GRÜNE AUGSBURG http://gruene-augsburg.de Der Stadtverband Augsburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/augsburger-gruene-wechsel-im-vorstandsteam/ Augsburger GRÜNE – Wechsel im Vorstandsteam http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/augsburger-gruene-wechsel-im-vorstandsteam/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/augsburger-gruene-wechsel-im-vorstandsteam/ Hannah Judith wechselt in den Geschäftsführenden Vorstand! Der AK Umwelt & Klima räumt mit Mythen... Der GRÜNE Augsburger Stadtverband hat Hannah Judith auf der gestrigen Stadtversammlung als neue Beisitzerin im geschäftsführenden Vorstand gewählt. Sie rückt damit von ihrem Posten im erweiterten Vorstand auf.

Insbesondere in den aktuell unsicheren Krisenzeiten ist es wichtig als Stadtverband präsent zu sein und das politische Engagement in der Friedensstadt Augsburg zu pflegen. Das neu gewählte Mitglied des geschäftsführenden Vorstands Hannah Judith meint: „Wir brauchen auch in Augsburg weiterhin eine starke GRÜNE Partei. Dazu sind insbesondere der Stadtverband und sein Vorstand gefragt. Ich freue mich schon jetzt darauf mit Blick auf 2023 einen erfolgreichen Land- und Bezirkstagswahlkampf mit GRÜNEN Schwerpunkten zu gestalten!“

Joachim Sommer, Sprecher der Augsburger GRÜNEN, gratuliert Hannah Judith zur Wahl: „Wir haben bereits in den vergangenen Monaten mit Hannah als Beisitzerin im erweiterten Vorstand sehr gut zusammengearbeitet. Wir gratulieren Hannah zur Wahl und freuen uns bereits darauf in Zukunft noch enger gemeinsam den Stadtverband zu gestalten.“

Inhaltlich fokussierte der Arbeitskreis Umwelt & Klima bei der Stadtversammlung bereits den anstehenden Landtagswahlkampf und die Herausforderungen, die es insbesondere in der Klimapolitik in Bayern gibt. So kursieren viele Halbwahrheiten zum Klimaschutz und zum Umstieg auf die erneuerbaren Energien im aktuellen Diskurs.  „Eine solche Aufklärung ist nötig, denn die aktuelle bayerische Regierung verhindert weiterhin massiv die gebotene Transformation unseres Energiesystems! Die Debatte zu Atomkraftwerken ist antiquarisch und steht in keinem Verhältnis. Stattdessen sollten effiziente und nachhaltige Möglichkeiten der Energieerzeugung endlich in den Fokus rücken“, so Sabrina Harper, Sprecherin der GRÜNEN Augsburg.

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Thu, 20 Oct 2022 11:51:46 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/perlachturm-sanierung-augsburg-erhaelt-bundesfoerderung-aus-dem-programm-kulturinvest/ Perlachturm-Sanierung: Augsburg erhält Bundesförderung aus dem Programm „KulturInvest“ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/perlachturm-sanierung-augsburg-erhaelt-bundesfoerderung-aus-dem-programm-kulturinvest/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/perlachturm-sanierung-augsburg-erhaelt-bundesfoerderung-aus-dem-programm-kulturinvest/ Im Jahr 2017 musste der Augsburger Perlachturm aufgrund von Baumängeln gesperrt werden. Seitdem hat... Im Jahr 2017 musste der Augsburger Perlachturm aufgrund von Baumängeln gesperrt werden. Seitdem hat sich die Stadt Augsburg um Fördermittel für die Sanierung des Parlachturms beworben, mit dem Ziel den Perlachturm, der sein heutiges Aussehen im Jahr 1618 von Elias Holl erhalten hat, für die kommenden Generationen zu erhalten, zu sanieren und wieder zugänglich zu machen.

Im August 2022 wurde durch die Stadt Augsburg bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ein Förderantrag eingereicht für das Bundesprogramm „Zuschüsse für investive Kulturmaßnahmen im Inland - KulturInvest 2022“. Dieser Antrag wurde heute im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages positiv beschieden. Die Fördersumme der Bundesmittel beträgt 2.990.000 Euro. Mit dem neuen Förderprogramm „KulturInvest“ sind im Bundeshaushalt 2022 40 Millionen Euro eingestellt zur Förderung investiver Maßnahmen bei kulturellen Einrichtungen, Objekten und Kulturdenkmälern sowie Ausstellungen von gesamtstaatlicher Relevanz.

Zu Förderung des Bundes für die Sanierung des Augsburger Perlachturms erklärt Claudia Roth, Augsburger Bundestagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Ich freue mich sehr, dass die Bundesebene durch den Beschluss des Haushaltsausschusses und die damit verbundene Förderung in Höhe von 2,99 Mio. Euro durch das Programm „KulturInvest“ einen wichtigen Beitrag zur der Sanierung des Perlachturms leisten kann. Der Perlachturm ist zusammen mit dem Augsburger Rathaus das Wahrzeichen unserer Stadt und ist darüber hinaus eines der schönsten Renaissance-Ensembles nördlich der Alpen. Diese überregionale Bedeutung wird durch die Bundesförderung unterstrichen. Der Perlachturm liegt den Augsburgerinnen und Augsburgern sehr am Herzen, deshalb freut mich die heutige Entscheidung ganz besonders und mein Dank gilt den Mitgliedern des Haushaltausschusses des Deutschen Bundestags. Mit der Sanierung kann der Turm wieder für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.“

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Thu, 29 Sep 2022 12:30:50 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/augsburger-gruene-stellen-stephanie-schuhknecht-und-cemal-bozoglu-fuer-den-landtag-auf/ Augsburger GRÜNE stellen Stephanie Schuhknecht und Cemal Bozoğlu für den Landtag auf http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/augsburger-gruene-stellen-stephanie-schuhknecht-und-cemal-bozoglu-fuer-den-landtag-auf/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/augsburger-gruene-stellen-stephanie-schuhknecht-und-cemal-bozoglu-fuer-den-landtag-auf/ Die GRÜNEN Augsburg-Stadt haben ihre Direktkandidat*innen auf der gestrigen Aufstellungsversammlung... Die GRÜNEN Augsburg-Stadt haben ihre Direktkandidat*innen auf der gestrigen Aufstellungsversammlung gewählt. Stephanie Schuhknecht (MdL) und Cemal Bozoğlu (MdL) konnten die Direktkandidatur für den Landtag wieder für sich gewinnen. Für den Bezirkstag setzten sich Melanie Hippke sowie Klaus Kneißl durch.

„Bayern hat 2023 die Wahl, sich mit unseren Kandidat*Innen für eine gerechtere, ökologischere und GRÜNERE Zukunft zu entscheiden,“ so Sabrina Harper, Sprecherin des Stadtverbands BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Augsburg. Bereits in der laufenden Legislaturperiode haben Stephanie Schuhknecht und Cemal Bozoğlu intensive Arbeit im bayerischen Landtag geleistet.

Stephanie Schuhknecht bedankt sich für den starken Rückenwind der GRÜNEN Augsburg für ihre Landtagskandidatur. „Mir ist es ein wichtiges Anliegen, für zukunftssichere Jobs in der Region und Bayern zu sorgen. Dazu braucht es jetzt entschlossenes Handeln für 100% erneuerbare Energien in Bayern. Aus meiner Arbeit im Landtag weiß ich, wie innovativ die Unternehmen unserer Region sind. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass sie sich auf den Weg zu klimaneutralen Wirtschaften machen können. Dafür braucht es starke GRÜNE in Augsburg und Bayern.“

Der Abgeordnete Cemal Bozoğlu wurde für den Wahlkreis Augsburg-West nominiert. Er befasste sich intensiv mit dem dunklen Kapitel des NSU und initiierte den zweiten NSU-Untersuchungsausschuss im Bayerischen Landtag: „Auch in Zukunft will ich mich mit vollem Elan für die grünen Ur-Themen Naturschutz, Klimaschutz und die nachhaltige Mobilität sowie die Augsburger Interessen einsetzen. Für unsere Demokratie werden wir uns stark machen und klare Kante gegen die Feinde unserer Verfassung zeigen.“

In der gestrigen Aufstellungsversammlung in der Rosenaustätte wurden ebenfalls die Direktkandidat*innen für die Bezirkstagswahl 2023 gewählt. Melanie Hippke und Klaus Kneißl setzten sich hierbei durch.

„Seit 2020 bin ich sozialpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion im Stadtrat Augsburg. Dort setze ich mich für die Belange von Kindern, Familien, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Menschen in sozialen wie finanziellen Notlagen ein. Daher möchte ich meine Fachkenntnisse, meine politische Erfahrung und alle sich bietenden Synergien nutzen, um mich vertieft und umfassend sozialpolitisch in Schwaben einzubringen – für ein Schwaben, für ein Augsburg, in dem wir alle gut leben können.”, so Melanie Hippke, die Direktkandidatin im Wahlkreis Augsburg-Ost für den Bezirk der Augsburger GRÜNEN.

Klaus Kneißl wünscht sich als Direktkandidat im Wahlkreis Augsburg-West für unseren Bezirk Schwaben, dass sich dieser verstärkt als lebendiger und entwickelnder Sozialraum versteht. „Als GRÜNER Kandidat im Bezirk möchte ich meinen Beitrag leisten für soziale Sicherheit, für mehr Zusammenhalt und für ein größeres Vertrauen in die Zukunft.”

„Ich freue mich auf einen starken GRÜNEN Wahlkampf mit unseren Kandidat*Innen,“ so der Sprecher der Augsburger GRÜNEN Joachim Sommer, der sich auch bei allen anderen Kandidat*Innen für ihre engagierten Bewerbungen bedankte.

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Thu, 22 Sep 2022 09:29:54 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/2012_wegweiser_gruen/ 2012: Wegweiser Grün http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/2012_wegweiser_gruen/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/2012_wegweiser_gruen/ Ein gutes, grünes neues Jahr wünschen die Augsburger Grünen. Ein gutes, grünes neues Jahr
wünschen die Augsburger Grünen.

 









2012












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Sat, 31 Dec 2011 13:28:00 +0100
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/ein_jahr_fairtradestadt_augsburg/ Ein Jahr Fairtradestadt Augsburg http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/ein_jahr_fairtradestadt_augsburg/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/ein_jahr_fairtradestadt_augsburg/ Vor einem Jahr wurde Augsburg bei einer Feier auf dem Rathausplatz der Titel Fairtradestadt... Vor einem Jahr wurde Augsburg bei einer Feier auf dem Rathausplatz der Titel Fairtradestadt verliehen. Zeit, Bilanz zu ziehen. Wie erhofft, hat das eine Menge Impulse für den Fairen Handel gebracht: Durch das Medienecho wissen jetzt viel mehr AugsburgerInnen, dass sie bei jedem Einkaufen die Welt ein bisschen gerechter gestalten können. In Verbindung mit unserem 30jährigen Jubiläum ist der Faire Handel als wichtiger Bereich der Nachhaltigen Entwicklung und der Lokalen Agenda 21 ins Bewusstsein der StadträtInnen gerückt. Von den ganz konkreten Erfolgen können nur ein paar aufgezählt werden: In allen katholischen Tagungshäuser gibt es jetzt fairen Kaffee. Die InHoGa, der Gastronomiebetrieb des Förderwerks St. Elisabeth, hat bei drei Standorten auf Fairen Kaffee umgestellt. Das ist besonders wichtig, weil mit der Kantine der Handwerkskammer und der Kfz-Innung sehr viele Azubis aus ganz Schwaben erreicht werden. Außerdem hat das Barfüßer Café, auch ein Betrieb der InHoGa, zusammen mit Radio Fantasy und dem Weltladen im Mai 30 Faire Frühstücke verlost. Eine tolle Aktion mit großer Öffentlichkeitswirksamkeit!

Konsequent wird der Faire Handel auch im Annahof und im Annapunkt beworben: Es gibt es einen Verkaufsstand und Gäste werden bei eigenen Veranstaltungen mit fairen Getränken bewirtet, z.B. mit Wein und Sekt vom Vorbildweingut Stellar in Südafrika.

In einen neuen Bereich sind wir mit der Fairtradestadt Kampagne auch vorgestoßen: ein paar vorher schon aufgeschlossene Kitas, wie der Janusz-Korczak-Kindergarten verschenken nicht nur faire Osterhasen und Nikoläuse, sondern beziehen den Fairen Handel auch ganz aktiv in ihr Programm mit ein – entwicklungspolitische Bildung für die Kleinsten. Hier geht es nicht nur um faire Schokolade, sondern die Kinder setzen sich mit der Herstellung von ihren Spielsachen auseinander und haben beim Wettbewerb „Fairspielt" teilgenommen.

Zur Info über die Fairtradestadt gibt es jetzt einen schönen Flyer. Der gehört zur Erfolgsgeschichte dazu: Die Agentur Friends Media Group, die auch unseren Fairen Kaffee trinkt, hat ihn umsonst layoutet und 5.000 Stück drucken lassen. So viel Engagement gibt Rückenwind! Der Flyer ist im Weltladen, bei der Werkstatt Solidarische Welt und im Grünen Büro erhältlich. [Download Flyer]userspace/BY/sv_augsburg/Dokumente/fairtrade_flyer.pdf

Das sind nur ein paar Highlights des letzten Jahres – nicht zu vergessen die Stadtschokolade, die wir zusammen mit der Regio Touristik GmbH geschaffen haben. Trotzdem bleibt noch viel zu tun, bis der Faire Handel für alle selbstverständlich ist als wirksames Mittel zu Armutsbekämpfung und Umweltschutz. Aber die guten Vorbilder und Projekte stecken bestimmt an.

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Sat, 27 Aug 2011 14:10:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/benachteiligten_zur_wuerde_verhelfen/ Benachteiligten zur Würde verhelfen http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/benachteiligten_zur_wuerde_verhelfen/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/benachteiligten_zur_wuerde_verhelfen/ Ein Beitrag von Grünen Stadtrat Dieter Ferdinand für die Mai-Ausgabe des regionalen sozialen... „Armes Augsburg", so titelte die Augsburger Allgemeine Zeitung vor etwa zwei Jahren. Tatsächlich ist Augsburg die Stadt mit dem höchsten Armutsrisiko in Bayern. Armut bedeutet in erster Linie, dass zu wenig Geld für das tägliche Leben vorhanden ist. Arm sind aber auch die Menschen, die nicht genügend Mittel haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, hin und wieder ins Kino zu gehen, das Theater zu besuchen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu zahlen und Ähnliches mehr.

Aus dem Augsburger Armutsbericht 2009 geht hervor, dass in Augsburg etwa 2.000 Kinder leben, die auf Grund der wirtschaftlichen Situation ihrer Eltern benachteiligt sind. Auch die Altersarmut hat zugenommen. Zu den Benachteiligten zählen auch die Empfänger sozialer Leistungen. Die Augsburger Armutskonferenz macht verschiedene Vorschläge, wie diese Armut gemildert werden kann. Sie weist in ihrem Bericht von 2009 darauf hin, dass im Rahmen des Projekts Kinderchancen die Stadt freiwillig seit 2005 Beiträge für Ferienprogramme, Sportvereine, kulturelle Veranstaltungen etc. übernommen hat. Inzwischen können über das Bildungs- und Teilhabepaket bis zu 8.000 Anträge auf Hilfen für Kinder gestellt werden. Das Projekt Kinderchancen hat Sozialreferent Max Weinkamm wie andere von der Regenbogenregierung begonnene Projekte – z.B. die Stadtteilmütter, das Sorgentelefon, die Armutsprävention und die Sozialpaten – weitergeführt. Bisher hat er aber wenig eigene Vorstellungen zur Sozialpolitik erkennen lassen.

Die Armutskonferenz wie auch die Stadtratsfraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN stellen noch weitere Forderungen. An erster Stelle steht der Vorschlag, einen Augsburgpass (Sozialcard) und ein Sozialticket oder Mobilitätsticket einzuführen. Viele Städte, auch Nürnberg und München, haben diese Maßnahmen zur Verringerung der Benachteiligung schon eingeführt. „Wünschenswert wären Vergünstigungen in städtischen Einrichtungen wie Bäder, Theater, Museen, Ausstellungen und Bibliotheken." (aus dem Armutsbericht 2009) Diese Forderung wird von der Sozialverwaltung zurückgewiesen und damit blockiert. In einer Sozialausschuss-Sitzung am 1. Juli 2009 wurde ein Diplomand beauftragt, eine Studie „Fördern und Fordern" zu erarbeiten. Damit wurde eine Entscheidung weit in die Zukunft verschoben, darum stimmten die Grünen dagegen. Ebenfalls blockiert wird die Forderung, ein Sozialticket für den Öffentlichen Nahverkehr einzuführen. Die Stadtwerke wollen dafür von der Stadt Geld erhalten. Das ist keine berechtigte Forderung, da Menschen mit wenig Mitteln den ÖPNV gar nicht nutzen. Die Stadtwerke würden also durch das Sozialticket zusätzliche Einnahmen erreichen, wenn auch nicht in der Höhe wie bei den anderen Fahrgästen. Mit dieser Maßnahme würde auch das Schwarzfahren aus Not vermieden.

Die Sozialpolitik der Stadt muss in erster Linie die Situation der Armen verbessern. Das Gegenteil ist häufig der Fall. So wurde das zentrale Jobcenter in Kriegshaber eingerichtet, statt die dezentralen Anlaufstellen aufrecht zu erhalten. Das ist eine Schikane, an der auch Sozialreferent Weinkamm und die SPD mitgewirkt haben. Noch immer sind nicht alle Haltestellen und Einrichtungen barrierefrei zugänglich. Die Sanierung des Schenkstifts und die Errichtung des Projekts „Wohnen für alle am ehemaligen Römertor" in der Heilig-Kreuz-Straße führen dazu, dass die künftigen Mieter 10 bzw. 12 Euro Miete pro Quadratmeter zahlen müssen. Wer kann sich das leisten? Jedenfalls ist dies keine soziale Maßnahme. Die Obdachlosigkeit muss weiter abgebaut werden, und AsylbewerberInnen brauchen menschenwürdige Unterkünfte.

Die Stadtratsfraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN setzt sich dafür ein, dass Behinderte, Arme, Kranke und Senioren einen wesentlich größeren Stellenwert in der Sozialpolitik erhalten. Denn eine Stadt ist nur dann sozial, wenn die Würde des Menschen im weitesten Sinne an erster Stelle steht.

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Tue, 03 May 2011 19:46:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/ja_zum_umbau_ja_zu_augsburg_ohne_tunnel/ Ja zum Umbau, Ja zu Augsburg … ohne Tunnel! http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/ja_zum_umbau_ja_zu_augsburg_ohne_tunnel/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/ja_zum_umbau_ja_zu_augsburg_ohne_tunnel/ Die Grüne Jugend Augsburg und Umland spricht sich gegen den Bau eines Tunnels am KÖ aus: Der Bau... Die Grüne Jugend Augsburg und Umland spricht sich gegen den Bau eines Tunnels am KÖ aus

Der Bau eines Tunnels am Königsplatz im historischen Stadtzentrum Augsburgs stellt aus unserer Sicht ein wahres Desaster dar.

Die Kosten für einen Tunnelbau und eine zu erwartende Verzögerung durch archäologische Untersuchungen im Baugebiet werden immens sein und den ohnehin schwer belasteten Augsburger Haushalt auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, schwer zurück werfen. Dazu kommt das durch die verloren gehende Zeit  Zuschüsse für den Hauptbahnhofsumbau verloren gehen, was eine zusätzliche Mehrbelastung bedeutet.

Vielen ist gar nicht bewusst oder bekannt, dass ein schneller Umbau des Königsplatzes nötig ist um den Hauptbahnhofsumbau nicht zu gefährden. Der Tunnelbau würde also verhindern das Augsburg als drittgrößte Stadt Bayerns endlich den modernen, barrierefreien Hauptbahnhof bekommt den diese Stadt verdient. Am Hauptbahnhof bilden sich viele Touristen und Reisende die erste Meinung über Augsburg und diese muss in Zukunft positiver ausfallen.

Des Weiteren ist eine, wie auch immer verwirklichte Abkehr vom Autofreien-Kö ein klimapolitischer Rückschritt. Die Augsburger Innenstadt als Durchfahrzentrum zu gebrauchen und jeden Fortschritt bei der Attraktivitätssteigerung des ÖPNV zu Nichte zu machen ist unverantwortlich. Daher lehnen wir auch den, von einigen Verbänden und Parteien favorisierten, sogenannten „Bypass" ab. Da dies bedeuten würde das die Vorteile und der Komfort des Autofreien-Kö's für Passanten und ÖPNV-Nuter eingebüßt wird.

Wir als  Grüne Jugend Augsburg fordern daher den schnellstmöglichen Umbau des Königsplatzes nach den bisherigen Planungen ohne Tunnel und ohne Bypasslösung.

gj-augsburg.de »

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Thu, 23 Sep 2010 23:08:00 +0200