GRÜNE AUGSBURG http://gruene-augsburg.de Der Stadtverband Augsburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/winter_in_der_stadt_csu_und_gruene_unterstuetzen_konzeptideen_fuer_die_wintermonate/ Winter in der Stadt – CSU und GRÜNE unterstützen Konzeptideen für die Wintermonate http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/winter_in_der_stadt_csu_und_gruene_unterstuetzen_konzeptideen_fuer_die_wintermonate/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/winter_in_der_stadt_csu_und_gruene_unterstuetzen_konzeptideen_fuer_die_wintermonate/ Bündnis 90/DIE GRÜNEN und CSU begrüßen die aktuellen Planungen der Stadtverwaltung für ein... Bündnis 90/DIE GRÜNEN und CSU begrüßen die aktuellen Planungen der Stadtverwaltung für ein Augsburger Winterkonzept. In Zeiten der Pandemie hat der Gesundheitsschutz dabei oberste Priorität und erfordert ausgearbeitete Hygienekonzepte für die bevorstehende kältere Jahreszeit. Die Infektionszahlen verdeutlichen dies und zeigen, dass auch weiterhin großer Handlungsbedarf besteht. Basierend auf dem Augsburger Konzept „Stadtsommer 2020“, in dem Maßnahmen zur Gewährleistung von Sicherheit, Ordnung und Hygieneschutz erfolgreich umgesetzt wurden, sollen nun weitere verschiedenste Möglichkeiten erarbeitet werden, um eine erforderliche Entzerrung und Wahrung der Hygienevorschriften in den kommenden Monaten zu gewährleisten.

Auf Anregung der Regierungspartner wird es zunächst eine Verlängerung des „Stadtsommer 2020“ bis Ende Oktober 2020 geben. Das Konzept hat sich bewährt und in der Gesamtheit dazu geführt, dass die letzten Monate mit Blick auf die Entwicklung der Infektionszahlen niedrig gehalten werden konnten. Auch der Freizeitpark auf dem Plärrergelände erfährt eine Verlängerung bis zum 4. Oktober. Schwarz-Grün spricht sich damit klar dafür aus, dass das gesellschaftliche Leben zumindest in einem gewissen Rahmen ermöglicht werden kann und die wiedergewonnen Freiheiten der Augsburgerinnen und Augsburger auch in der kälteren Jahreszeit berücksichtigt werden sollen und können.

Zusammen mit den Gastronomen soll ein Konzept erarbeitet werden, wie die Außengastronomie auch in den kälteren Monaten ökologisch verträglich ermöglicht werden kann. Dies soll nicht nur die innerstädtische Gastronomie betreffen, sondern ebenfalls die in den Stadtteilen. Auch für die Augsburger Clublandschaft soll es eine Möglichkeit der Nutzung geben. „Die Clubs wurden als erstes geschlossen und können immer noch nicht öffnen. Wir müssen diese Durststrecke zumindest ein wenig abfedern. Vor allem für die Betreiberinnen und Betreiber, um finanzielle Einbußen zu mindern, aber auch für die Jungen und Junggebliebenen, denen diese Orte fehlen. Angedacht ist z.B. eine (pop)kulturelle Umnutzung der Clubs, natürlich immer unter der Prämisse des Gesundheitsschutzes,” so Peter Rauscher, Fraktionsvorsitzender der Augsburger Bündnis 90/DIE GRÜNEN.

Denkbar wäre ein Winterfestival-Format auf dem Gaswerk-Gelände oder anderen möglichen Freiflächen in der Stadt. In einem solchen Format ließen sich lokale Künstlerinnen und Künstler, Kultur- und Kreativschaffende, Veranstalter, Gastronomie und Dienstleister vereinen. Angedacht ist zudem eine zeitliche und räumliche Entzerrung des Augsburger Christkindlmarktes, z.B. auf den Helmut-Haller-Platz in Oberhausen. Auch die Weihnachtsinsel benötigt ein Konzept und eine räumliche Entzerrung, um den aktuellen Hygienebestimmungen gerecht zu werden. Es wird erforderlich sein, Aufenthaltsbereiche mit Sitzmöglichkeiten und ohne Konsumzwang zu schaffen. Zusätzlich sollen die Beratungs- und Unterstützungsangebote im sozialen und gesellschaftlichen Bereich in den kälteren Monaten weitergeführt werden können.

„Die Stadt Augsburg und ihre Bevölkerung haben im Sommer auf die Corona-Krise sehr gut reagiert und die Infektionszahlen im Griff behalten,“ sagt Leo Dietz, Fraktionsvorsitzender der CSU. „Deswegen gilt es jetzt alle Ideen, Aspekte und Chancen zu prüfen, denn wir als Stadtregierung müssen für unsere Bürgerinnen und Bürger weitere Perspektiven ermöglichen und nicht verhindern.“

Mit den neuen Konzeptvorschlägen, die zusammen mit der Zivilgesellschaft und den Betroffenen ausgearbeitet werden, soll auf die Bedürfnisse der Stadtgesellschaft reagiert werden. „Höchste Priorität hat trotzdem und gerade deshalb immer und allerorts die Gesundheit. Alle getroffenen Maßnahmen und Inhalte müssen laufend dem aktuellen Infektionsgeschehen in der Stadt Augsburg angepasst werden. Deshalb unterstützen wir die Stadtverwaltung mit den zuständigen Referentinnen und Referenten in ihrem Vorhaben mit Rat und Tat,” so Rauscher und Dietz abschließend.

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Thu, 24 Sep 2020 12:11:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/koalitionsfraktionen_begruessen_entscheidung_fuer_radwege_in_der_hermanstrasse/ Koalitionsfraktionen begrüßen Entscheidung für Radwege in der Hermanstraße http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/koalitionsfraktionen_begruessen_entscheidung_fuer_radwege_in_der_hermanstrasse/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/koalitionsfraktionen_begruessen_entscheidung_fuer_radwege_in_der_hermanstrasse/ Die Stadtratsfraktionen von CSU und GRÜNEN begrüßen die Entscheidung des Bauausschusses, dem... Die Stadtratsfraktionen von CSU und GRÜNEN begrüßen die Entscheidung des Bauausschusses, dem Radverkehr in der Hermanstraße schon sehr bald mehr Platz einzuräumen. Dort soll es im kommenden Jahr zunächst einen Verkehrsversuch geben; 2022 sollen dann Radwege bzw. Radfahrstreifen auf beiden Seiten des Straßenzuges entstehen.

Der CSU-Fraktionsvorsitzende Leo Dietz erläutert zum Hintergrund: „Zwischen Königsplatz und Gögginger Brücke müssen sich Straßenbahnen, Fahrräder, Kraftfahrzeuge und Fußverkehr den engen Raum teilen, was eine optimale Lösung erschwert. Der Verkehrsversuch wird die Bedenken hinsichtlich des Wegfalls von Parkplätzen für Geschäfte, Arztpraxen, Friedhof und Hotel einordnen helfen und ermöglicht uns, wichtige Erkenntnisse und die Reaktionen der Bevölkerung aufzugreifen. Grundsätzlich sind die vorliegenden Planungen eine gute Grundlage für eine zukunftsfähige Lösung.“

Deniz Anan, mobilitätspolitischer Sprecher der GRÜNEN, erklärt hierzu: „In der Hermanstraße klafft bisher die größte und sichtbarste Lücke im innerstädtischen Radwegenetz. Der jetzt getroffene Beschluss ist ein wichtiger Baustein zur Verwirklichung unseres Ziels Fahrradstadt zu werden. Schwarz-Grün macht Ernst mit der Mobilitätswende.“

Beide Fraktionen zeigen sich darüber erfreut, dass den Bedürfnissen aller Verkehrsträger Rechnung getragen wird: So behält die Straßenbahn weiter Sperrflächen und Ampel-Vorrangschaltung. Die Anfahrt des Beethovenviertels ist weiter problemlos möglich und auch für den Lieferverkehr bleiben einige Parkbuchten erhalten.

Auch dass angedacht ist, in einem zweiten Versuch einen Radweg stadteinwärts zwischen kurzer Beethovenstraße und Kaiserhof-Kreuzung und ein Rechtsabbiegeverbot in die Schießgrabenstraße zu erproben, sobald nach Fertigstellung der Ladehofstraße eine alternative Anfahrtsroute für den Autoverkehr von der Gögginger Straße in die Schießgrabenstraße zur Verfügung steht, werten die Koalitionspartner als großes Plus des anstehenden Versuchs.

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Thu, 24 Sep 2020 09:25:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_gegen_geplantes_baugebiet_zum_fuggerschloss_keine_siedlungserweiterung_am_noerdlichen_ortsrand_von_bergheim/ Grüne gegen geplantes Baugebiet „Zum Fuggerschloss“ – Keine Siedlungserweiterung am nördlichen Ortsrand von Bergheim! http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_gegen_geplantes_baugebiet_zum_fuggerschloss_keine_siedlungserweiterung_am_noerdlichen_ortsrand_von_bergheim/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_gegen_geplantes_baugebiet_zum_fuggerschloss_keine_siedlungserweiterung_am_noerdlichen_ortsrand_von_bergheim/ Im heutigen Bauausschuss wurde gegen die Stimmen der Grünen der Stadtratsfraktion beschlossen, dass... Im heutigen Bauausschuss wurde gegen die Stimmen der Grünen der Stadtratsfraktion beschlossen, dass die Verwaltung beauftragt wird, die nächsten Schritte der Entwicklung des Baugebiets “zum Fuggerschloss” anzugehen. 

Christine Kamm, baupolitische Sprecherin: „Wir lehnen eine mögliche Bebauung ab, da empfindliche Eingriffe in den Naturhaushalt drohen. Die Fläche im Stadtteil Bergheim, die bebaut werden soll, stellt einen Puffer dar zwischen aktueller Bebauung und Landschaftsschutzgebiet und befindet sich im Naturpark Westliche Wälder. Auch Natur- und Umweltschutzverbände sowie der Naturschutzbeirat stehen dem Vorhaben sehr kritisch gegenüber. Der potenzielle Nutzen, den eine Wohnbebauung an dieser Stelle hätte, steht nicht im Verhältnis zu der enormen Beeinträchtigung für Ökologie und Landschaftsbild, die damit einhergehen würde. Wir Grüne positionieren uns entschieden gegen diese Pläne.“

Verena von Mutius-Bartholy, Fraktionsvorsitzende: „Wir brauchen Wohnraum, aber für uns gilt der Grundsatz ‘Innenentwicklung vor Außenentwicklung’. Deswegen darf der Wohnraum nicht an einem so sensiblen Standort entstehen, sondern die Bebauung der städtebaulich integrierten Fläche in Bergheim muss vorangetrieben werden - wie auch mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam im Ortsentwicklungskonzept erarbeitet. Wir werden uns auch in der Gesamtstadt weiterhin für eine nachhaltige Stadtentwicklung einsetzen, die für viele Augsburgerinnen und Augsburger Wohnraum schafft, und dabei den Naturschutz nicht aus dem Blick verlieren.“

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Thu, 24 Sep 2020 09:04:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/stadt_will_mehr_buergerschaftliches_engagement_bei_der_klimawandelanpassung_zulassen/ Stadt will mehr bürgerschaftliches Engagement bei der Klimawandelanpassung zulassen http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/stadt_will_mehr_buergerschaftliches_engagement_bei_der_klimawandelanpassung_zulassen/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/stadt_will_mehr_buergerschaftliches_engagement_bei_der_klimawandelanpassung_zulassen/ Der Klimawandel belastet die Stadtgesellschaft auf vielfältige Weise. Auch die botanischen Bewohner... GRÜNE und CSU: Alles rechtlich Machbare muss zukünftig erlaubt sein

Der Klimawandel belastet die Stadtgesellschaft auf vielfältige Weise. Auch die botanischen Bewohner sind von Dürreperioden und anderen Extremwetterlagen stark betroffen. Im letzten Umweltausschuss wurde dazu bei der Vorstellung von ersten Ergebnissen der Klimawandelanpassungsstrategie der Stadt ausführlich berichtet. Hier setzt auch der Wunsch einiger Bürgerinnen und Bürger an, beispielsweise Stadtbäume zu gießen, wenn diese unter Trockenstress stehen.

 

“Diese höchst erfreuliche Bereitschaft zu bürgerschaftlichem Engagement im öffentlichen Grün wurde nun aufgegriffen und eine Beschlussvorlage dazu erarbeitet,” so Josef Hummel, umweltpolitischer Sprecher der CSU und Vorsitzender des Umweltausschusses. “Die Frage, in welchem Rahmen der ehrenamtliche Einsatz für städtisches Grün stattfinden kann, soll nun ergebnisoffen mit den beteiligten Stellen verhandelt werden.”

 

Peter Rauscher, Fraktionsvorsitzender und umweltpolitischer Sprecher: „Wir begrüßen das Interesse und die hohe Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, der Stadt hier unter die Arme zu greifen und einen Beitrag zur Klimaanpassung und zur Identifikation mit dem eigenen Viertel zu leisten. Aus unserer Sicht dürfen Haftungsfragen und rechtliche Probleme nicht länger dazu führen, dass Engagement lieber vorsichtshalber untersagt wird. Wir brauchen hier mehr Mut und Kreativität, natürlich ohne dabei die rechtlichen Aspekte zu vernachlässigen.“

Sabrina Koch, Mitglied im Klimabeirat ergänzt: „Wenn Augsburg möglichst schnell klimaneutral werden möchte, gehört dazu auch, die Folgen des Klimawandels gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern abzumildern. Die Stadtverwaltung wird nun, so die Vorlage, Realisierungsmöglichkeiten für Tätigkeiten des Unterhalts, der Pflege oder schlicht der Verschönerung des öffentlichen Grüns im Zuge bürgerschaftlichen Engagements prüfen. In diesem Kontext sind auch haftungsrechtliche Fragen, grünpflegerische Belange sowie potenzielle Kosten zu klären, damit der Einsatz der Bürgerinnen und Bürger auch nachhaltig ist.“

 

„Das Engagement der Bürgerinnen und Bürgern ist essenziell wichtig, wenn wir dem Klimawandel angemessen begegnen wollen. Noch sind die Folgen für unsere Stadtbäume nur an wenigen Stellen direkt für jede und jeden erkennbar. Neue Hitzeperioden in den kommenden Jahren könnten das Bild aber sichtbar verändern. Die Verantwortung, die Ehrenamtliche hier übernehmen wollen, ist daher absolut zu begrüßen. Klar ist aber auch: Verantwortlich für die Verkehrssicherheit und die Gesundheit der Bäume und Grünflächen ist und bleibt die Stadt. Die Bürgerinnen und Bürger können und sollen diese Fürsorgepflicht aber sinnvoll ergänzen dürfen.“ so Rauscher weiter. 

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Thu, 17 Sep 2020 10:56:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/fuenf_jahre_agenda_2030_jetzt_ein_nachhaltigkeits_tuev_fuer_alle_gesetze/ Fünf Jahre Agenda 2030: Jetzt ein Nachhaltigkeits-TÜV für alle Gesetze http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/fuenf_jahre_agenda_2030_jetzt_ein_nachhaltigkeits_tuev_fuer_alle_gesetze/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/fuenf_jahre_agenda_2030_jetzt_ein_nachhaltigkeits_tuev_fuer_alle_gesetze/ "Fünf Jahre nach Verabschiedung der Agenda 2030 lahmt deren Umsetzung in Deutschland und auch... Zur ersten Nachhaltigkeitswoche im Deutschen Bundestag vom 14. bis 18. September 2020 erklärt Claudia Roth, Schwäbische Abgeordnete von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN:

„Im September 2015 wurden in New York die 17 Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung beschlossen. 2030 sollte kein Mensch mehr hungern und in extremer Armut leben. Alle Kinder sollten eine kostenlose Schulbildung erhalten und keine Frau sollte mehr diskriminiert werden. Die Meere sollten nicht mehr zugemüllt werden und alle bedrohten Tier-und Pflanzenarten sollten vor dem Aussterben gerettet werden.

Fünf Jahre nach Verabschiedung der Agenda 2030 lahmt deren Umsetzung in Deutschland und auch hier in Bayern. Die Bundesregierung ist dabei, eine Vielzahl ihrer Nachhaltigkeitsziele zu verfehlen. Das ist nicht verwunderlich, denn Gerechtigkeit und Klimaschutz spielen unter Angela Merkel immer nur eine untergeordnete Rolle. So subventioniert die Bundesregierung umwelt- und klimaschädliches Verhalten jährlich mit mindestens 57 Milliarden Euro und Deutschland hat einen viel höheren CO2-Ausstoß pro Kopf als die meisten anderen EU-Länder. Auch das Heizen unserer Wohnungen ist denkbar altmodisch – noch immer heizen wir überwiegend mit klimaschädlichem Öl und Gas. Klimaschutz sieht anders aus. Und was Gerechtigkeit betrifft: hier in Deutschland, einem wohlhabenden Land, wächst noch immer jedes fünfte Kind in Armut auf. Die Bundesregierung muss mehr tun, um Kinder vor Armut schützen.

Seitdem Angela Merkel Kanzlerin ist, hat sie es trotz fortschreitender Klimakrise nicht geschafft die klimaschädlichen Emissionen im Verkehrsbereich zu senken. Kein Wunder: hierzulande werden immer mehr große und schwere SUVs zugelassen und die Güter werden weitgehend auf der Straße transportiert, anstatt auf der Schiene. Noch immer werden viel zu viele Autos mit Diesel-und Benzinmotoren steuerlich begünstigt, und es werden zu viele neue Straßen gebaut, anstatt in die Bahninfrastruktur zu investieren. Auch auf vielen Bahnstrecken in Bayern sieht man, dass lange nicht investiert wurde. Für den Klima-und Naturschutz brauchen wir eine Abkehr vom Straßenbau wie z.B. der Osttangente rund um Augsburg und eine Abkehr von großen und schweren Autos mit hohen klimaschädlichen Emissionen.

Es ist höchste Zeit, mehr für Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu tun. In der Nachhaltigkeitswoche setzen wir daher die Verkehrswende auf die Tagesordnung, fordern einen Nachhaltigkeits-TÜV für alle Gesetze und wollen, dass ein einflussreicher Nachhaltigkeitsausschuss die Themen soziale Gerechtigkeit, Natur und Umwelt behandelt. Denn wir müssen früh ansetzen, um das gesamte Regierungshandeln auf Armutsbekämpfung und Umweltschutz auszurichten. Alle Gesetze müssen auf ihre nationalen und internationalen Auswirkungen auf die Natur und den Menschen geprüft werden. Nur so können wir sicherstellen, dass wir alle eine bessere Zukunft in einer intakten Umwelt haben.“

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Thu, 17 Sep 2020 09:17:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/csu_und_gruene_begruessen_die_einrichtung_der_fachstelle_demokratie/ CSU und GRÜNE begrüßen die Einrichtung der Fachstelle Demokratie http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/csu_und_gruene_begruessen_die_einrichtung_der_fachstelle_demokratie/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/csu_und_gruene_begruessen_die_einrichtung_der_fachstelle_demokratie/ Die Stadtratsfraktionen von CSU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßen die am heutigen Tag der... Die Stadtratsfraktionen von CSU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßen die am heutigen Tag der Demokratie verkündete Entscheidung der Stadt, auch in Augsburg eine kommunale „Fachstelle Demokratie“ einzurichten.

Der CSU-Fraktionsvorsitzende Leo Dietz erklärt: „Politischer Extremismus, Populismus, Rassismus, Nationalismus, Chauvinismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit treten zunehmend aggressiv auf und bedrohen unsere freiheitlich-demokratische Ordnung. Daher ist es eine gute Nachricht, dass die Stadt, wie in dem von der Koalition vereinbarten ‚Zukunftsplan‘ vorgesehen, eine Fachstelle einrichtet, die sich in der politischen Bildung engagiert und Bürgerinnen und Bürgern sowie der Stadtverwaltung gleichermaßen als Ansprechpartner dient.“

Durch die neue Fachstelle und die kürzlich erfolgte Entscheidung über die Ansiedlung einer Außenstelle der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit ergäben sich ganz neue Perspektiven und mögliche Synergien, so die beiden Fraktionen. Auch die künftige Nutzung der Halle 116 als Erinnerungsort könne von diesen erweiterten Bildungsangeboten enorm profitieren.

Deniz Anan, stellvertretender Vorsitzender der GRÜNEN-Fraktion: „Politische Bildung und zeithistorisches Erinnern ergänzen sich gegenseitig. Denn Phänomene wie Totalitarismus, Antisemitismus oder Kritik an den etablierten Medien haben sowohl eine aktuelle als auch eine historische Dimension.“

CSU und GRÜNE betonen den vielfältigen Nutzen der neuen Fachstelle für die Stadtgesellschaft. Diese komme als Partner für die Bildungsarbeit an den Schulen ebenso infrage wie als Akteur der außerschulischen politischen Bildung. Auch für öffentlichkeitswirksame Informationskampagnen, etwa zur Erhöhung der Wahlbeteiligung oder zur Bekämpfung von Vorurteilen und Stereotypen, bedeute diese Einrichtung einen echten Mehrwert.

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Tue, 15 Sep 2020 17:43:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/nach_brandkatastrophe_wir_fordern_hilfe_fuer_die_gefluechteten_aus_moria/ Nach Brandkatastrophe: Wir fordern Hilfe für die Geflüchteten aus Moria http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/nach_brandkatastrophe_wir_fordern_hilfe_fuer_die_gefluechteten_aus_moria/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/nach_brandkatastrophe_wir_fordern_hilfe_fuer_die_gefluechteten_aus_moria/ Ein Großbrand hat das Flüchtlingslager Moria auf Lesbos weitgehend zerstört. Die Stadt hat heute... Ein Großbrand hat das Flüchtlingslager Moria auf Lesbos weitgehend zerstört. In dem völlig überfüllten Lager waren die Zustände schon lange untragbar. Nun sind über 12.000 Menschen ohne Obdach. Die Feuerkatastrophe bildet einen weiteren Anlass, das in der EU praktizierte Modell der Flüchtlingspolitik schnellstmöglich zu revidieren. Hierbei sind alle Mitgliedstaaten der EU und insbesondere Deutschland in der Pflicht, umgehend auf eine gerechte Verteilung und die menschenwürdige Unterbringung der Geflüchteten hinzuwirken.

Die Stadt hat heute erneut in Richtung Staats- und Bundesregierung ihre Bereitschaft erklärt, Schutzbedürftige aufzunehmen. Der Augsburger Stadtrat hatte bereits am im Mai dieses Jahres beschlossen, Geflüchtete aufnehmen zu wollen. Daran hatte die Stadt Innenminister Seehofer mit einem Schreiben am 22.07. noch einmal erinnert. Für uns GRÜNE ist klar: Besonders jetzt müssen wir uns dafür stark machen, die in Augsburg vorhandenen Kapazitäten auszuschöpfen. Oberbürgermeisterin Eva Weber wandte sich deshalb heute mit Briefen an den Bundesinnenminister sowie an Ministerpräsident Söder, in denen sie erneut bekräftigt, dass die Friedensstadt Augsburg ihren kommunalen Beitrag leisten und Geflüchtete aus Lesbos aufnehmen möchte.

Nun ist es an Innenminister Seehofer, diese Hilfe auch weiterzureichen und Menschen aus Moria die Aufnahme in Deutschland zu ermöglichen.

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Thu, 10 Sep 2020 17:26:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/9_green_ladies_lunch/ Green Ladies Lunch am 27. September 2020 http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/9_green_ladies_lunch/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/9_green_ladies_lunch/ Die GRÜNE Stadtratsfraktion lädt zum 9. Green Ladies Lunch im Rathaus ein. Liebe Frauen,

wir möchten Sie und Euch herzlich einladen zum 9. Augsburger Green Ladies Lunch am 27. September 2020 um 10.30 Uhr im Oberen Fletz im Rathaus.

Netzwerke zu knüpfen und zu pflegen ist in unserem Alltagsleben, in Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft unverzichtbar. Der Augsburger GRÜNE Ladies Lunch will einen Rahmen bieten, um aktuelle Themen aufzugreifen und frauenpolitische Impulse zu geben.

Der diesjährige Green Ladies Lunch dreht sich um das Thema: „Sorgearbeit = Frauenarbeit? Wie die Corona-Pandemie das Ringen um Anerkennung und Ausgleich der Care-Arbeit verschärft.“

Gemeinsam mit unseren Referentinnen möchten wir das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln im kommunalem Kontext betrachten und mit Ihnen und Euch diskutieren, wie Sorgearbeit in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft anerkannt und zwischen den Geschlechtern gerecht verteilt werden kann. Ein Thema, das durch die Corona-Pandemie besonders in den Vordergrund tritt.

Die Referentinnen:

Claudia Roth, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

Martina Wild, Zweite Bürgermeisterin und Referentin für Bildung und Migration

Natalie Stanczak, Fotografin und Initiatorin des Instagram-Interview-Projekts „Faces of Moms“

Ulrike Stautner, Bayerischer Elternverband e.V. Augsburg

Begrüßung und Moderation:

Verena von Mutius-Bartholy, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Stadtratsfraktion

Franziska Wörz, Stadträtin und Frauen- und Gleichstellungspolitische Sprecherin der GRÜNEN Stadtratsfraktion

Stephanie Schuhknecht, Landtagsabgeordnete und Sprecherin für Start-Ups und Gründerszene der GRÜNEN Landtagsfraktion

Wir bieten eine Kinderbetreuung für die Dauer der Veranstaltung in den Räumen unserer Geschäftsstelle an. Da wir die Sicherheits- und Hygiene-Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beachten müssen, ist die Teilnehmerinnenzahl in diesem Jahr auf max. 50 Personen begrenzt. Es gilt das Prinzip „First come, first serve“. Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 20.09.2020. Bitte dabei die Personenzahl angeben (Namen, Adressen, Telefonnummern) sowie ggf. für wie viele Kinder eine Betreuung gewünscht ist: per Mail an stadtratsfraktion(at)gruene-augsburg.de  oder telefonisch unter 0821-324-4369.

Wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen!

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Tue, 08 Sep 2020 16:21:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/schwarz_gruen_und_csu_fordern_kritische_auseinandersetzung_mit_der_augsburger_stadtgeschichte/ Schwarz-Grün fordert kritische Auseinandersetzung mit der Augsburger Stadtgeschichte http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/schwarz_gruen_und_csu_fordern_kritische_auseinandersetzung_mit_der_augsburger_stadtgeschichte/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/schwarz_gruen_und_csu_fordern_kritische_auseinandersetzung_mit_der_augsburger_stadtgeschichte/ Der Künstler Fritz Koelle und seine Kunst sollen kontextualisiert werden. Die Auseinandersetzung... Der Künstler Fritz Koelle und seine Kunst sollen kontextualisiert werden

“Die Auseinandersetzung mit Straßenbenennungen und im Stadtbild präsenten Kunstwerken ist ein essentieller Teil einer lebendigen Erinnerungskultur. Den Weg der Kontextualisierung soll auch bei der Fritz-Koelle-Straße und den erklärungsbedürftigen Kunstwerken von Koelle fortgesetzt werden,” so Verena von Mutius-Bartholy, Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN.

Anlässlich des 125. Geburtstags des Augsburger Bildhauers Fritz Koelle zeigen die Kunstsammlungen und Museen Augsburg aktuell eine kleine Ausstellung im Grafischen Kabinett des Höhmannhauses. Im Rahmen der Ausstellungsvorbereitung zeichnete sich für die Kunstsammlungen und Museen ab, dass der Künstler und seine Skulpturen durchaus umstritten sind und es einer Kontextualisierung bedarf. Er schuf Werke zur Zeit dreier politischer Systeme, der Weimarer Republik, der Diktatur des Nationalsozialismus und des sozialistischen Unrechtsstaates der sowjetischen Besatzungszone und späteren Deutschen Demokratischen Republik. Seine Werke fanden jeweils die Akzeptanz des politischen Regimes und erfolgten teils als öffentliche Auftragsarbeiten. Fritz Koelle zeichnet von sich ein Selbstbild als Opfer der Umstände, blendet dabei aber Fakten aus. Gleichzeitig scheint er stets von den jeweiligen Machthabern überzeugt. “Wir begrüßen den Vorstoß der Augsburger Kunstsammlungen und Museen sehr, sich kritisch mit der eigenen Kunst zu beschäftigen und unterstützen diesen Vorschlag,” so Leo Dietz, Fraktionsvorsitzender der CSU Augsburg.

Die Koalitionspartner CSU und Bündnis 90/Die Grünen beantragen deshalb einerseits eine Kontextualisierung der Fritz-Koelle-Straße und der Kunstwerke Fritz Koelles in Augsburg. Dabei soll die Einbindung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschatlern, Historikerinnen und Historiker sowie der Kommission für Erinnerungskultur erfolgen. Außerdem wird beantragt, dass andere Städte, wie z.B. Neusäß, Schwabmünchen, Bobingen, München, Penzberg, die Skulpturen von Fritz Koelle im öffentlichen Raum haben, über die Forschungsergebnisse zu Fritz Koelle informiert werden und den Augsburger Weg der geplanten Kontextualisierung darzustellen.

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Thu, 03 Sep 2020 14:21:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/nachruf_auf_dieter_gabanyi/ Nachruf auf Dieter Gabányi http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/nachruf_auf_dieter_gabanyi/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/nachruf_auf_dieter_gabanyi/ Mit Trauer haben wir vom Tod Dieter Gabányis erfahren. Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen.... Mit Trauer haben wir vom Tod Dieter Gabányis erfahren. Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen.

Dieter Gabányi setzte sich viele Jahre für GRÜNE Politik ein, war selbst aber nie Parteimitglied. 1986/87 kandidierte er mit dem Slogan „Umdenken für eine lebenswerte Zukunft“ für den Deutschen Bundestag. Als Stadtrat von 1990 bis 1996 war er Mitglied der GRÜNEN Fraktion und unser Vertreter im Kulturausschuss sowie im Ausschuss für Organisation und Personal. Mit Leidenschaft und Sachverstand setzte er sich in dieser Zeit für die Werte und Ziele der Fraktion ein.

Dieter Gabányis Engagement wird uns immer in Erinnerung bleiben, vor allem in der Friedenspolitik, die ihm eine Herzensangelegenheit war. Seine Kolleg*innen schätzten an ihm besonders sein humorvolles Wesen.

Wir verbleiben mit tiefem Dank für seinen politischen Einsatz.

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Mon, 31 Aug 2020 12:40:00 +0200