigkeit. Wir müssen in Augsburg die Energiewende weiter umsetzen und Klimaschutz gemeinsam und endlich in aller Konsequenz angehen, um unsere Stadt so schnell wie möglich in allen Sektoren klimaneutral zu machen. Mit unseren energiepolitischen Ideen zur der von unserem Umweltreferenten Reiner Erben initiierten Solaroffensive, unserem Einsatz für eine nachhaltige Mobilitätswende, durch klimagerechte und umweltfreundliche Baustandards und durch noch mehr Natur in der Stadt wird Augsburg in der kommenden Legislaturperiode seine Vorzeigerolle als eine der nachhaltigsten Kommunen Deutschlands festigen können.” 

 Martina Wild weiter: “Augsburg muss seinen Teil dazu beitragen, die Ziele des Parisers Klimaabkommens zu erfüllen. Unsere Stadt muss hierfür zur klimaneutralen und zur klimaangepassten Stadt werden. Es ist deshalb nicht nur richtig, sondern für uns alle auch dringend notwendig, dass auch auf kommunaler Ebene Strategien und Konzepte zur Klimawandelanpassung entwickelt und umgesetzt werden. Mit der Fortschreibung des Klimaprogramms 2020, den im Umweltausschuss nun vorgestellten ersten Ergebnissen eines Augsburger Anpassungskonzepts sowie im Verbund mit Forschungsprojekten an unserer Universität (Augsburg bleibt cool) und UNIKA-T sind wir hierbei vor Ort auf einem guten Weg. Ich begrüße es in diesem Kontext auch, dass Augsburg auf Initiative des Nachhaltigkeitsbeirats nun einen Klimabeirat einrichtet. Dieser unterstützt den Stadtrat in Klimaentscheidungen, gibt Empfehlungen für konsequenten Klimaschutz ab und fördert die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung in Klimaschutz-Fragen weiter. Denn Klimaschutz geht nur gemeinsam.”

 

 

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