GRÜNE besuchen den Stadtjugendring

Wie können Kinder und Jugendliche in unserer Stadt mehr mitgestalten und mehr beteiligt werden? Welche Formate braucht es hierzu? An welchen Orten erreichen wir Kinder und Jugendliche am besten? Diese und weitere Fragen diskutierten Martina Wild, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Augsburger Stadtrat und OB-Kandidatin,  Eva Lettenbauer, Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der GRÜNEN, Verena von Mutius-Bartholy, stellv. Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Stadtrat, Marie Rechthaler und Fiona Strauß mit Jonas Riegel und Helmut Jesske vom Stadtjugendring.

Deutlich machte dabei Martina Wild: „ Wir wollen nicht weiter jahrelang über Jugendbeteiligung reden, wir wollen endlich mit der Umsetzung von Jugendbeteiligungsformaten und -strukturen in unserer Stadt beginnen. Gerade mit dem Konzept des SJR´s, aber auch mit den Beteiligungsaktivitäten im Kontext der Stadtplanung sind gute Grundlagen vorhanden. Nun ist es an der Zeit, die notwendigen konkreten Schritte zu tun, um nachhaltige Beteiligungsstrukturen  in unserer Stadt für Jugendliche zu schaffen. Wir wollen die jungen Augsburgerinnen und Augsburger vor Ort mitentscheiden lassen und daher so schnell wie möglich mit einem Regionsbudget und politischer Streetworkarbeit beginnen. Ein weiteres Hinausschieben der seit über 6 Jahren diskutierten Jugendbeteiligung lehnen wir ab.“

Verena von Mutius-Bartholy ergänzt: “Eine gleichberechtigte Teilhabe in zentralen Handlungsfeldern der Gesellschaft ist die besten Voraussetzung, um Politikverdrossenheit und populistischen Tendenzen zu begegnen. Vor allem für junge Menschen ist es zentral, durch Partizipation an politischen Entscheidungen Verantwortung für eine Gemeinschaft zu übernehmen. Dadurch werden die Grundlagen demokratischer Meinungs- und Willensbildung transparenter und nachvollziehbarer gemacht. Dies trägt wesentlich zur Identifikation mit dem eigenen Lebensumfeld bei und ist somit ein wichtiger Baustein für ein friedliches und zukunftsfähiges Zusammenleben in Augsburg“.

Mit den Vertretern des SJR war man sich einig, dass die gleichberechtigte Teilhabe junger Menschen am Stadtgeschehen für die Zukunftsfähigkeit der Stadt auch im Hinblick auf den demografischen und strukturellen Wandel unverzichtbar ist. 

 

Eva Lettenbauer, MdL: „Jugendbeteiligung ist nicht nur ein Mittel, damit junge Menschen an den demokratischen Strukturen in unseren Kommunen teilhaben können. Vielmehr ist es auch eine Frage der Gerechtigkeit. Junge Menschen sind politisch, und das zeigen Sie nicht nur beim Klimaprotest, sondern auch im Einsatz für eine freie, demokratische und offene Gesellschaft. Jugendliche müssen sich deshalb in die Entscheidungsprozesse einbringen können. Dies kann entweder in Form von institutionalisierten Jugendparlamenten und -beiräten geschehen oder in Form von projektbezogener Beteiligung etwa bei der Stadtteilentwicklung. Die Forderungen junger Menschen müssen ernst genommen werden und zu konkreten Veränderungen führen.“

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