GRÜNE AUGSBURG http://gruene-augsburg.de Der Stadtverband Augsburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_bedauern_notwendige_baumfaellungen_am_herrenbach/ GRÜNE bedauern notwendige Baumfällungen am Herrenbach http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_bedauern_notwendige_baumfaellungen_am_herrenbach/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_bedauern_notwendige_baumfaellungen_am_herrenbach/ Die Grüne Fraktion bedauert sehr, dass die Bemühungen der Fraktion, des Umweltausschusses und des... Ersatzpflanzungen zeit- und ortsnah im Textilviertel

realisieren

 

Die Grüne Fraktion bedauert sehr, dass die Bemühungen der Fraktion, des Umweltausschusses und des Umweltreferenten Bäume am Herrenbach vor der Fällung zu bewahren, letztlich nicht fruchten konnten. Tiefbauamt und Wasserwirtschaftsamt (WWA) sehen keine Alternativen zur Fällung aller 96 zu nahe am Herrenbach stehenden Bäume, um absolute Sicherheit vor einer Überschwemmung gewährleisten zu können.

Martina Wild, Fraktionsvorsitzende und Mitglied des Umweltausschusses: “Im vergangenen Umweltausschuss wurde eine fachliche Stellungnahme des AGNF vorgestellt, nach der die Erhaltenswürdigkeit der uferbegleitenden Bäume am Herrenbach unter der Berücksichtigung der Vorgaben des WWA beurteilt wird. Diese kommt zu dem Ergebnis, dass 31 Fällungen zwingend nötig seien, der Rest an Bäumen aber erhalten werden solle, wenngleich bei 15 Bäumen pflegerische Maßnahmen (Schnitt) notwendig seien. Das Tiefbauamt hält diese Maßnahmen zwar für geeignet, das Gefährdungspotenzial stark herab zu setzen, hält sie aber dennoch nicht für ausreichend, um eine Überschwemmung der umliegenden Viertel im Schadensfall auszuschließen. Nachdem seit Jahrzehnten dort nichts passiert ist, hätten wir GRÜNE uns gewünscht, dass nach dem Baumgutachten des AGNF eine neue Gefahreneinschätzung vorgenommen und ein Kompromiss zur Komplett-Fällung gefunden wird. Gerade in Zeiten von Klimawandel, der ja eine Hauptursache für die erhöhte Sturmgefahr ist, ist es letztlich paradox so viele für das Stadtklima und die Artenvielfalt wichtige Bäume zu fällen. Dass der potentielle Schaden einer Überschwemmung des Stadtviertels die Fällung rechtfertigt, ist nachvollziehbar, aber deshalb nicht weniger bedauerlich für Klima- und Artenschutz in unserer Stadt.”

 

Da die Fällungen letztlich unabwendbar sind, plädiert die Grüne Fraktion dafür, durch Ersatzpflanzungen soweit wie möglich am Herrenbach und im Stadtteil selbst auszugleichen sowie ISEK und Freiraumplanung für diesen Bereich zügig zu überarbeiten. Verena von Mutius, Grüne Stadträtin: “ Unserer Ansicht nach muss die Priorität darauf gelegt werden, die notwendigen Ersatzpflanzungen soweit wie möglich direkt im Umfeld des Herrenbachs selbst und im Stadtteil vorzunehmen. Dies kann etwa eine Streuobstwiese beim Glaspalast und Ellinor-Holland-Haus, weitere Bäume im Grünbereich am Proviantbach im Umfeld der Sportvereine Türkspor und AC Torres oder auch im Rahmen des Bebauungsplans im Bereich OBI sein. Zudem sollten ISEK und Freiraumplanung bezüglich des Abschnitts Herrenbach rasch überarbeitet und aktualisiert sowie entsprechende Maßnahmen zur Aufwertung zeitnah umgesetzt werden. Denn Ziel war ja ein durchgängiges, Identität stiftendes Gestaltungskonzept für die Uferbereiche zu realisieren. Hierzu werden wir einen Antrag einreichen.”

 

Mit der Gefährdungslage im Herrenbach und den Baumfällungen haben sich in den vergangenen Monaten die beteiligten Fachämter intensiv beschäftigt. Auf Initiative des Umweltreferenten Reiner Erben war zudem der Umweltausschuss im Februar vor Ort. Anschließend diskutierte der Umweltausschuss in zwei Sitzungen im März (zusammen mit dem Baureferenten Gerd Merkle und dem Tiefbauamt) und im Mai über die Thematik. CSU, SPD und GRÜNE reichten einen umfassenden Fragenkatalog ein, dessen Beantwortung nun vorliegt. Danach wären bauliche Alternativen nicht nur extrem kostspielig, sondern würden aufgrund des notwendigen großen Baugeräts ebenfalls zur Fällung fast aller Bäume führen.

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Fri, 18 May 2018 15:18:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/ludwig_hartmann_beim_imker_rauscher_in_augsburg/ Ludwig Hartmann beim Imker Rauscher in Augsburg http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/ludwig_hartmann_beim_imker_rauscher_in_augsburg/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/ludwig_hartmann_beim_imker_rauscher_in_augsburg/ Die Honigbiene ist eines unserer wichtigsten Nutztiere. Ihre Bestäubungsleistung sichert uns die...

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.” – Albert Einstein

Die Honigbiene ist eines unserer wichtigsten Nutztiere. Ihre Bestäubungsleistung sichert uns die Vielfalt an Nahrungsmitteln, wie wir sie kennen und genießen. Sie ist verantwortlich für gute Ernten und ökologische Artenvielfalt.

Um sich die Leistung, die Bienen jeden Tag erbringen, näher anzusehen, besuchte unser Spitzenkandidat Ludwig Hartmann am Mittwoch, 2. Mai 2018, den Opens external link in new windowHobbyimker Peter Rauscher und seine Bienenstöcke in einem Gemeinschaftsgut der Stadt Augsburg. Peters Ziel ist es, innerhalb eines Jahres die Honigproduktion auf Bio umzustellen, um seine Bienen besser zu schützen und unbehandelten Honig anzubieten.

Damit der Honig entsprechend zertifiziert werden kann, müssen sowohl die Waben als auch die Bienenkästen ökologisch sein. Aber vor allem sind strenge Öko-Kriterien für die Haltung wichtig. Bei Krankheiten dürfen die Bienen nur mit natürlichen Mitteln statt mit konventionellen, chemischen Medikamenten behandelt werden. Außerdem werden keine Zuchtköniginnen zugekauft – die Völker vermehren sich durch die natürliche Bildung neuer Schwärme.

Leider wird Honig in Deutschland so billig angeboten, das sich das Geschäft mit Bio-Bienen finanziell noch nicht lohnt. Es bleibt zu hoffen, dass sich mehr Imker entschließen, ihren Honig wie Peter zu produzieren, und dass sich mehr Menschen beim Einkaufen für regional produzierten Bio-Honig entscheiden – denn nur dann haben die Bio-Bienen eine echte Zukunft.

Mehr Fotos von Ludwigs Besuch gibt es auf der Opens external link in new windowWebseite der Bayerischen Grünen

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Mon, 07 May 2018 18:27:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/unsere_stadtwaldbaeche_entdecken_was_die_eu_fuer_unser_wasser_tut/ Unsere Stadtwaldbäche – Entdecken, was die EU für unser Wasser tut http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/unsere_stadtwaldbaeche_entdecken_was_die_eu_fuer_unser_wasser_tut/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/unsere_stadtwaldbaeche_entdecken_was_die_eu_fuer_unser_wasser_tut/ „Die EU ist schuld!“ Ein oft verwendeter Satz. Im Bereich Umwelt- und Naturschutz kommt häufig... „Die EU ist schuld!“ Ein oft verwendeter Satz. Im Bereich Umwelt- und Naturschutz kommt häufig positives aus der EU, wie die Wasserrahmenrichtlinie oder Natura2000. Darüber informierten unser Vorsitzender Peter Rauscher, zusammen mit Umweltreferent Reiner Erben und Nicolas Liebig vom Landschaftspflegeverband der Stadt Augsburg auf einer Radtour durch den Siebentischwald.

„Die EU ist nicht nur genormte Salatgurken, Bürokratie oder Brexit. Sie gestaltet maßgeblich unsere Umweltschutzpolitik und bewahrt unsere regionalen Besonderheiten“, erklärt Peter Rauscher, Vorsitzender der Grünen Augsburg zum Start einer Fahrradtour durch den Siebentischwald. Im Rahmen der Europawoche luden Umweltreferent Reiner Erben und Peter Rauscher interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, gemeinsam die Stadtwaldbäche Augsburgs zu entdecken. „Die Wasserrahmenrichtlinie der EU hat das Ziel, einen guten Zustand aller Gewässer in Europa zu gewährleisten. Seit dem Jahr 2000 wurde hierbei viel erreicht. Sie trägt somit auch zum Schutz unserer gemeinsamen Wassergeschichte bei. Mit Veranstaltungen wie dieser im Rahmen der Europawoche möchten wir zeigen, auf welch vielfältige Art und Weise die EU unser Leben und unsere Heimat bereichert“, ergänzt Reiner Erben.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es vom Zoo südlich in den Siebentischwald. Die Führung und Erklärung übernahm Nicolas Liebig, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverband Augsburg e.V..  Erster Halt war die Stelle, an welcher sich der Siebenbrunner Bach auf Höhe des Botanischen Gartens in den Brunnengraben und den Spitalbach aufteilt. Im Siebenbrunner Bach wird das Lechwasser zusammengeführt, das die Lechkanäle im Haunstetter Wald führen. Das sind neben dem Neuen Graben und dem Gießer der Bayerbach, der Aumühlbach und der Alte Floßgraben. Diese Bäche wiederum erhalten ihr Wasser aus dem Lochbach.

Historische Wasserinfrastruktur zukunftsweisend

„Augsburgs Verbindung zum Wasser ist einzigartig. Die Kanäle, Bäche, Brunnen – das gesamte historische Wassersystem begeistert auch heute Experten und Laien. Wir sind auf dem Weg zur Anerkennung dieser Leistung durch die UNESCO als Weltkulturerbe. Man darf bei den prachtvollen Brunnen und den Wassertürmen aber nicht den Siebentischwald vergessen. Auf eine einzigartige Weise wird zum Beispiel das Wasser aus dem Lech und Quellwasser – früher also Trinkwasser – übereinander und nebeneinander vorbei geleitet“, erklärt Erben.

Der Sonne und den Bächen folgend ging es weiter südlich bis zum sogenannten Galgenablass. Ein Himmelsweiher auf dem Weg lud zu einer kurzen Pause ein. Bombenkrater aus dem Zweiten Weltkrieg werden mit Kautschukfolie abgedichtet und bilden so kleine Tümpel, Teiche und Weiher. Ihr Name leitet sich vom Regen ab, der als einzige Quelle die Weiher füllt. Gab es früher noch viele kleine Teiche und Weiher, sind diese durch die Regulation selten geworden. Die Himmelsweiher bieten so vor allem Fröschen, Kröten und allen Tieren, Insekten und Pflanzen eine Heimat, die stehende Gewässer bevorzugen. Himmelsweiher werden – neben weiteren Projekten – durch die Mehrerlöse des Regenio-Tarifs der Stadtwerke finanziert.

Am Galgenablass angekommen offenbart sich die Raffinesse der Stadtwaldbäche. Gerne wird behauptet, dass hier früher ein Galgen stand. Ankommende Reisende auf dem Weg nach Augsburg soll so beim Anblick der Erhängten vor Augen geführt worden sein, dass in Augsburg Recht und Ordnung herrscht. In Wahrheit befand sich hier einmal eine Schleuse. Sie regulierte die Wassermenge im Siebenbrunner Bach. Der dafür nötige „Schütz“ (eine Bretterwand) war an einer Vorrichtung „aufgehängt“, die einem Galgen glich. Im Gegensatz zu den meisten Bächen im Stadtwald verläuft der Grenzgraben nicht in Süd-Nord- sondern in West- Ost-Richtung. Sein Wasser erhält der Grenzgraben aus dem Brunnenbach. Die Ausleitung befindet sich nordwestlich von Siebenbrunn. Unweit vom Hochablass wird aus dem Grenzgraben der Reichskanal.

Erfolge der EU hautnah im Alltag

„Die EU sorgt mit ihren Programmen maßgeblich dafür, dass unser Stadtwald auch in Zukunft uns sauberes Trinkwasser liefert und mehr als 3.000 Tier-, Insekten- und Pflanzenarten einen Lebensraum finden. Wir laden alle Augsburgerinnen und Augsburger ein, selber zu erleben, was die EU für uns und unsere Umwelt und die Tiere und Pflanzen unserer Region geleistet hat und sicherlich auch in Zukunft noch lange leisten wird“, so Rauscher. Eine Geschichte faszinierte Rauscher und Erben: Zu Zeiten der Reichstage in Augsburg zu Zeiten des Kaiserreichs wurden ganze Viehherden aus Mittel- und Osteuropa nach Augsburg getrieben, um im Stadtmetz für den Verzehr durch die vielen Gäste zubereitet zu werden. Auch viele wandernde Handwerker, Schauspieler, Künstler und viele weitere mehr kamen als Arbeitsmigranten und Arbeitsmigrantinnen nach Augsburg, welches während der Reichstage mehr als 30.000 Menschen beherbergte. Gelebter Schengen-Raum schlussfolgern Rauscher und Erben.

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Mon, 07 May 2018 16:42:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/waka_willkommens_und_anerkennungskultur_in_augsburg/ WAKA – Willkommens- und Anerkennungskultur in Augsburg http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/waka_willkommens_und_anerkennungskultur_in_augsburg/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/waka_willkommens_und_anerkennungskultur_in_augsburg/ Am Freitag den 4. Mai diskutierten Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Europawache mit Reiner... Am Freitag den 4. Mai diskutierten Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Europawache mit Reiner Erben und Peter Rauscher über WAKA – Willkommens- und Anerkennungskultur in Augsburg.

Fachkräfte gewinnen, Migrantinnen und Migranten sowohl aus der EU, als auch von überall aus der Welt betreuen und begleiten. Unsere Wirtschaft, Behörden und Bildung interkulturell öffnen. Neun Netzwerkpartner erarbeiteten zusammen neue Ideen und Leitlinien für Augsburg. WAKA, das steht für: Willkommens- und Anerkennungskultur in Augsburg. Ohne EU-Fördermittel wäre dieses Projekt nicht möglich. Über Hintergründe und Ziele informierte Reiner Erben, Migrationsreferent der Stadt Augsburg interessierte Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Europawoche. Ergebnisse des Projekts und aktuelle Herausforderungen der Integrationspolitik wurden in einer von Peter Rauscher, dem Vorsitzenden der Grünen Augsburg moderierten offenen Diskussionsrunde thematisiert.

Neue Impulse dank WAKA

Im Juni 2015 startete das Projekt. Ende Mai 2018 endet es. Mit rund 900.000 Euro förderte die EU das Projekt. Geld, welches laut Reiner Erben ansonsten nicht in diesem Maße für Integrationsförderung in Augsburg zur Verfügung gestanden hätte. Reiner Erbens Resümee ist durchweg positiv: „Der Prozess der interkulturellen Öffnung konnte in der Stadtverwaltung langfristig und nachhaltig etabliert werden. Derzeit laufen Gespräche mit einem großen Träger, den erfolgreich aufgebauten Dolmetscherpool, der drei bisher separat geführte Pools zusammengefasst und gemeinsame Standards entwickelt hat, zu übernehmen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit führt außerdem derzeit zu Überlegungen, ein gemeinsames Bildungs-, Beratungs- und Begegnungszentrum zu gründen. In einem ersten Schritt will die Stadt Augsburg für das ZiB eine Regelförderung von 240.000 Euro pro Jahr zur Verfügung stellen. Und „Die Mühle“ wird ab Herbst saniert und zu einem Zentrum für Bildungsberatung für Neuzugewanderte umgebaut“, freut sich Erben.

Integration im Voraus denken

„Wir müssen die Integration im Vorfeld verbessern. Menschen im Nachhinein nach Jahrzehnten Aufenthalt zu integrieren, erfordert ungleich mehr Einsatz, als wenn alle neu ankommenden Menschen direkt von Anfang begleitet werden“, erklärt Rauscher. „Die EU und ihre Projekte müssen gestärkt werden. Die politische Diskussion in der Integrationspolitik und die richtige Weichenstellung auf dem Weg in die Zukunft müssen ununterbrochen fortgeführt werden“, ergänzt Erben.

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Mon, 07 May 2018 16:38:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/spahn_laesst_hebammen_im_stich-2/ Spahn lässt Hebammen im Stich http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/spahn_laesst_hebammen_im_stich-2/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/spahn_laesst_hebammen_im_stich-2/ Anlässlich des Welthebammentags am 5.Mai 2018 erklärt Claudia Roth, Augsburger... Anlässlich des Welthebammentags am 5.Mai 2018 erklärt Claudia Roth, Augsburger Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen:

„Hebammen sind für eine gute Geburt unverzichtbar. Eine gute Betreuung fördert die natürliche Geburt, kann Kaiserschnitte vermeiden und Komplikationen vorbeugen. Gerade deswegen ist es beschämend, wie Schwangere von Bundesgesundheitsminister Spahn im Stich gelassen werden. Die Arbeitsbedingungen für Hebammen im Kreißsaal müssen dringend verbessert werden, damit sich wieder mehr Hebammen für eine Tätigkeit in der Klinik entscheiden.

Die Bundesregierung hat auf Anfrage unserer Fraktion hin zugeben müssen, dass sie keinerlei Verbesserungen in der Geburtshilfe plant. Die Forderung im Koalitionsvertrag nach einer „wohnortnahen Geburtshilfe“ war eine Luftnummer. Spahn interessieren weder die schlechten Arbeitsbedingungen im Kreißsaal noch die Gründe, warum Hebammen die Geburtshilfe aufgeben. Damit lässt er werdende Mütter und Hebammen im Stich. Wir brauchen eine bundesweite Erhebung, wo wie viele Hebammen in der Geburtshilfe fehlen. Nur so können Bund und Länder gezielte Maßnahmen ergreifen, die Betreuung für Frauen im Kreißsaal zu verbessern. Auch der bayrischen Landesregierung scheint das Thema nicht wichtig zu sein: sie war nicht mal in der Lage, der Bundesregierung Zahlen zur Situation im Land zuzuliefern oder zu benennen, was sie tun will, um die Lage im Land zu verbessern.“

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Mon, 07 May 2018 14:46:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruendung_eins_aktionsbuendnisses_fuer_augsburg_und_die_region_zur_unterstuetzung_des_volksbegehrens_betonflut_eindaemmen_damit_bayern_heimat_bleibt/ Gründung eins Aktionsbündnisses für Augsburg und die Region zur Unterstützung des Volksbegehrens „Betonflut eindämmen – Damit Bayern Heimat bleibt“ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruendung_eins_aktionsbuendnisses_fuer_augsburg_und_die_region_zur_unterstuetzung_des_volksbegehrens_betonflut_eindaemmen_damit_bayern_heimat_bleibt/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruendung_eins_aktionsbuendnisses_fuer_augsburg_und_die_region_zur_unterstuetzung_des_volksbegehrens_betonflut_eindaemmen_damit_bayern_heimat_bleibt/ In Augsburg gründet sich ein breites Bündnis gegen den Flächenverbrauch. Wir GRÜNE sind...

Vertreter und Vertreterinnen von BUND Naturschutz Augsburg, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, des Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV), Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Grünen aus Augsburg und Augsburg-Land gründeten am 26.04.18 ein lokales Aktionsbündnis zur Reduzierung des ausufernden Flächenverbrauchs in der Region und zur Unterstützung des Volksbegehrens „Betonflut eindämmen – Damit Bayern Heimat bleibt“. Peter Rauscher wurde zum Sprecher des Bündnisses gewählt.

„Bayern verliert sein Gesicht. Jede Minute verschwinden 90 Quadratmeter Boden unter Asphalt und Beton. Jeden Tag die Fläche von 18 Fußballfeldern. Es wird ohne nachzudenken neue Fläche versiegelt, auch bei uns in der Region. Unnötiger Straßenausbau wie die Staatstraße 2036 zwischen Heretsried und Holzhausen, oder das interkommunale Gewerbegebiets bei Kleinaitingen mit über 24 Hektar wollen wir kritisch diskutieren und fordern insgesamt deutlich weniger Flächenverbauch durch bessere und intelligentere Nutzung. Deswegen brauchen wir dringend eine gesetzliche Begrenzung des Flächenverbrauchs auf fünf Hektar pro Tag“, erklärt Rauscher.

Ziel des Volksbegehrens ist es, den enormen Flächenverbrauch in Bayern von derzeit über 13 Hektar pro Tag per Gesetz auf fünf Hektar zu reduzieren.

“Eine Verringerung des Fläschenverbrauches von täglich 13 auf fünf Hektar lässt genügend Möglichkeiten für Wohnbebauung und sinnvolle Gewerbegebiete, auch bei uns in Augsburg. Was wir nicht brauchen sind neue Straßenbauprojekte wie die Osttangente, sondern flächensparende Alternativen durch die Förderung und den Ausbau des ÖPNV und des Radverkehrs, aber auch Änderungen in der Erschließung von Gewerbe, denn die ebenerdigen Logistikzentren und Gewerbeansiedlungen auf der grünen Wiese rauben viel kostbaren Grund“ so Peter Rauscher weiter.

Das Aktionsbündnis für Augsburg und die Region möchte die Bürgerinnen und Bürger über die Ziele und Notwendigkeit des Volksbegehrens informieren, Aktionen und Veranstaltungen durchführen und zum Eintragen in die im Rathaus ausliegenden Unterschriftenlisten motivieren.

Das Volksbegehren wird bayernweit von zahlreichen Verbänden und Parteien wie Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz, Bündnis90/GRÜNE, ÖDP, Linke, Katholische Arbeitnehmerbewegung, Naturfreunde Bayern, Katholische Landvolkbewegung, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und vielen weiteren unterstützt.

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Mon, 07 May 2018 14:04:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_augsburg_lehnen_neues_parkhaus_ab/ GRÜNE Augsburg lehnen neues Parkhaus ab http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_augsburg_lehnen_neues_parkhaus_ab/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_augsburg_lehnen_neues_parkhaus_ab/ „Angesichts der Stickoxidbelastung und drohender Fahrverbote in unseren Städten liest sich so ein...

„Angesichts der Stickoxidbelastung und drohender Fahrverbote in unseren Städten liest sich so ein Vorstoß eines "exklusiven Parkhauses" mit 670 Parkplätzen in Überbreite für extra große, schwere Drecksschleudern direkt unter der Fuggerstraße wie ein verspäteter Aprilscherz,“ so der Sprecher der Augsburger GRÜNEN Peter Rauscher.

„Eine umweltverträgliche Verkehrs- und Mobilitätspolitik ist eine der zentralen Forderungen der Grünen. Eine weitere Tiefgarage ist kontraproduktiv für saubere Luft und besseren Klimaschutz in der Innenstadt. Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und Vorrang für Fahrrad und Fußgänger ist moderne Verkehrspolitik. Der Vorschlag von Ignatz Walter ist aus der verkehrspolitischen Mottenkiste der 60ger Jahre“, ergänzt die Sprecherin der Augsburger GRÜNEN Melanie Hippke.

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Thu, 26 Apr 2018 13:34:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/fahrradstadt_als_daueraufgabe/ Fahrradstadt als Daueraufgabe http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/fahrradstadt_als_daueraufgabe/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/fahrradstadt_als_daueraufgabe/ Um den ehrgeizigen Zielen des Projekts Fahrradstadt 2020 gerecht zu werden, wurde nun dessen... GRÜNE begrüßen Baustein für nachhaltige Mobilität

 

Die Grüne Stadtratsfraktion begrüßt, dass das Projekt Fahrradstadt 2020 nun per Beschluss im Bauausschuss „entfristet“ wird. Cemal Bozoğlu, verkehrspolitischer Sprecher: „Damit erkennt die Stadt erstmals an, dass Radverkehrsförderung nicht nur ein schmückendes Beiwerk zum Autoverkehr ist, sondern als Daueraufgabe verstanden und entsprechend definiert werden muss. Gerade beim Ausbau der Infrastruktur wurden schon zahlreiche Projekte beschlossen und durchfinanziert. Viele davon werden dieses Jahr umgesetzt, aber die Netzplanung ist damit bei weitem noch nicht abgeschlossen und wird definitiv über das Jahr 2020 hinausgehen müssen. 25% Radverkehrsanteil sind ein ehrgeiziges Ziel für das Jahr 2020 und vermutlich werden wir es nicht erreichen können. Uns GRÜNEN ist aber wichtig, dass das Projekt Fahrradstadt Augsburg weitergeht und wir das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Wir wollen im Gegenteil langfristig auch mehr als 25% Radverkehrsanteil erreichen, denn nur mit mehr Rad-, Fuß- und öffentlichem Verkehr lösen wir unsere Luftprobleme dauerhaft und gewinnen wieder deutlich mehr Lebensqualität in unserer Innenstadt.“

 

Die GRÜNE Fraktion sieht sich vor allem auch durch die Befragungen von NeubürgerInnen in ihrer Forderung nach mehr Radverkehrsförderung bestätigt. Christian Moravcik, Mitglied im Bauausschuss: „Gerade neu zugezogene BürgerInnen haben einen besonders kritischen Blick auf den Radverkehr in Augsburg, weil sie ihn vergleichen können. Radwege und Abstellmöglichkeiten, aber auch die Sicherheit im Radverkehr werden hier eher schlecht bewertet. Das heißt für uns, dass wir bei der Radverkehrsförderung noch deutlich zulegen müssen und rasche Verbesserungen be- und erfahrbar sein müssen. Hierzu braucht es deutlich mehr Personal, Finanzmittel und Öffentlichkeitsarbeit. Wir erwarten von der Verwaltung endlich eine ansprechende Kampagne für die Fahrradstadt und mutige Entscheidungen für den Radverkehr.“

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Thu, 19 Apr 2018 12:46:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruenes_vorstandsduo_in_augsburg_wieder_komplett/ GRÜNES Vorstandsduo in Augsburg wieder komplett http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruenes_vorstandsduo_in_augsburg_wieder_komplett/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruenes_vorstandsduo_in_augsburg_wieder_komplett/ Auf ihrer gestrigen Mitgliederversammlung haben die Augsburger GRÜNEN ihre Doppelspitze wieder...

Das GRÜNE Vorstandsteam 2018. Von links nach rechts: Wolfgang Urban, Melanie Hippke, Marcus Fischer, Peter Rauscher, Dagmar Bachmann, Anne-Kathrin Kapp-Kleineidam, Frédéric Zucco, Thomas Weisser, nicht auf dem Bild: Christine Kamm

Auf ihrer gestrigen Mitgliederversammlung haben die Augsburger GRÜNEN ihre Doppelspitze wieder besetzt.

Neben Peter Rauscher führt nun auch Melanie Hippke die Geschäfte des Augsburger Stadtverbandes. Die Diplom-Sozialpädagogin lebt seit 4 Jahren in Augsburg und ihr liegt neben dem Naturschutz vor allem die Sozialpolitik am Herzen. „Eine Verbesserung von Bildung und Betreuung und eine solidarische, weltoffene und friedliche Sozialgemeinschaft sind für mich wichtige Voraussetzungen für die Gesellschaft. Ich möchte erreichen,dass geleistete Arbeit nicht nur gerecht entlohnt, sondern auch tatsächlich wertgeschätzt wird,“ so die neue Sprecherin Melanie Hippke.

Vorstandssprecher Peter Rauscher freut sich auf die Zusammenarbeit mit seiner neuen Kollegin. "Mit diesem schlagkräftigen Team, werden wir die GRÜNE Politik in Augsburg voranbringen und einen 100 % GRÜNEN Wahlkampf in Augsburg führen,“ freut sich Peter Rauscher.

Neu im erweiterten Vorstand sind Anne-Kathrin Kapp-Kleineidam mit dem Schwerpunkt Flüchtlingspolitik, Wolfgang Urban, der seinen Schwerpunkt in der Verkehrspolitik sieht und Thomas Weisser mit Schwerpunkt Bildungspolitik.

Peter Rauscher bedankt sich bei Kirsi Hofmeister-Streit, die aus dem erweiterten Vorstand ausscheidet, für ihr geleistetes Engangement.

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Thu, 19 Apr 2018 09:56:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/katharina_schulze_bei_shushu_falafel_in_augsburg/ Katharina Schulze bei Shushu Falafel in Augsburg http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/katharina_schulze_bei_shushu_falafel_in_augsburg/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/katharina_schulze_bei_shushu_falafel_in_augsburg/ Arbeit ist der Schlüssel zu gelungener Integration – doch wie sieht das in der Praxis aus?... Arbeit ist der Schlüssel zu gelungener Integration – doch wie sieht das in der Praxis aus? Besonders viele Einwandererinnen und Einwanderer in Deutschland machen sich selbstständig. So auch Herr Ismael, der in Augsburg den Imbiss „Shushu Falafel“ betreibt. Dort half Katharina Schulze, die grüne Spitzenkandidatin zur Landtagswahl, am Donnerstag, den 12. April tatkräftig mit und unterhielt sich mit dem Besitzer über sein Erfolgsmodell.

Seit Shushu Falafel vor drei Jahren eröffnet hat, entwickelt sich der Laden prächtig. Mit Hilfe seiner Frau betreibt Herr Ismael das überwiegend vegetarisch/vegane Restaurant in der Augsburger Innenstadt und trifft damit den Geschmack vieler Kund*innen. Er selbst ist 1995 aus Syrien nach Deutschland gekommen und hat in Berlin studiert. Wie selbstverständlich leistet er zwanzig Jahre später in seinem Laden selbst Integrationsarbeit: Seine acht Angestellten sind Geflüchtete.

Wir finden, dass noch viel mehr Geflüchtete in Bayern die Chance erhalten sollten, zu arbeiten und sich so in die Gesellschaft einzubringen. Deshalb fordern wir, dass die sogenannte „3+2-Regelung“ endlich auch in Bayern umgesetzt wird. Wer schon Deutsch gelernt und einen Ausbildungsplatz gefunden hat, soll diesen auch antreten können, selbst wenn sein Asylantrag abgelehnt wurde. Außerdem fordern wir, dass Bildungs- und Berufsabschlüsse aus dem Ausland viel schneller anerkannt werden. Denn einen gelernten Informatiker zum Kochen zu schicken und dafür einen gelernten Koch an den Computer, das ergibt keinen Sinn. Bei Shushu jedenfalls sind alle am richtigen Platz: Die Falafel dort schmecken köstlich.

Foto: Grüne Bayern

Foto: Cemal Bozoglu

Katharina Schulze und der Augsburger Landtagskandidat Cemal Bozoğlu

Mehr Fotos von Katharinas Besuch gibt es auf der Opens external link in new windowWebseite der Bayerischen Grünen

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Sun, 15 Apr 2018 11:00:00 +0200