GRÜNE AUGSBURG http://gruene-augsburg.de Der Stadtverband Augsburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor.
Kommunalwahl 2020: Wir und jetzt!
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_beziehen_position_gegen_hass_und_hetze_kein_forum_fuer_die_afd_im_kommunalwahlkampf/ GRÜNE beziehen Position gegen Hass und Hetze – Kein Forum für die AfD im Kommunalwahlkampf http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_beziehen_position_gegen_hass_und_hetze_kein_forum_fuer_die_afd_im_kommunalwahlkampf/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruene_beziehen_position_gegen_hass_und_hetze_kein_forum_fuer_die_afd_im_kommunalwahlkampf/ Die Augsburger GRÜNEN fordern alle Veranstalter*innen von Podiumsdiskussionen und alle Parteien... Die Augsburger GRÜNEN fordern alle Veranstalter*innen von Podiumsdiskussionen und alle Parteien dazu auf, der AfD und anderen rechtsextremen Parteien und Zusammenschlüssen während des Kommunalwahlkampfes in Augsburg kein öffentliches Forum für ihre menschenfeindliche Hetze zu bieten.

Dazu erklären die Vorsitzenden der Augsburger GRÜNEN Melanie Hippke und Peter Rauscher: „Wir laden alle demokratischen Parteien, Kandidatinnen und Kandidaten, Politikerinnen und Politiker ein, mit uns diese Position zu beziehen, um der AfD keine Bühne für ihre menschenverachtende Ideologie zu geben. Konkret setzen wir uns dafür ein, dass es im Kommunalwahlkampf keine gemeinsamen Termine mit AfD-Vertreter*innen auf Podiumsdiskussionen, Talkrunden oder sonstigen Veranstaltungen geben soll.“

Ergänzend erklärt der GRÜNE Stadtrat Matthias Lorentzen: „Die AfD ist eine in weiten Teilen rechtsextreme Partei und hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten weiter radikalisiert. Wir GRÜNE stehen für ein offenes, buntes und solidarisches Augsburg. In unserer Stadt ist kein Platz für Hetze gegen Migrantinnen und Migranten, Jüdinnen und Juden, Muslime oder queere Menschen. Es steht zu befürchten, dass die AfD Podiumsdiskussionen für Ausfälle gegen genau diese Augsburger*innen nutzen würde. Hetze und Hass sind aber kein Beitrag im politischen Diskurs.“

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Thu, 16 Jan 2020 10:29:00 +0100
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/klimaschutz_das_original/ Klimaschutz - Das Original http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/klimaschutz_das_original/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/klimaschutz_das_original/ Podiumsdiskussion mit Lisa Badum (klimapolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN),... Wir GRÜNE kämpfen seit 40 Jahren für die Themen, die jetzt brennend aktuell sind: Umweltschutz, Klimaschutz und eine gerechte Welt. Wir wollen jetzt mit diesen Werten Kommunalpolitik gestalten, ohne dabei das Wohl der übrigen Welt aus den Augen zu verlieren.

Wir laden Sie ein am Mittwoch, den 22. Januar 2020 um 19 Uhr in der Gaststätte Rheingold, Prinzstr. 14 in Augsburg mit OB Kandidatin Martina Wild und Umweltreferent Reiner Erben und unseren weiteren Gästen über Klimaschutz in Augsburg zu diskutieren.

Gäste:

  • Lisa Badum (klimapolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
  • Dr. Christoph Beck (Uni Augsburg, verantwortlich für das Projekt "Abc-Augsburg bleibt cool")
  • Jochen Schurr (Architekt, Verantwortlich für den Bau des klimagerechten u. energieneutralen Depots)
  • Moderation: Christine Kamm
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Wed, 15 Jan 2020 09:03:00 +0100
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/townhall_pfersee_mit_ob_kandidatin_martina_wild/ Stadtteilgespräch Lechhausen mit OB-Kandidatin Martina Wild http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/townhall_pfersee_mit_ob_kandidatin_martina_wild/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/townhall_pfersee_mit_ob_kandidatin_martina_wild/ 31. Januar 2020, 19:00 Uhr, Projektschmiede, Hanauer Str. 6, 86165 Augsburg. Stellen Sie Ihre... 31. Januar 2020, 19:00 Uhr, Projektschmiede, Hanauer Str. 6, 86165 Augsburg

Unter dem Motto "Frag unsere OB-Kandidatin! Hier und Jetzt!" möchte unsere grüne OB-Kandidatin Martina Wild im direkten Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern über die Zukunft Augsburgs sprechen und hören, was sie umtreibt. Sie wird das GRÜNE Wahlprogramm vorstellen und ein offenes Ohr für die Wünsche der Augsburger*innen haben.

Auch weitere GRÜNE Kandidat*innen werden vor Ort sein und man hat auch Gelegenheit mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Weitere Stadtteilgespräche mit Martina Wild:

Stadtteilgespräch Göggingen, 11. Februar 2020, 19:00 Uhr, Roncalli-Haus

Townhall Innenstadt zusammen mit mit Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag, 17. Februar 2020, 19:30 Uhr, Augustanasaal, Im Annhof 4, 86150 Augsburg

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Mon, 06 Jan 2020 21:05:00 +0100
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/brief_an_oberbuergermeister_dr_kurt_gribl_zur_theatersanierung/ Brief an Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl zur Theatersanierung http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/brief_an_oberbuergermeister_dr_kurt_gribl_zur_theatersanierung/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/brief_an_oberbuergermeister_dr_kurt_gribl_zur_theatersanierung/ Um eine fundierte Entscheidung über die Verortung unseres Theaters und die weitere Sanierung- wie... Prüfung Theatersanierung

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in Bezug auf den im Juli-Stadtrat wurde berichtet, dass sich die Kosten des neu zu bauenden Bauteils II beim Staatstheater erhöhen. Unsere Fraktion hat hierzu am 29. Juli 2019 einen Antrag zum Thema “Kostensteigerung bei der Theatersanierung” eingereicht. In diesem Juli Stadtrat wurde angesprochen, dass Ende des Jahres neue Zahlen und angepasste Planungsmöglichkeiten vorgelegt werden würden. Seit Bekanntgabe der voraussichtlichen Kostensteigerung von mindestens 20 Millionen Euro, kamen von einigen Seiten nun Forderungen zu Verlegung von Standorten bzw. Streichung von Bauabschnitten.

Um eine fundierte Entscheidung über die Verortung unseres Theaters und die weitere Sanierung- wie Neubauplanung treffen zu können, brauchen wir jedoch belastbare Aussagen zum umzusetzenden Konzept des “offenen Hauses”, eine vergleichende Darstellung der Vor- und Nachteile unterschiedlicher nun (erneut) in der Diskussion stehender Standorte sowie belastbarere Zahlen zu Planungskosten.

 

Für uns ist entscheidend, dass die Planung einhergeht mit der im Bürgerbeteiligungsprozess formulierten inhaltlichen Weiterentwicklung des Staatstheaters. Wir sind der Meinung, dass eine starke und vielfältige kulturelle Landschaft der fruchtbare Boden für ein lebenswertes Augsburg von morgen ist. Dazu gehört für uns GRÜNE auch ein gut aufgestelltes Staatstheater. Nur so kann es seinen vielfältigen Aufgaben gerecht werden und zu dem, von uns allen erhofften, lebendigen Zentrum und zu einem Ort der Bildung und des Austauschs für Augsburgs Bürger*innen und Kulturschaffende werden.

 

Leider haben wir bisher noch keine Antwort auf unseren Antrag bekommen. Unser Antrag beinhaltet folgende drei zentrale Anliegen:

 

  1. Die Verwaltung stellt dar, welche Vor- und Nachteile ein dauerhafter Verbleib des kleinen Hauses am Kreativwerk (Gaswerk) gegenüber der Umplanung des kleinen Hauses auf dem ehemaligen Orchesterproben Gelände und einem solitären Verwaltungstrakt in der Kasernstraße in finanzieller, personeller, inhaltlicher und logistischer Sicht hat. Dabei wird auch dargestellt, inwiefern die Ergebnisse der Bürger*innenbeteiligung an beiden Standorten umsetzbar sind. 

  2. Die Verwaltung stellt dar, welche baulichen Einrichtungen für eine Aufteilung des Staatstheaters auf die Standorte Kennedyplatz und Gaswerk in der Kasernstraße zusätzlich noch nötig sind. Dabei ist darzustellen, wie die Bedienung der Bühnen im großen Haus, die Lagerung eventueller Kulissen etc.  an der Kasernstraße möglich sind. 

  3. Die Verwaltung stellt schriftlich dar, ob sich die Brandschutzanforderungen geändert haben und zu welchem Zeitpunkt, die Verteuerung der Planung erkennbar gewesen ist.

 

Wir bitten Sie den Antrag bis zum Stadtrat im Januar zu behandeln, da dann gemäß der Geschäftsordnung die dreimonatige Frist zur Bearbeitung abgelaufen ist.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Martina Wild                                               Verena von Mutius                          Antje Seubert

Fraktionsvorsitzende                                  stellv. Fraktionsvorsitzende             stellv. Fraktionsvorsitzende


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Thu, 19 Dec 2019 12:15:00 +0100
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gedenken_erinnern_lernen_bilden_unser_konzept_fuer_die_halle_116/ "Gedenken - Erinnern - Lernen - Bilden" Unser Konzept für die Halle 116 http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gedenken_erinnern_lernen_bilden_unser_konzept_fuer_die_halle_116/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gedenken_erinnern_lernen_bilden_unser_konzept_fuer_die_halle_116/ Dass heutige Herausforderungen der freiheitlichen Demokratien immer auch eine historische...

      „Gedenken – Erinnern – Lernen – Bilden“: Entwurf für ein integriertes Konzept für die Halle 116

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Stadtverband Augsburg

1. Hintergrund

Der Augsburger Stadtrat hat beschlossen, die Halle 116 zu erwerben und als „Lernort Frieden“ zu nutzen. Das frühere Kasernengebäude auf dem Sheridan-Areal hat eine wechselvolle Geschichte: Als Außenlager des Konzentrationslagers Dachau erinnert es an die totalitäre Diktatur während der Zeit des Nationalsozialismus, an Gewaltherrschaft und Krieg. Infolge der Nutzung durch die Amerikaner bietet sich auch ein Anknüpfen an Demokratisierung, Re-Education sowie die deutsch-amerikanischen Beziehungen an. Auch das alltagsgeschichtliche Gedenken an die US-Präsenz zwischen 1945 und 1998 ist hieran anschlussfähig. Durch die geplante Ansiedlung einer Außenstelle der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Augsburg und die Überlegungen zur Einrichtung einer kommunalen Fachstelle für Demokratie, erscheint es sinnvoll, die ursprüngliche Konzeption für die Halle 116 als Erinnerungs- und Lernort zu erweitern.

2. Konzeption

Die ursprüngliche, von Prof. Philipp Gassert (Universität Mannheim) ausgearbeitete Konzept sieht vier Schwerpunkte vor:      

(1) „Kriegsende und Befreiung“

(2) Garnisonsstadt / Nationalsozialismus und Aufrüstung / KZ und Zwangsarbeit

3) Amerika und Amerikaner in Deutschland 

(4) Friedensstadt Augsburg

Bereits der Punkt (4) beinhaltet eine Perspektive, die über die zeithistorische Erinnerung hinausgeht und die Brücke zur aktuellen politischen Bildung schlägt. Durch die Integration der Außenstelle der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und zusätzlich der städtischen Fachstelle für Demokratie könnte diese Verbindung ausgebaut werden. Für die Bürger würde so ein echter, mehrfacher Mehrwert entstehen.

Vorteil 1: Informationen an einem Ort Dank der räumlichen Bündelung entsteht ein vielfältiger Bildungsort für die Bürgerinnen und Bürger als auch Fachkräfte aus dem Bereich politische Bildung bzw. Lehrerfortbildung. Die könnten sich Bürger an diesem  Ort über die Geschichte von Krieg und Totalitarismus und über aktuelle Herausforderungen der freiheitlich-demokratischen Ordnung informieren.

Zum Beispiel könnten Bürgerinnen und Bürger…  

…bei der Fachstelle für Demokratie im Rahmen von Vortägen für die vielfältigen Aufgaben einer Kommune begeistert werden und sich über die aktuelle Herausforderungen der freiheitlich-demokratischen Ordnung informieren (z.B. Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit) und mögliche Gegenstrategien auf der kommunalen Ebene informieren.

…bei der Landeszentrale einen Workshop für Schüler und Lehrer zum Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und deren Darstellung in den Medien besuchen.

...und im Rahmen des Erinnerungsortes Einblicke in die Mechanismen von Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung während der nationalsozialistischen Diktatur gewinnen.  

Vorteil 2: Gemeinsame Projekte / Ausstellungen / Schulungen Die räumliche Einheit ermögliche zudem gemeinsame, epochen- und disziplinübergreifende Projekte, Ausstellungen und Schulungen. Beispiele hierfür wären…

…“Lügenpresse“ bzw. „Systempresse“: Wie bekämpften NSDAP und nationalsozialistischer Staat Meinungsfreiheit und bürgerliche / linke Medien? Welche Ressentiments und Vorurteile werden gegen die Medien heute entgegengebracht? Wie erwerben Schüler (und Bürger) Medienkompetenz?

…Boykott: Am Anfang des Holocausts stand der Boykott jüdischer Geschäfte, auch in Augsburg. Auch die heutige (auch in Augsburg präsente) Israel-kritische Bewegung „Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen“ ist hoch umstritten und wird von einigen Beobachtern als antisemitisch eingestuft.

…Migration: Der verlorene Krieg, die Gebietsabtretungen, aber auch Holocaust und Zwangsarbeit setzten Migrationsbewegungen in Gang. Inwieweit können wir heute aus diesen und späteren Migrationserfahrungen („Gastarbeiter“, Spätaussiedler, Geflüchtete in heutiger Zeit) lernen?  

Dass heutige Herausforderungen der freiheitlichen Demokratien immer auch eine historische Dimension haben, spricht besonders für die Integration von Gedenken, Erinnern, Lernen und politischer Bildung an einem Ort. So weisen heutige populistische, nationalistische und chauvinistische Bestrebungen wichtige Gemeinsamkeiten mit den totalitären Ideologien des 20. Jahrhunderts auf, etwa das Freund-Feind-Denken und den Versuch, Emotionalisierung und Desinformation an die Stelle sachlicher Auseinandersetzung treten zu lassen. Die von der politischen Bildung angestrebte Urteils- und Handlungsfähigkeit mündiger Bürger kann von der zeithistorischen Erinnerungsarbeit vor Ort daher enorm profitieren.  

 

 

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Thu, 19 Dec 2019 11:59:00 +0100
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/haushaltsdebatte_des_bezirks_schwaben/ Haushaltsdebatte des Bezirks Schwaben http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/haushaltsdebatte_des_bezirks_schwaben/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/haushaltsdebatte_des_bezirks_schwaben/ "Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stimmt dem vorgelegten Haushalt mit allen Teilen bei... Haushaltsrede Heidi Terpoorten für die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, zur 6. Sitzung des Bezirkstags Schwaben am 17.12.2019 im Schwäbischen Bildungszentrum Irsee

Sehr geehrter Herr Bezirkstagspräsident, sehr geehrter Herr Regierungspräsident, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung, sehr geehrter Gastgeber..

Der Haushalt 2020 erreicht eine neue Rekordhöhe und kratzt deutlich an der Milliardengrenze. Hauptanteil ist der Einzelplan 4: Soziale Sicherung – die Hilfe zur Pflege sowie die Eingliederungshilfe zeichnen hierfür verantwortlich.

Große Herausforderungen für den Bezirk Schwaben, für Menschen mit Behinderung, und für Anbieter und Träger von Hilfen entstehen auf Bezirksebene durch Bundes- und Landesgesetze. Die finanzielle Unterstützung seitens des Bundes, bzw. der bayerischen Staatsregierung lässt auf sich warten. Langfristig wird dies zu weiteren Lasten der Landkreise und der Bezirksumlage gehen müssen.

Die Gesetze sind uns allen bekannt: Bundesteilhabegesetz, Angehörigenentlastungsgesetz, Pflege-Wohn-Qualitätsgesetz, Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz. Für uns ist immer von zentraler Bedeutung: was kommt bei den Menschen konkret an, wie verändert und wie verbessert sich ihr oder sein Leben. z.B. Angehörigenentlastungsgesetz: nimmt es den Druck auf die Pflege? Verbessert sich die Situation für die zu Pflegenden?

z.B. BTHG. Wir begrüßen den Systemwechsel, aber wir sehen aktuell wesentlich mehr Bürokratie zu Lasten der überörtlichen Sozialhilfeträger, in Bayern die Bezirke. Was dann konkret bei Menschen mit Behinderung als positiver Effekt ankommt, bleibt umstritten. Für unsere Fraktion bleibt die Frage offen wie Menschen mit Behinderung tatsächlich mehr Teilhabe in unserer Gesellschaft erlangen?

Auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft stellt das BTHG bzw. das BayTHG ein weiteres Puzzlestückchen dar, nicht mehr und nicht weniger. Auch hier ist finanzielle Kompensation seitens der Bundesregierung absolut notwendig. Im Haushalt 2020 gestalten wir den Ausbau des Krisendienstes, mit dem sichergestellt wird, dass Menschen in psychischen Krisen schnell und unbürokratisch rund um die Uhr Hilfe bekommen. Dies setzt einen Ausbau der sozialpsychiatrischen Dienste voraus, wie wir im vorliegenden Haushalt eingeplant haben.

Ein weiteres Highlight stellt die Eröffnung der PIA (der psychiatrischen Institutsambulanz) am 7. Januar 20 in Aichach dar; damit wird die Versorgung psychisch kranker Menschen auch in dieser Ecke Schwabens endlich deutlich verbessert. Darüber freuen wir uns sehr. Für Menschen mit Pflegebedarf und ihrer Angehörigen stellt der Bezirk auch in diesem Jahr wieder 60.000 Euro zur Förderung von Pflegestützpunkten in Schwaben zur Verfügung; hoffentlich kommen wir jetzt auch hier entscheidende Schritte weiter.

Wir haben uns gemeinsam auf den Weg hin zu einem demenzfreundlichen Bezirk gemacht und planen Investitionen unterschiedlichster individuell notwendiger Projekte in Schwaben in Höhe von: 200.000 Euro.

In der AG Demographie erarbeiten wir Projekte, wie aktuell die Instagram Kampagne "HeyAlter", um vor allem junge Menschen in Schwaben für die Pflege zu begeistern. Das Ansehen von Menschen zu steigern, die in der sozialen Arbeit nicht nur ihren Beruf, sondern auch ihre Berufung sehen, bleibt auch 2020 eine wichtige Herausforderung.

Realisierbare Konzepte zur Unterstützung für schwerst mehrfachbehinderte Menschen und ihrer Angehörigen, die Kurzzeitpflege benötigen, werden uns in Schwaben weiterhin beschäftigen. Eine unserer nächsten dringlichen Aufgaben.

Mit der Förderung jüdischer Kulturarbeit in Höhe von 20.000 Euro im Jahr setzen wir in Schwaben ein deutliches Zeichen für eine bunte vielfältige, offene und freie Gesellschaft. Wir folgen dabei dem Motto: Herz statt Hetze!

Ebenso werden wir die Förderung des Friedensmuseums in Lindau erhöhen.

Wir freuen uns sehr darüber, dass seit 1. November die Stelle des Umweltbeauftragten für den Bezirk Schwaben besetzt ist. Damit gehen wir in Schwaben völlig neue Wege, weil wir mit der Beteiligung am European Energy Award, als erster Bezirk systematisch alle Bereiche, mit dem Ziel einer ökologischen Neuausrichtung, überprüfen. Zentrale Punkte werden hierbei sein; konsequente ökologische und klimapolitische Ausrichtung in den Bereichen: Bauen, Verkehr, Verwaltung und Beschaffung, mit dem Ziel des CO2 neutralen Bezirks.

Wir werden eine Beschaffungsrichtlinie erarbeiten, in der neben dem Preis auch Kosten für Herstellung, Transport und Entsorgung berücksichtigt werden. Zugleich werden wir soziale Mindestkriterien definieren.

Für das Jahr 2020 planen wir die erste Klimawoche für den Bezirk Schwaben.

Ausblick: 2020 werden wir weiter daran arbeiten, dass der Bezirk Schwaben in den Regionen sichtbar wird. Dies wird zum einen durch die Errichtung von Außenstellen der Bezirksverwaltung entstehen, daneben wird der Bezirk verstärkt an den Regionalmessen in Schwaben teilnehmen. Der Bezirk Schwaben wird sich zu einem modernen Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb weiterentwickeln, bereits jetzt besteht die Möglichkeit des Home Office sowie familienfreundliche Arbeitszeiten und Teilzeitarbeitsmöglichkeiten.

Das Budget für Arbeit wollen wir konzeptionell neu ausrichten; unser Ziel ist es den Zugang zu erleichtern und erhöhte Teilnahmezahlen zu erreichen.

Unser Dank gilt heute auch dem Gastgeber Dr. Raueiser, der mit großem Engagement dieses Haus führt; ebenso der Verwaltung an der Spitze mit unserem Kämmerer Martin Seitz, Dr. Bruckmeir, Herrn Smekal, Frau Englisch und Allen anderen, ebenso gilt unser Dank Thomas Düll für die exzellente Versorgung der psychisch kranken Menschen in den Bezirkskliniken Schwaben und für sein Engagement im Bereich des Krisendienstes sowie die Verbesserung der Versorgung vor Ort, wie jetzt in Aichach. Frau Mercedes Laiß, ihrem Team und Frau Dr. Katharina Haberkorn danken wir für die perfekte und eindrucksvolle Organisation der Bildungsreise in die Bukowina. Bezirkstagspräsident Martin Sailer danken wir außerordentlich für das konstruktive und zielführende gute Miteinander im Hinblick auf die bezirkseigenen Aufgaben und weit darüber hinaus.

Den Landkreisen und kreisfreien Städten in Schwaben danken wir herzlich für die Bezirksumlage; so können wir die speziellen Aufgaben des Bezirks gemeinsam für Alle bewältigen.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stimmt dem vorgelegten Haushalt mit allen Teilen bei gleichbleibender Bezirksumlage zu.

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Tue, 17 Dec 2019 19:51:00 +0100
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gedenken_erinnern_lernen_bilden/ „Gedenken – Erinnern – Lernen – Bilden“ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gedenken_erinnern_lernen_bilden/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gedenken_erinnern_lernen_bilden/ Die Augsburger GRÜNEN fordern, dass die geplante Außenstelle der Landeszentrale für politische... Die Augsburger GRÜNEN fordern, dass die geplante Außenstelle der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in der Halle 116 (Sheridan-Areal) gemeinsam mit einer neu zu gründenden kommunalen Fachstelle für Demokratie und politische Bildung angesiedelt wird. Über diese Kombination beider Institutionen an diesem Standort sei es möglich Gedenken, Erinnern, Lernen und politische Bildung sinnvoll miteinander zu verknüpfen.

Gleichzeitig kritisieren die GRÜNEN, dass die Landeszentrale anders als im Landtagswahlkampf vom Ministerpräsidenten vollmundig versprochen nur in abgespeckter Form eingerichtet werden soll – statt 15 Mitarbeiter*innen werden nur gut 5 Personen in Augsburg angesiedelt: „Das Versprechen von Söder, die Landeszentrale so aufzubauen, dass wirklich umfassende politische Bildung zu neuen Medien dort stattfinden kann, war ein reines Wahlkampfversprechen. Die Lücke muss nun mit kommunalem Engagement gefüllt werden“, sagt Landtagsabgeordnete Schuhknecht. „Dabei ist gerade die Kombination aus Bildung zu aktuellen politischen Geschehen und Erinnern entscheidend, um gegen den sich ausbreitenden Hass vorzugehen“.

Die Stadt Augsburg hat bereits entscheiden, die Halle 116 als Erinnerungs- und Lernort mit den Schwerpunkten Zeit des Nationalsozialismus und Nachkriegszeit zu nutzen. Der Einzug der Landeszentrale ermögliche es nun, Zeitgeschichte und aktuelle politische Bildung miteinander zu verbinden. „Gedenken – Erinnern – Lernen – Bilden. Diese vier Tätigkeiten gehören zusammen. Denn die Geschichte der 1930er- und 1940er-Jahre versteht man nicht ohne Kenntnis unserer gegenwärtigen politischen Ordnung und ihrer Herausforderungen – und umgekehrt.“ so Martina Wild, GRÜNE Oberbürgermeisterkandidatin. „Der historische Nationalsozialismus und die gegenwärtigen Herausforderungen der freiheitlichen Demokratien in der Form populistischer, nationalistischer und chauvinistischer Bestrebungen weisen bei aller Unterschieden auch wichtige Gemeinsamkeiten auf. Beiden gemein ist der Versuch, Emotionalisierung und Desinformation an die Stelle sachlicher Auseinandersetzung treten zu lassen. Wir haben deshalb beantragt, nach dem Vorbild anderer Kommunen auch in Augsburg eine Fachstelle für Demokratie und politische Bildung einzurichten – ebenfalls am Standort Halle 116. Auf diese Weise kann der Anspruch als Friedensstadt weiter mit Leben gefüllt werden.“

Eine inhaltliche Konzeption für die Halle 116 ist der Pressemitteilung angefügt. Sie wurde von Verena von Mutius-Bartholy, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und kulturpolitische Sprecherin, und Dr. Deniz Anan, Stadtratskandidat und Universitätsdozent für das Fach Sozialkunde erarbeitet. Dem Konzept zufolge könnten sich Bürger*innen an einem Ort über die Geschichte von Krieg und Totalitarismus und über aktuelle Herausforderungen der freiheitlich-demokratischen Ordnung informieren. Die vorgeschlagene räumliche Einheit ermögliche zudem Projekte, Ausstellungen und Schulungen, die Phänomene wie Meinungsfreiheit, Boykott, Migration oder die vermeintliche „Lügenpresse“ aus Perspektive der Zeitgeschichte und der gegenwärtigen Gesellschaftswissenschaften zu beleuchten.

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Mon, 16 Dec 2019 16:20:00 +0100
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/ueber_das_augsburger_textilmuseum_und_was_es_gekostet_hat/ Über das Augsburger Textilmuseum und was es gekostet hat http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/ueber_das_augsburger_textilmuseum_und_was_es_gekostet_hat/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/ueber_das_augsburger_textilmuseum_und_was_es_gekostet_hat/ Das tim ist auch ein Beispiel dafür, wie man mit Kultur Stadtentwicklung betreiben kann. Die...  

von Stadträtin Eva Leipprand

 

Immer wieder ist in den Medien zu lesen, die Kosten des Augsburger Textilmuseums seien von 2

auf 22 Millionen Euro gestiegen. Dies geht an den Tatsachen völlig vorbei. Richtig ist, dass die

Kosten für das tim bei der Übergabe an den Freistaat bei rund 22 Mio € lagen (und damit kei-

neswegs über dem Durchschnitt für ein Museum dieser Art). Ausgangslage und Entwicklung

stellen sich aber völlig anders dar als in der zitierten Behauptung.

 

Das tim hat eine lange Geschichte, in deren Verlauf sich das Projekt in seiner Konstruktion

grundlegend verändert hat. Der ursprüngliche Plan, fertige Museumsräume im Glaspalast auf

unbegrenzte Zeit anzumieten, wurde aufgegeben zugunsten einer Kauflösung mit Sanierung und

Ausbau durch die Stadt und Übergabe des fertigen Museums an den Freistaat. Die Stadt musste

also einmalig einen höheren Beitrag leisten, dafür fielen die Folgekosten weg. Insofern sind die

ursprünglichen Kostenschätzungen nicht vergleichbar mit dem, was das Museum am Ende ge-

kostet hat.

 

Jahrelang forderten Freundinnen und Freunde der Industriekultur und vor allem der Förder- und

Freundeskreis tim e.V. ein Textilmuseum für Augsburg, um nach dem Zusammenbrechen der

Textilproduktion das Erbe dieses für Augsburg so wichtigen Industriezweiges zu erhalten. Als die

Stadt das NAK-Stoffmusterarchiv erwarb, erhielten die Pläne Auftrieb. Im Jahr 2001 wurde zwi-

schen Stadt, Bezirk und Freistaat eine Grundsatzvereinbarung für ein Textilmuseum geschlossen

und für die Einrichtungskosten ein Betrag von 4 Mio € angesetzt. Als Standort war das Erdge-

schoss im Glaspalast angedacht. Stadt und Bezirk sollten dem Freistaat die Räumlichkeiten zur

Verfügung stellen, d.h. Mietkosten und Betriebskosten auf unbestimmte Zeit übernehmen; Fol-

gekosten also, die sich im Lauf der Jahre auf Millionenbeträge summiert hätten.

 

Kurz vor dem Regierungswechsel 2002 wurden aufgrund vertiefter Planungen genauere Kosten-

berechnungen angestellt. Bei einem Standortvergleich durch die Museumsfachleute schnitt das

AKS-Gelände besser ab als der Glaspalast und wurde daraufhin durch Stadtratsbeschluss als

Standort festgelegt. In dem Auf und Ab dieser schwierigen Phase – mehrmals hing das Schicksal

des tim am seidenen Faden - spielte die Bewerbung Augsburgs um den Titel einer Kulturhaupt-

stadt eine nicht unerhebliche Rolle. Am 10. 09.2002 rief das Kulturreferat alle Interessierten zu

einem Runden Tisch Industriekultur zusammen. Das tim und mit ihm das Textilviertel und die

glanzvolle Industriekultur in Augsburg wurden als ein Schwerpunkt der Bewerbung herausgear-

beitet.

Im Mai 2003 sprach sich dann der Bezirk Schwaben, der die Folgekosten des Museumsprojektes

scheute, für eine reine Investitionslösung aus. Das Gebäude sollte gekauft und von Stadt und

Bezirk gemeinsam saniert und ausgebaut werden. Zur Ablösung seines Anteils an den Kosten

übergab der Bezirk ein Grundstück im Augsburger Osten an die Stadt.

 

Ab jetzt war die Stadt allein in der Pflicht, hatte aber den Freistaat als verlässlichen Partner an

ihrer Seite. Der damalige bayerische Kunstminister Hans Zehetmair unterstützte die Augsburger

Bewerbung um den Titel einer Kulturhauptstadt. Auf der Ministerratssitzung vom Juni 2003 er-

klärte der Freistaat seine Bereitschaft, das neue Museum nach der Fertigstellung komplett zu

übernehmen und die Errichtung mit entsprechenden Zuschüssen zu unterstützen. Damit fielen

für die Stadt die Folgekosten weg. Allerdings wuchsen auch die Erwartungen an das tim. Als ers-

tes Landesmuseum in Schwaben sollte es für ganz Bayern die Geschichte der Textil- und Indust-

riekultur erzählen. Ein Architektenwettbewerb wurde ausgelobt, der Auftrag ging an das interna-

tional renommierte Büro Kada aus Graz. Mit der Einrichtung wurde das Atelier Brückner aus

Stuttgart beauftragt. Die Grundsteinlegung erfolgte am 30.07.2007, die Eröffnung am 20.01.2010.

Vor kurzem wurde der millionste Besucher gefeiert, ein großer Erfolg.

Das tim ist für Augsburg von unschätzbarem Wert. Es erzählt von der Zeit, in der Augsburg mit

seiner Industrie europäische Bedeutung erlangte und sich Stadtbild wie Bevölkerungsstruktur

grundlegend veränderten. Die Geschichte von zigtausenden Augsburger Familien, auch vieler, die

in den 60er Jahren zugewandert sind, ist aufs engste mit der Textilindustrie verbunden; jetzt ist

diese Geschichte, mit Freud und Leid, „museumswürdig“ geworden und ins kulturelle Gedächt-

nis der Stadt aufgenommen. Das tim hat viel dazu beigetragen, dass die Industriekultur als Teil

unserer Stadtidentität wahrgenommen wurde, und fördert auf diese Weise den Zusammenhalt in

der Stadt. Als offenes Museum lädt es auch immer wieder zu Veranstaltungen ein, die die Brücke

zu Gegenwart und Zukunft schlagen, wie soeben mit der Ausstellung „Augsburg 2040“. Das tim

ist aus Augsburg nicht mehr wegzudenken.

 

Das tim ist auch ein Beispiel dafür, wie man mit Kultur Stadtentwicklung betreiben kann. Die

Errichtung des Museums gab den Anstoß für ein hochwertiges integriertes Stadtentwicklungs-

konzept (ISEK), das nun Schritt für Schritt umgesetzt wird. Das Textilviertel, das zur Einkaufs-

meile herabzusinken drohte, wurde enorm aufgewertet und in hoher Qualität weiterentwickelt.

Die charakteristische Stadtlandschaft ist erkennbar geblieben. So ist aus einem vergessenen Stadtteil ein Vorzeigeviertel geworden.

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Thu, 12 Dec 2019 11:30:00 +0100
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/stadt_muss_endlich_kinder_und_jugendbeteiligungsmoeglichkeiten_schaffen/ Stadt muss endlich Kinder- und Jugendbeteiligungsmöglichkeiten schaffen http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/stadt_muss_endlich_kinder_und_jugendbeteiligungsmoeglichkeiten_schaffen/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/stadt_muss_endlich_kinder_und_jugendbeteiligungsmoeglichkeiten_schaffen/ Wir wollen nicht weiter jahrelang über Jugendbeteiligung reden, wir wollen endlich mit der... GRÜNE besuchen den Stadtjugendring

Wie können Kinder und Jugendliche in unserer Stadt mehr mitgestalten und mehr beteiligt werden? Welche Formate braucht es hierzu? An welchen Orten erreichen wir Kinder und Jugendliche am besten? Diese und weitere Fragen diskutierten Martina Wild, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Augsburger Stadtrat und OB-Kandidatin,  Eva Lettenbauer, Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der GRÜNEN, Verena von Mutius-Bartholy, stellv. Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Stadtrat, Marie Rechthaler und Fiona Strauß mit Jonas Riegel und Helmut Jesske vom Stadtjugendring.

Deutlich machte dabei Martina Wild: „ Wir wollen nicht weiter jahrelang über Jugendbeteiligung reden, wir wollen endlich mit der Umsetzung von Jugendbeteiligungsformaten und -strukturen in unserer Stadt beginnen. Gerade mit dem Konzept des SJR´s, aber auch mit den Beteiligungsaktivitäten im Kontext der Stadtplanung sind gute Grundlagen vorhanden. Nun ist es an der Zeit, die notwendigen konkreten Schritte zu tun, um nachhaltige Beteiligungsstrukturen  in unserer Stadt für Jugendliche zu schaffen. Wir wollen die jungen Augsburgerinnen und Augsburger vor Ort mitentscheiden lassen und daher so schnell wie möglich mit einem Regionsbudget und politischer Streetworkarbeit beginnen. Ein weiteres Hinausschieben der seit über 6 Jahren diskutierten Jugendbeteiligung lehnen wir ab.“

Verena von Mutius-Bartholy ergänzt: “Eine gleichberechtigte Teilhabe in zentralen Handlungsfeldern der Gesellschaft ist die besten Voraussetzung, um Politikverdrossenheit und populistischen Tendenzen zu begegnen. Vor allem für junge Menschen ist es zentral, durch Partizipation an politischen Entscheidungen Verantwortung für eine Gemeinschaft zu übernehmen. Dadurch werden die Grundlagen demokratischer Meinungs- und Willensbildung transparenter und nachvollziehbarer gemacht. Dies trägt wesentlich zur Identifikation mit dem eigenen Lebensumfeld bei und ist somit ein wichtiger Baustein für ein friedliches und zukunftsfähiges Zusammenleben in Augsburg“.

Mit den Vertretern des SJR war man sich einig, dass die gleichberechtigte Teilhabe junger Menschen am Stadtgeschehen für die Zukunftsfähigkeit der Stadt auch im Hinblick auf den demografischen und strukturellen Wandel unverzichtbar ist. 

 

Eva Lettenbauer, MdL: „Jugendbeteiligung ist nicht nur ein Mittel, damit junge Menschen an den demokratischen Strukturen in unseren Kommunen teilhaben können. Vielmehr ist es auch eine Frage der Gerechtigkeit. Junge Menschen sind politisch, und das zeigen Sie nicht nur beim Klimaprotest, sondern auch im Einsatz für eine freie, demokratische und offene Gesellschaft. Jugendliche müssen sich deshalb in die Entscheidungsprozesse einbringen können. Dies kann entweder in Form von institutionalisierten Jugendparlamenten und -beiräten geschehen oder in Form von projektbezogener Beteiligung etwa bei der Stadtteilentwicklung. Die Forderungen junger Menschen müssen ernst genommen werden und zu konkreten Veränderungen führen.“

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Wed, 11 Dec 2019 14:10:00 +0100
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/augsburg_ist_in_der_trauer_vereint_und_laesst_sich_nicht_spalten/ „Augsburg ist in der Trauer vereint und lässt sich nicht spalten.“ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/augsburg_ist_in_der_trauer_vereint_und_laesst_sich_nicht_spalten/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/augsburg_ist_in_der_trauer_vereint_und_laesst_sich_nicht_spalten/ Die Augsburger GRÜNEN sind tief betroffen über diese Tat. Unser Beileid gilt der Familie, den... Die Augsburger GRÜNEN sind tief betroffen über diese Tat. Unser Beileid gilt der Familie, den Freunden und Kollegen. Wir verurteilen die Gewalt und unterstützen die Pressemitteilung unseres Landtagsabgeordneten Cemal Bozoğlu.

Pressemitteilung: Cemal Bozoğlu drückt sein Beileid aus. „Augsburg ist in der Trauer vereint und lässt sich nicht spalten.“

Anlässlich des Todes des Feuerwehrmanns in Augsburg äußert sich der Landtagsabgeordnete Cemal Bozoğlu wie folgt: „Ich drücke mein Beileid aus und solidarisiere mich mit den Hinterbliebenen, Freunden und Kollegen des Verstorbenen. Ich hoffe, dass alle Hintergründe rasch aufgeklärt und die Täter rechtmäßig verurteilt werden.

Dass in einer Stadt mit 300.000 Einwohnern diverse Problemzonen existieren, ist leider Realität. Es gilt mit sicherheitspolitischen und auch sozialarbeiterischen Maßnahmen dagegen vorzugehen. Die installierten Überwachungskameras haben bei der Ermittlung der Täter geholfen, konnten die Tat an sich allerdings nicht verhindern. Ich rege an, dass über eine stärkere punktuelle und sichtbare Präsenz der Polizei nachgedacht wird. Dies sollte allerdings mit aufsuchender Sozialarbeit ergänzt werden.

Wir stellen uns allerdings entschieden dagegen, dass diverse gesellschaftliche Gruppen gegeneinander ausgespielt werden! Die Täter sind junge Menschen, die in Augsburg geboren und aufgewachsen sind. Insgesamt waren es sieben junge Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen. Das sind allesamt auch Kinder unserer Stadt und sozialisiert durch die Rahmenbedingungen, die wir geschaffen haben. Wir stellen uns die Frage, wie es zu einer solchen Gewaltaffinität kommt. Das ist ein mehrschichtiges und komplexes Problem, welches wir politisch langfristig lösen müssen.“

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Mon, 09 Dec 2019 18:15:00 +0100