GRÜNE AUGSBURG http://gruene-augsburg.de Der Stadtverband Augsburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/biostadt_augsburg_mehr_bio_lebensmitteln_bei_der_verpflegung_in_augsburger_schulen_dringend_noetig/ Biostadt Augsburg: Mehr Bio-Lebensmitteln bei der Verpflegung in Augsburger Schulen dringend nötig http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/biostadt_augsburg_mehr_bio_lebensmitteln_bei_der_verpflegung_in_augsburger_schulen_dringend_noetig/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/biostadt_augsburg_mehr_bio_lebensmitteln_bei_der_verpflegung_in_augsburger_schulen_dringend_noetig/ Die Grüne Stadtratsfraktion mahnt dringend an, die stadteigenen Vorgaben für eine biologische,... GRÜNE: Ziel für die Schulverpflegung nach 11 Jahren immer noch nicht erreicht

Im Jahr 2007 hat der Stadtrat auf GRÜNE Initiative hin einen Grundsatzbeschluss zum Thema „Gesunde Ernährung – Biostadt Augsburg“ gefasst. Darin wurde u.a. beschlossen, dass in städtischen Einrichtungen, wie z.B. in Kindertagesstätten und Schulen eine Ausweitung des Anteils an Bio- Lebensmitteln auf 30% und verstärkt saisonale und regionale Lebensmittel verwendet werden sollten.

Martina Wild, Fraktionsvorsitzende: “Von der gewünschte Zielsetzung sind wir weit entfernt, wie der aktuelle Bericht der Verwaltung in der gemeinsamen Ausschusssitzung zeigt. Besonders ernüchternd ist die Schilderung der Verpflegungssituation an den Schulen: Die drei großen Caterer, die 62% der Schulen in Augsburg versorgen, verwenden gar keine oder nur punktuell Bio-Produkte. Die kleineren Caterer (mit je 1-3 Schulen) haben von unter 10% bis maximal 20% Bio-Lebensmittel im Einsatz. Damit ist das Ziel von 30% Bio-Lebensmittel auch nach 11 Jahren noch in weiter Ferne. Und das, obwohl Essen mit Bio-Lebensmitteln nicht teurer ist. Hier müssen wir nun in Augsburg dringend Maßnahmen zur Verbesserung ergreifen und endlich das tun, was München und Nürnberg bei der Verpflegung ihrer Kitas und Schulen seit Jahren machen“.

Dass es nämlich auch anders geht, zeigen gerade die Beispiele aus anderen Städten. So ist in München die Zielvorgabe mindestens 50% Bioanteil bei der Schulverpflegung und dies wird auch erreicht, da Ausschreibungen und Vertragsstrafen entsprechend klar sind.

Dr. Pia Haertinger, gesundheitspolitische Sprecherin: „Gesundes Essen ist gerade für Kinder und Jugendliche wichtig; für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Das Thema „Verpflegung mit Bio- und regionalen Lebensmittel” geht aber darüber hinaus. Wir können damit ein Bewusstsein für gesundes Essen schaffen, für die Herkunft und Produktion der Lebensmittel und die Auswirkungen unseres Essverhaltens auch auf das Klima und die Umwelt“.

Die GRÜNE Fraktion unterstützt daher die vom Gesundheitsamt vorgeschlagenen Sofortmaßnahmen Fortbildungen und Beratungen für Schulen sowie Betriebscoaching für Cateringunternehmen zur Bio-Einführung. Für ganz wesentlich hält die Fraktion aber das Thema Ausschreibungen und Vergaben.

Martina Wild: “Die geforderten Qualitätskriterien müssen Bestandteil der Ausschreibungen sein, sonst kommen wir nicht weiter. In München erfolgt eine Ausschreibung des Standortes durch die Stadt und in diese Ausschreibung für den Pachtvertrag wird das gewünschte Speisenangebot mit Hinweis auf die vom Stadtrat gewünschten Qualitätskriterien aufgenommen. In gleicher Weise wird bei Eigenbewirtschaftung verfahren. Die BewerberInnen stellen ihr Verpflegungskonzept der Schulfamilie vor und diese entscheidet sich für einen Anbieter, mit dem dann der entsprechende Pachtvertrag geschlossen wird. Deshalb haben wir nun beantragt, dass die Ausschreibung und Vergabe nach diesem Münchner Modell erfolgen soll. Auf diese Weise schaffen wir im Miteinander von Schulverwaltung, Schulfamilie und Caterer auch in unseren Augsburger Schulen mehr Biolebensmittel bei der Verpflegung - zugunsten der Qualität, der Gesundheit und vor allem zugunsten unserer Kinder und Jugendlichen“.

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Mon, 09 Jul 2018 10:47:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/stadtradeln_2018_mach_mit_im_team_gruene_augsburg/ Stadtradeln 2018: Mach mit im Team GRÜNE Augsburg http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/stadtradeln_2018_mach_mit_im_team_gruene_augsburg/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/stadtradeln_2018_mach_mit_im_team_gruene_augsburg/ Am 7. Juli begann wieder die Aktion Stadtradeln in Augsburg. Bis zum 27. Juli 2018 heißt es...

Am 7. Juli begann wieder die Aktion Stadtradeln in Augsburg. Bis zum 27. Juli 2018 heißt es Kilometer sammeln und so aktiv zum Klimaschutz beitragen. Das Team mit den meisten geradelten Kilometern gewinnt.

Unterstützt unser GRÜNES Team beim Radeln und meldet euch gleich auf der Seite „Stadtradeln“ an. Einfach bei der Registrierung das Team "GRÜNE Augsburg" auswählen und los geht´s.

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Sun, 08 Jul 2018 13:18:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/masterplan_elektromobilitaet_wird_konkret/ Masterplan Elektromobilität wird konkret http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/masterplan_elektromobilitaet_wird_konkret/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/masterplan_elektromobilitaet_wird_konkret/ Die Grüne Stadtratsfraktion freut sich über den jüngsten Beschluss der Stadt in Sachen... Stadt beschafft ab sofort vorrangig schadstoffarme und –freie Fahrzeuge

Die Grüne Stadtratsfraktion begrüßt den Beschluss des Org-Ausschusses zukünftig vorrangig schadstoffarme und schadstofffreie Fahrzeuge für den städtischen Fuhrpark zu beschaffen.

Dr. Pia Haertinger: „Ausgangspunkt dieses Beschlusses war eine Erhebung, die Umweltreferent Reiner Erben anregte. Dabei wurde festgestellt, dass die bisherigen Einkaufsrichtlinien dazu geführt haben, dass es im städtischen Fuhrpark fast ausschließlich Benzin- und Dieselfahrzeuge gibt. Energieverbrauch und Umweltauswirkungen waren bisher keine Zuschlagskriterien, sondern lediglich Anschaffungs- und Betriebskosten. Die jetzt beschlossene verbindliche Richtlinie sieht vor, dass prioritär ein Elektro- oder Gasfahrzeug beschafft werden muss. Nur in Ausnahmefällen und mit schriftlicher Begründung kann auch ein Benziner oder Diesel beschafft werden, wenn dies aufgrund der Anforderungen an das Fahrzeug absolut nötig ist. Damit nimmt die Stadt endlich eine Vorbildfunktion ein und senkt aktiv ihren eigenen Schadstoffausstoß. Wir GRÜNE würden uns wünschen, dass alternativ zur Beschaffung eines Kraftfahrzeugs zusätzlich auch verbindlich die alternative Beschaffung eines E-Lastenfahrrads oder eines E-Kleinfahrzeugs wie beispielsweise eines „Twizys“ geprüft wird.“

Besonders erfreulich ist für die Grüne Fraktion, dass nun vor der Beschaffung eines Fahrzeugs geprüft werden muss, ob der Mobilitätsbedarf auch über Miet- oder Sharing-Modelle gedeckt werden kann.

Cemal Bozoğlu, stellv. Fraktionsvorsitzender: „Mit dieser Regelung wird erstmals ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass Mobilität nicht zwingend mit der Anschaffung eines eigenen Fahrzeugs verbunden sein muss. Oft steckt kurzfristiges wirtschaftliches Denken oder eine unzureichende Analyse der Mobilitätsbedürfnisse hinter der Beschaffung eines Fahrzeugs. Wie im Privatleben lassen sich viele Fahrten aber auch über Sharing abwickeln, sei es mit einem Carsharing oder einem geliehenen Lastenfahrrad. Auch hier muss zukünftig schriftlich begründet werden, warum kein Sharing-Modell möglich ist und ein Fahrzeug beschafft werden muss. Das ist ein Meilenstein im Umgang mit Mobilität bei der Stadt. Mit jedem Auto weniger verbessern wir unser Stadtklima und die Luftqualität.“

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Thu, 05 Jul 2018 17:19:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/danke_augsburg_6000_menschen_demonstrierten_fuer_eine_friedliches_gutes_miteinander/ Danke Augsburg! 6000 Menschen demonstrierten für eine friedliches, gutes Miteinander http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/danke_augsburg_6000_menschen_demonstrierten_fuer_eine_friedliches_gutes_miteinander/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/danke_augsburg_6000_menschen_demonstrierten_fuer_eine_friedliches_gutes_miteinander/ Gut 6.000 Menschen demonstrierten unter dem Motto ZEIG DICH AUX am 30. Juni gegen die Politik der...

Gut 6.000 Menschen demonstrierten unter dem Motto ZEIG DICH AUX am 30. Juni gegen die Politik der AFD. Für eine solidarische Gesellschaft, die die Menschen verbindet und nicht spaltet. Für Humanität, für die Würde jedes einzelnen Menschen.

Ihr seid großartig!

Opens external link in new windowGrußwort von Claudia Roth auf der Kundgebung auf dem Rathausplatz

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Sun, 01 Jul 2018 11:53:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/der_wahlkampf_nimmt_fahrt_auf_stephie_schuhknecht_diskutiert/ Der Wahlkampf nimmt Fahrt auf - Stephie Schuhknecht diskutiert http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/der_wahlkampf_nimmt_fahrt_auf_stephie_schuhknecht_diskutiert/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/der_wahlkampf_nimmt_fahrt_auf_stephie_schuhknecht_diskutiert/ Noch sind es zwar knapp vier Monate bis zur Landtagswahl, doch der Wahlkampf nimmt schon jetzt... Diskussionsrunden Stephanie Schuhknecht streitet um ihre Themen und Forderungen – Flächenfraß, Mobilitätswende und Willkommenskultur sind nur einige Beispiele

Noch sind es zwar knapp vier Monate bis zur Landtagswahl, doch der Wahlkampf nimmt schon jetzt Fahrt auf. Nicht nur in Zeitungen und Talkshows wird diskutiert, auch vor Ort. So war die Spitzenkandidatin der schwäbischen Grünen, Stephanie Schuhknecht kürzlich auf zwei Veranstaltungen unterwegs.

Der Bund Naturschutz trug seine Kernforderungen an den Landtag mit anschließender Podiumsdiskussion vor. Die Katholische Hochschulgemeinde Augsburg lud außerdem die Direktkandidatinnen und Kandidaten in Augsburg Ost zum Parteiencheck ein. Bei dieser Podiumsdiskussion diskutierte Schuhknecht mit Andreas Jäckel (CSU), Hans Wengenmeir (Freie Wähler) und Margarete Heinrich (SPD) knapp zwei Stunden über politisch relevante Themen.

Rund 40 Studentinnen und Studenten verfolgten die Debatte gespannt und nutzten die Möglichkeit den Kandidatinnen und Kandidaten Fragen zu stellen. An diesem Abend wurde – passend zum Hochschulumfeld – zunächst die Bildungspolitik behandelt. Hier betonte Schuhknecht unter anderem den dramatischen Personalmangel. „Das zieht sich von der frühkindlichen Bildung über die Schulen bis zu den Hochschulen durch“, so Schuhknecht. Neben mehr Personal sei die Digitalisierung ein grundlegender Punkt. Außerdem gelte es, Studierendenwerke zu stärken und für mehr studentischen Wohnraum zu sorgen. Das Thema Wohnraum wurde sowohl bei der KHG als auch beim Bund Naturschutz groß diskutiert. Auch hier zeigte Schuhknecht klare Kante: „Man darf nicht die wenigen Grünflächen die es in der Stadt gibt zukleistern, sondern muss in die Höhe wachsen.“ Auch der Klimaschutz in Augsburg stand auf der Agenda. Hier seien der Ausbau eines kostengünstigen Nahverkehrs und die Vermeidung von Plastikmüll von enormer Bedeutung, so Schuhknecht.

Zündstoff bei der KHG-Diskussion lieferte die Frage nach der Willkommenskultur in Deutschland und was daraus geworden ist: Andreas Jäckel von der CSU betonte: „Bayern macht in diesem Bereich bereits sehr viel richtig.“ Man müsse verstehen, dass die Bürgerinnen und Bürger genau wissen wollen wer nach Deutschland kommt und die Tatsache, dass die Flüchtlinge einfach unbemerkt verschwinden können, sei für die Bürgerinnen und Bürger sehr erschreckend. Man müsse dementsprechend Regularien einführen. Das wollte Schuhknecht so nicht stehen lassen: „Es verursacht mir Bauchschmerzen, wie die CSU mit den Ängsten der Leute spielt. Das hat nichts mehr mit einer humanitären Flüchtlingspolitik zu tun. Und ja – in Bayern läuft auch vieles gut in Sachen Integration, aber das muss ganz klar gesagt werden: Das ist der Verdienst der vielen Menschen in unserem Land, die sich ehrenamtlich engagieren. Unsere Staatsregierung hingegen betreibt eine Ausgrenzungs- statt Integrationspolitik!“ Außerdem hielt sie die CSU dazu an „sprachlich runterzuschrauben“, da die Verwendung von Begriffen wie „Asyltourismus“ schon fast der gleiche Sprachstil ist, wie bei der AfD. Wie weit die Grünen hier von der Regierungspartei entfernt sind, zeigt auch eine Publikumsfrage: Ob man sich denn eine Koalition vorstellen könne? Die Antwort ist kurz und entschlossen: „So wie die CSU seit Söders Amtsantritt Politik macht: ein ganz klares Nein.“

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Wed, 27 Jun 2018 13:16:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/keine_koalition_mit_dieser_csu/ Keine Koalition mit dieser CSU! Augsburger GRÜNE starten in den Wahlkampf http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/keine_koalition_mit_dieser_csu/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/keine_koalition_mit_dieser_csu/ Augsburger Grüne starten mit klarer Haltung für Europa in den Wahlkampf. Die Grünen wollen vor...

 „Ich sage heute ganz klar: schwarz-grün ist für mich unter Söder als Ministerpräsident völlig undenkbar geworden!“ Es war eine deutliche Absage an eine mögliche Koalition mit der CSU durch die schwäbische Spitzenkandidatin für die Landtagswahl Stephanie Schuhknecht beim Wahlkampfauftakt der Augsburger Grünen im Kulturcáfe Neruda. Auch der grüne Direktkandidat im Stimmkreis Augsburg West, Neusäß und Gersthofen Cemal Bozoğlu schlug in die gleiche Kerbe: „Da liegen einfach Welten zwischen uns: Die CSU setzt für den Wahlkampf 60 Jahre europäische Einigung leichtfertig aufs Spiel, während wir uns aber ganz entschieden zu Europa und seinen Werten bekennen!“ Für so viel klare Haltung gab es Rückendeckung von der Partei und großen Applaus von den Besuchern. Kein Wunder, sind doch die Grünen derzeit die einzige Partei, die hier deutlich Position bezieht. Noch sind es vier Monate, bis die Bürgerinnen und Bürger im Freistaat an die Urne gehen. Doch schon jetzt ist klar, diese Landtagswahl wird eine richtungsweisende. Söder und Seehofer haben mit ihrer antieuropäischen Haltung die Axt an unsere freiheitliche Grundordnung gelegt. Bozoğlu und Schuhknecht sind sich einig: „Der Kampf um die Demokratie hat gerade erst begonnen.“

In diesem Kampf wollen die Grünen vor allem ihre eigenen Themen nach vorne bringen. Das Ja zu Europa ist da nur eines von vielen zentralen Elementen. Denn um kommenden Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen, braucht es mehr – Stichwort Energie- und Mobilitätswende. „Wir Grüne sagen ganz klar: raus aus der Kohle, rein in die Erneuerbaren!“, so Schuhknecht. Ein echter Umwelt- und Klimaschutz sei notwendig um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Das geht nur mit den Grünen! Und das geht nur auf allen politischen Ebenen. Neben den Landtags- stehen im Oktober ebenfalls Bezirkstagswahlen an. Auch hier schicken die Augsburger Grünen zwei Kandidat*innen ins Rennen: Heidi Terpoorten und Xaver Deniffel. Terpoorten übermittelte gesundheitsbedingt ihre Grüße via Videobotschaft. Eines ihrer wichtigsten Anliegen: „Wir müssen Menschen mit schweren Behinderungen besser zur Seite stehen: Hier kann und muss auch auf Bezirksebene etwas passieren.“ Auch Deniffel liegen die sozialen Themen am Herzen, außerdem wirbt er für eine Möglichkeit gelebter Integration: „Sprache ist hier der Schlüssel. Da gibt es tolle Möglichkeiten wie zum Beispiel als Lesepate.“ Zum Thema Mobilität sagen beide: „Wir brauchen einen leistungsfähigen regionalen ÖPNV und keine Osttangente!“ Gemeinsam will das Duo für ein bunteres und sozialeres Schwaben sorgen.

Bunt war auch das kulturelle Rahmenprogramm an diesem Abend im Kulturcáfe Neruda. Farhad Jojenda, Uğur Can Aymelek und Fabio Esposito sorgten für die musikalische Untermalung, Neruda-Besitzer Fikret Yakaboylu für das leibliche Wohl. Er unterstützt die Grünen aus tiefer Überzeugung, wie er bei der Begrüßung sagte: „Wir kämpfen den selben Kampf. Ihr auf der politischen Ebene und wir auf der kulturellen. Das Neruda ist wie ein Baum mit vielen Ästen, wo jeder Ast eine andere Frucht trägt.“ Damit das auch für Bayern und Schwaben gilt, bringen sich die Grünen also mit klarer Haltung in Stellung – nachhaltig, sozial und europäisch, in einem Wort: zukunftsfähig!

Fotos: Mercan Froehlich-Mutluay und Mustafa Mokhtari

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Thu, 21 Jun 2018 13:51:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_halle_116_kaufen/ GRÜNE: Halle 116 kaufen! http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_halle_116_kaufen/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_halle_116_kaufen/ Auch nach Jahrzehnten gibt es in Augsburg noch keinen Ort, der über die Verbrechen der NS-Zeit... Nutzungskonzept erfordert Stadt als Eigentümerin

Die Grüne Stadtratsfraktion fordert, dass die Stadt Augsburg in Verhandlungen über den Kauf des Gebäudes 116 im Sheridan-Park tritt (http://gruenlink.de/1gfp). Die besten Voraussetzungen für die Realisierung eines Denkorts bestehen, wenn die Stadt selbst Eigentümerin der Halle und des Grundstücks ist und selbst entscheiden kann wie die Hallenfläche genutzt und gegebenenfalls aufgeteilt wird.

Verena von Mutius, kulturpolitische Sprecherin: „In Augsburg gibt es nach so vielen Jahren immer noch keinen Ort, der die Verbrechen der NS-Zeit darstellt und darüber aufklärt. Die Halle 116 auf dem Sheridan-Gelände war ein KZ-Außenlager von Dachau, weshalb der Umgang mit dem Gebäude entsprechend sensibel sein muss. Aus unserer Sicht sollte versucht werden ein Nutzungskonzept für die gesamte Halle zu erstellen. Wir wollen, dass die Stadt die Halle 116 im Ganzen kauft, sie wieder gesamt zur Gemeinbedarfsfläche macht und ein entsprechendes Nutzungskonzept auf der Grundlage der Denkort-Konzeption von Professor Gassert erarbeitet wird. Dabei können wir uns als andere sensible Nutzungen neben dem Denkort z.B. ein Kultur- und Bildungszentrum oder städtische Bildungseinrichtungen vorstellen. Wir fordern weiterhin, dass über mögliche weitere Nutzungen ein öffentlicher Diskurs geführt wird.“

 

Weiterhin fordert die Grüne Stadtratsfraktion, dass bis zur Realisierung des Denkorts die Halle 116 offen für Ausstellungen von Initiativen ist und sich städtische Einrichtungen wie z.B. das Stadtarchiv dort aktiv in temporäre Projekte einbringen können. Weiterhin fordern wir, dass auch Zwischennutzungen durch Kultur- und Kreativschaffende geprüft werden.

Stephanie Schuhknecht, stellv. Fraktionsvorsitzende: „Kreativschaffende sind immer auf der Suche nach neuen Räumen und die Zwischennutzung hätte gleichzeitig den Vorteil, dass die Halle nicht leer steht und schon mit Leben gefüllt wird. Aus unserer Sicht muss auch eine erste Abfrage erfolgen, welche Fördermöglichkeiten zur Realisierung des Denkorts zur Verfügung stehen und entsprechende Anträge müssen gestellt werden. Auch wenn der Denkort kein Museum im eigentlich Sinn sein wird, sollte dieses Projekt bei der gerade laufenden Ausarbeitung des Museumsentwicklungskonzepts mit betrachtet und die Ideen der Bürgerinnen und Bürger mit einbezogen werden.“

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Thu, 21 Jun 2018 10:48:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_klimawandel_ernst_nehmen/ GRÜNE: Klimawandel ernst nehmen http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_klimawandel_ernst_nehmen/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_klimawandel_ernst_nehmen/ Die Grüne Stadtratsfraktion begrüßt, dass städtisches und regionales Klimaschutzmanagement... Konsequente Klimaschutzpolitik wird fortgesetzt

Beim gestern in Bonn eröffneten Petersberger Klimadialog verkündete die Bundesumweltministerin, dass Deutschland seine Klimaziele wohl noch deutlicher als bisher angenommen verfehlen wird. Konsequentes und rasches Agieren auf allen Ebenen ist folglich dringend geboten. Die GRÜNE Stadtratsfraktion begrüßt daher die Entscheidung des Umwelt- und des Bauausschusses, das städtische wie das regionale Klimaschutzmanagement fortzusetzen.

Martina Wild, Fraktionsvorsitzende und umweltpolitische Sprecherin: “Für uns hat Klimaschutz oberste Priorität. Denn wir befinden uns bereits mitten im Klimawandel und müssen uns häufigen Starkregenereignissen, starken Unwettern und langen Hitzeperioden gerade auch auf kommunaler Ebene stellen. Deshalb ist es konsequent, die Klimaschutzabteilung der Stadt personell weiter zu stärken und zugleich die Umsetzung des regionalen Klimaschutzkonzeptes auf regionaler Ebene gemeinsam mit den beiden Landkreisen weiterzuverfolgen. Ein wichtiger Baustein beim Klimaschutz ist mittlerweile auch die Entwicklung von Klimawandel-Anpassungskonzepten, um die negativen Folgen des Klimawandels so gering wie möglich zu halten und lokal wie regional besser durch geeignete Maßnahmen reagieren zu können. Nur ein Beispiel ist hier das Pflanzen von neuen Baumarten, die sowohl Hitze als auch Trockenheit besser vertragen. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die Stadt auch in Zukunft ein guter Lebensraum für ihre Bewohner*innen bleibt.“

Gerade Städte mit einer großen Konzentration an Bevölkerung, Wohnraum, Arbeitsplätzen und Infrastruktur sind von den negativen Folgen des Klimawandels besonders betroffen.

Cemal Bozoğlu, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und baupolitischer Sprecher: „Augsburg ist eine stetig größer werdende Stadt, was natürlich auch einen stark zunehmenden Bedarf an Wohnraum und Infrastruktur bedeutet. Wir erleben gerade eine immer stärkere Innenverdichtung und Versiegelung. Diese muss aus unserer Sicht klar in Einklang gebracht werden mit der Notwendigkeit, ausreichend Grünflächen und Grünstrukturen in Augsburg zu erhalten, zu sichern und auszubauen. Gerade in Zeiten des Klimawandels sind dabei auch die stadtklimatischen Ausgleichsfunktionen von Frischluftschneisen, Grün-, Wald- und Parkflächen zu berücksichtigen. Nur so gelingt eine zukunftsfähige und nachhaltige Stadtentwicklung.“

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Tue, 19 Jun 2018 09:20:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_herausforderung_uniklinikum/ GRÜNE: Herausforderung Uniklinikum http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_herausforderung_uniklinikum/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_herausforderung_uniklinikum/ Beim 8. Green Ladies Lunch im Augsburger Rathaus diskutierten etwa 40 Frauen angeregt und... Frauen gestalten mit  -  Mut, innovative und nachhaltige Konzepte sind gefragt

 

Aus dem Klinikum Augsburg wird ein Universitätsklinikum und an der Universität Augsburg wird eine Medizinische Fakultät neu entstehen. Dabei sind große Herausforderungen zu bewältigen. Dies war Anlass für Christine Kamm, Landtagsabgeordnete, und Martina Wild, Vorsitzende der GRÜNEN Stadtratsfraktion, sich beim Green Ladies Lunch mit diesem Thema auch aus gleichstellungspolitischer Sicht zu beschäftigen und hierfür die Gründungsdekanin Prof. Dr. Martina Kadmon und die Personalratsvorsitzende Eva Nieberle einzuladen - zwei Frauen, die maßgeblich an der Gestaltung und zukünftigen Ausrichtung der medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums mitwirken.

In ihrer einführenden Begrüßungsrede betonte Stephanie Schuhknecht, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, die Bedeutung des neuen Klinikums und der neuen medizinischen Fakultät für die Stadt Augsburg und die gesamte Region:  “Das Uniklinikum, die neue medizinische Fakultät und der dazu entstehende neue Medizincampus sind Chance und Herausforderung zugleich. Es gilt neue, ganzheitliche und zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln und umzusetzen: Sei dies Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze wie bei der Unterstützung der Arbeitnehmer*innen, Familie und Beruf zu vereinbaren; bei der verkehrlichen Erschließung mit umweltfreundlichen vernetzten Verkehrsmitteln wie einer flächensparenden Bauweise. Auch der zusätzliche Wohnraumbedarf ist für alle Kommunen der Region eine Herausforderung, die nur gemeinsam bewältigt werden kann. Besonders zukunftsweisend ist das Curriculum des künftigen Studienganges, der einen starken Fokus auf die Patient*innenperspektive legt.”

 

Prof. Kadmon berichtete darüber, was bisher schon an neuen Strukturen geschaffen wurde, welche Probleme dabei zu bewältigen waren und was noch alles zu tun ist. Deutlich machte Prof. Kadmon, dass sie neben den inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben einen eindeutigen gleichstellungspolitischen Auftrag für die Gestaltung der neuen medizinischen Fakultät und der Universitätsklinik sieht. Allerdings müsse mit der Frauenförderung schon viel früher begonnen werden, nämlich schon während der Ausbildung. Es braucht gezielte Nachwuchsförderung, Mentoring-Programme und eine gute Studien- und Karriereberatung. Wenn Frauen die Chance haben, wie sie selbst, in einer Führungsrolle erfolgreich gestalten zu können, habe dies eine erhebliche Bedeutung für Frauenförderung und Gleichstellung. Man wirke als Vorbild für andere Frauen, die sich ihrer Erfahrung nach häufig solche Karrierewege nicht zutrauen oder die befürchten, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht gelingt.

 

Dies war auch ein wichtiger Gesichtspunkt für die Personalratsvorsitzende des Klinikums Eva Nieberle. Bisher arbeiten im Bereich des Klinikums ca. 5.500 Angestellte, davon sind ca. 4.200 Frauen.  Frauen halten das Klinikum am Laufen und stellen in der Pflege, aber auch in den hausinternen Dienstleistungen wie beispielsweise Küche und Reinigung die Mehrheit. Frauen brauchen Kinderbetreuung und eine adäquate Bezahlung, die ihnen ein Auskommen bietet und Altersarmut verhindert. Die mutige Entscheidung der Politik, keine Privatisierung von Küche und Reinigungsleistung vorzunehmen, muss auch in der zukünftigen Struktur bewahrt werden und darf vom Freistaat nicht revidiert werden.

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Thu, 14 Jun 2018 15:53:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_lehnen_geplante_baugebiete_zum_fuggerschloss_und_suedlich_von_radegundis_entschieden_ab/ GRÜNE lehnen geplante Baugebiete „Zum Fuggerschloss“ und südlich von Radegundis entschieden ab http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_lehnen_geplante_baugebiete_zum_fuggerschloss_und_suedlich_von_radegundis_entschieden_ab/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_lehnen_geplante_baugebiete_zum_fuggerschloss_und_suedlich_von_radegundis_entschieden_ab/ Die Grüne Fraktion stellt sich an die Seite der Gegner eines Baugebiets in Bergheim und auch in... Die Grüne Stadtratsfraktion lehnt die erneut aus der Schublade gezogenen Pläne eines Baugebiets „Zum Fuggerschloss“ am Ortsrand von Bergheim entschieden ab. Martina Wild, Fraktionsvorsitzende: „Die Bergheimerinnen und Bergheimer haben gemeinsam mit der Verwaltung ein Ortsentwicklungskonzept erarbeitet. Darin wird diese Fläche zurecht als ungeeignet für Wohnbebauung qualifiziert. Denn sie ist die letzte Pufferfläche zwischen der heutigen Bebauung und dem Landschaftsschutzgebiet, liegt innerhalb des Naturparks Westliche Wälder und hat nach Ansicht aller Experten einen hohen ökologischen und landschaftlichen Wert. Die wenigen Einfamilienhäuser, die darauf entstehen könnten, können diesen Eingriff in Natur und Landschaft auf keinen Fall rechtfertigen. Wenn einige Stadträte nun versuchen, dieses Baugebiet gegen die ansässigen Bürgerinnen und Bürger, gegen die Natur- und Umweltschutzverbände, gegen den Naturschutzbeirat und gegen uns GRÜNE mit Gewalt durchzudrücken, dann müssen sie mit erheblichem Widerstand rechnen.”

 

Auch die Planung für ein „urbanes Dorf“ südlich des heutigen Radegundis verurteilt die Grüne Fraktion scharf. Cemal Bozoğlu, stellv. Fraktionsvorsitzender: „Hier wird mit blumigen Worten und schönen Piktogrammen Greenwashing betrieben und versucht den Eindruck von Nachhaltigkeit und Naturschutz zu vermitteln, um uns und die Bürgerinnen und Bürger milde zu stimmen. In Wahrheit wäre dieses Baugebiet ein unglaublicher Naturfrevel, denn hier soll sogar innerhalb des Landschaftsschutzgebietes gebaut werden. Auf der Straßenseite zum Naturpark sind noch dazu mehrgeschossige Gebäude geplant, die den Blick auf den Naturpark auf Dauer verstellen und das Landschaftsbild verschandeln würden. In Zeiten von hohem Wohnungsdruck und gleichzeitig dem Anspruch flächensparend zu bauen, sind diese Planungen im Außenbereich ein absoluter Witz. Hier würde für nur wenige Menschen Wohnraum auf einer riesigen und ökologisch höchst wertvollen Fläche entstehen. Das widerspricht so ziemlich allen Grundsätzen heutiger Stadtplanung und löst nicht im Geringsten unser Wohnungsproblem. Auch bei diesem Baugebiet müssen die Befürworter unsererseits mit erheblichem Widerstand rechnen. Falls die Pläne für die beiden Bebauungen am Fuggerschloss und bei Radegundis nicht endlich endgültig verworfen werden, sind wir bereit entsprechende Bürgerbegehren zu unterstützen.“

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Mon, 11 Jun 2018 12:07:00 +0200