GRÜNE AUGSBURG http://gruene-augsburg.de Der Stadtverband Augsburg von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor.
Kommunalwahl 2020
Die GRÜNE Wohnoffensive
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/wir_muessen_aufstehen_und_fuereinander_einstehen_gegen_antisemitismus_und_rechtsextremismus/ Wir müssen aufstehen und füreinander einstehen - Gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/wir_muessen_aufstehen_und_fuereinander_einstehen_gegen_antisemitismus_und_rechtsextremismus/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/wir_muessen_aufstehen_und_fuereinander_einstehen_gegen_antisemitismus_und_rechtsextremismus/ Die GRÜNE Stadtratsfraktion verurteilt die Antisemitischen Schmierereien im Jüdischen Museum... Verena von Mutius, stellv. Fraktionsvorsitzende: “Das jüdische Museum und die alte Synagoge sind ein wichtiger Bestandteil der Augsburger Geschichte und des alltäglichen Lebens. Mehr noch sind die jüdische Gemeinde und das jüdische Leben in Augsburg zentral für das Augsburger Selbstverständnis als Friedensstadt.

Die Antisemitischen Vorfälle im Jüdischen Museum Schwaben und der Großen Synagoge sind nicht nur ein Angriff gegen die jüdische Gemeinschaft, sondern ein Angriff gegen die ganze Friedensstadt Augsburg. Wir alle sind gefordert und dürfen nicht wegsehen, sondern von uns wird ein klares Bekenntnis erwartet.

Wir GRÜNE verurteilen die Angriffe auf die Offene Gesellschaft mit aller Härte. Wir müssen nicht nur aufstehen, sondern auch dagegen vorgehen. Mit einer klaren Haltung und mit allen Mitteln des Rechtsstaates. Die Offene Gesellschaft muss beschützt werden.Jüdisches Leben in Augsburg darf nie mehr in Frage gestellt werden.

Die Bekämpfung von Antisemitismus muss eine hohe Priorität in unserer Gesellschaft haben. Wir müssen Strukturen in der Stadt Augsburg aufbauen, die solche Tendenzen strukturiert erfasst und bekämpft. Solche diskriminierende und rassistische Praxen dürfen sich nicht verstetigen, sondern müssen sichtbar gemacht und thematisiert werden. Deshalb braucht es neben einer wachen Zivilgesellschaft auch in der Stadtverwaltung eine strukturelle Herangehensweise solche Vorfälle zu erfassen und zu begegnen. Wir brauchen auch in Augsburg eine Antidiskriminierungsstelle die solche Angriffe auf unsere Friedensstadt systematisch erfasst.”

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Wed, 12 Jun 2019 13:31:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/ausstellungsfuehrung_augsburg_2040_utopien_einer_vielfaeltigen_stadt/ Ausstellungsführung "AUGSBURG 2040 - Utopien einer vielfältigen Stadt" http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/ausstellungsfuehrung_augsburg_2040_utopien_einer_vielfaeltigen_stadt/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/ausstellungsfuehrung_augsburg_2040_utopien_einer_vielfaeltigen_stadt/ Die Grüne Stadtratsfraktion lädt Interessierte ein zu einer Führung durch die Ausstellung... Die Ausstellung „Augsburg 2040 – Utopien einer vielfältigen Stadt“ ermöglicht den Besucher*innen Einblicke in visionäre Projekte aus den Bereichen Mobilität, Umwelt, Soziales, Architektur, Bildung, Arbeit, Wirtschaft und Kultur. Wie soll unser Leben in rund 20 Jahren in der bunten Stadt Augsburg aussehen? Wie werden wir arbeiten und wohnen? Wie entwickelt sich Augsburg städtebaulich? Wie bewegen wir uns fort? Wie interagieren wir mit künstlicher Intelligenz und Robotern? Wie gelingt vor allem das Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft? Genau um solche Fragen geht es bei dem Projekt. Das Besondere: das Ausstellungsformat wurde partizipativ entwickelt, d.h. gemeinsam mit zahlreichen Community-Vertreter*innen aus der Augsburger Stadtgesellschaft, die mit dem tim gemeinsam planten und gestalteten (Quelle TIM)

Die Grüne Stadtratsfraktion lädt Interessierte ein zu einer Führung durch die Ausstellung "Augsburg 2040 - Utopien einer vielfältigen Stadt" im Textilmuseum

Die Führung findet am 21.06.2019 um 16:30 Uhr im Textilmuseum statt.

Wir bitten um Anmeldung unter stadtratsfraktion(at)gruene-augsburg.de

Adresse:stadtratsfraktion(at)gruene-augsburg.de

tim | Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg

Augsburger Kammgarnspinnerei (AKS)
Deutschland

Provinostraße 46

86153 Augsburg

 

 

 

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Wed, 05 Jun 2019 12:48:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/podiumsdiskussion_zum_csd/ Podiumsdiskussion zum CSD http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/podiumsdiskussion_zum_csd/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/podiumsdiskussion_zum_csd/ Der LSVD Bayern lädt gemeinsam mit dem Christopher-Street-Day-Augsburg e.V. zur Podiumsdiskussion... Bayern ist bunt und vielfältig. Dennoch ist es das einzige Bundesland, dass diese Vielfalt nicht in Form eines Aktionsplans fördert und schützt. Was in anderen Ländern schon längst politische und gesellschaftliche Realität ist, wird im Freistaat lieber ausgesessen. Wer engagiert sich wie für LSBTI* in Bayern? Wer will queere Menschen vor Gewalt schützen und unterstützt die Forderung nach einem Landesaktionsprogramm für Vielfalt? Und was bedeutet das genau für Menschen in Augsburg? Wir wollen es wissen. Lasst uns diskutieren.

Wann? 6. Juni 2019, ab 20.00 Uhr

Wo? Reichlesaal, Zeughaus Augsburg

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Wed, 05 Jun 2019 12:13:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/werner_egk_soll_umbenannt_werden/ Werner Egk Grundschule muss umbenannt werden http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/werner_egk_soll_umbenannt_werden/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/werner_egk_soll_umbenannt_werden/ GRÜNE stellen sich hinter die Entscheidung der Kommission für Erinnerungskultur und der... Die Stadtratsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen unterstützt die Umbenennung der Werner-Egk-Grundschule und stellt sich hinter die Entscheidungen der Kommission für Erinnerungskultur und der Schulfamilie.

Die Kommission für Erinnerungskultur wurde im Kontext des "Augsburger Weges des Erinnerns" explizit dafür eingerichtet gerade auch so  emotional schwierige Debatten zusammen mit Expert*innen fachlich und sachlich zu führen. 

Aus Sicht der Grünen Fraktion verlässt die Stadt Augsburg diesen gemeinsamen Weg, wenn sie der Empfehlung der Kommission Erinnerungskultur nicht folgt. Sollten die CSU Fraktion, der Oberbürgermeister und der Bildungsreferent bei der nun öffentlich kommunizierten Ablehnung der Umbenennung bleiben brüskieren sie die Kommission Erinnerungskultur.

Die Kommission hatte zudem angeregt, eine Beteiligung im Stadtteil stattfinden zu lassen. Diese Empfehlung wurde nicht umgesetzt. Hier hat der Bildungsreferent aus unserer Sicht vollkommen versagt. Darüber hinaus lässt er nun auch die Schulfamilie, die sich mit der Umbenennung auseinandergesetzt hat und sich zu dem Thema positioniert hat, im Regen stehen. Schockiert sind wir zudem von den Ausführungen des Bildungsreferenten in der Beschlussvorlage. Das Entnazifizierungsverfahren ohne historische Erläuterung und kritische Wertung als Argumente für eine Beibehaltung des Namens darzustellen, ist fachlich katastrophal und spricht gegen eine fundierte Auseinandersetzung mit der NS-Zeit. 

Die Augsburger CSU, die sich ja gerne als Großstadt CSU darstellt, die in der Mitte der Gesellschaft steht, sollte das katastrophale Agieren ihres Bildungsreferenten nicht noch weiter verschlimmern, indem sie die Umbenennung ablehnt. Stattdessen sollte sie am heutigen Mittwoch in der Stadtratssitzung für die Umbenennung stimmen und sich eindeutig zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der NS-Zeit bekennen. 

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Wed, 29 May 2019 13:49:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/klimaschutz_macht_gruene_zur_zweitstaerksten_kraft_in_augsburg/ Klimaschutz macht Grüne zur zweitstärksten Kraft in Augsburg http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/klimaschutz_macht_gruene_zur_zweitstaerksten_kraft_in_augsburg/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/klimaschutz_macht_gruene_zur_zweitstaerksten_kraft_in_augsburg/ Bei der Europawahl erreichen die Grünen ein lokales Rekordergebnis von 25,6 Prozent. Ein herzliches... Die Grünen haben in Deutschland mit 20,5 Prozent das beste Ergebnis erzielt, das sie je bei einer Europawahl erreicht haben. Sie konnten ihren Stimmenanteil im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren verdoppeln. In Augsburg haben die Grünen traumhafte Ergebnisse erreicht und sind in 15 Vierteln der Innenstadt sogar stärkste Kraft vor der CSU. Im Lechviertel/östliches Ulrichsviertel erreichen sie sogar knapp 40 Prozent (39,6 %) der Wählerstimmen.

Die Augsburger Grünen-Parteivorsitzende Melanie Hippke sagt: „Ich bin begeistert von dem herausragenden Ergebnis - zweitstärkste Kraft in Augsburg. Diesen Erfolg verdanken wir unseren Wähler*innen, die damit gezeigt haben, dass Europa, Klimaschutz UND soziale Gerechtigkeit zentrale Themen für die Menschen in Augsburg und in Schwaben sind. Ein großes Dankeschön geht an alle Mitglieder und Mitwirkende in unserem Kreisverband, die in diesem Wahlkampf Unglaubliches geleistet haben."

Auch der Grünen-Parteivorsitzende Peter Rauscher freut sich über das tolle Ergebnis: „Dass wir Grüne in Augsburg bei der Europawahl so gut abgeschnitten haben, zeigt den Wunsch der Wähler*innen nach einer Politik, die Nationalismus überwindet und ein geeintes, menschenfreundliches Europa schafft. Mit Henrike Hahn sitzt nun eine Grünen-Politikerin aus Bayern im EU-Parlament, die eine bayrische Stimme auf europäischer Ebene sein wird. Der Erfolg bei der Europawahl gibt uns Grünen jetzt kräftigen Rückenwind für die Kommunalwahl im kommenden März."

Diese Europawahl war eine Abstimmung über das zentrale Thema Klimaschutz, und die Menschen in Augsburg haben hier ein klares Votum abgegeben: Sie wünschen sich eine Politik mit grüner Handschrift. Die Grünen setzen sich für saubere Luft, Vorfahrt fürs Rad und den ÖPNV, den Erhalt des städtischen Grüns und die Prüfung aller Entscheidungen auf ihre Klimaauswirkungen ein. Das werden auch die zentralen Themen bei der Kommunalwahl 2020 sein.

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Tue, 28 May 2019 09:47:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/das_gruene_ob_forum_am_1905_in_pfersee/ Das GRÜNE OB-Forum am 19.05. in Pfersee http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/das_gruene_ob_forum_am_1905_in_pfersee/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/das_gruene_ob_forum_am_1905_in_pfersee/ Deniz Anan, Melanie Hippke und Martina Wild, die drei GRÜNEN Kandidat*innen für das... Deniz Anan, Melanie Hippke und Martina Wild, die drei GRÜNEN Kandidat*innen für das Oberbürgermeisteramt standen am 19. Mai im Bürgerhaus Pfersee Rede und Anwort.

Das dritte OB-Forum findet am Freitag, den 31. Mai um 19.30 Uhr im Brauhaus 1516 (Nebenraum), Viktoriastr. 1, 86150 Augsburg, statt.  Moderation: Christina Haubrich (GRÜNE MdL)

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Sun, 19 May 2019 16:07:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/vorwort_hier_wird_zuhause_bezahlbar_die_gruene_wohnoffensive/ "Hier wird Zuhause bezahlbar" - Die GRÜNE Wohnoffensive http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/vorwort_hier_wird_zuhause_bezahlbar_die_gruene_wohnoffensive/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/vorwort_hier_wird_zuhause_bezahlbar_die_gruene_wohnoffensive/ Die Grüne Stadtratsfraktion hat mit der Grünen Offensive für Bauen und Wohnen ein Antragspaket für... Auch in Augsburg ist Bauen und Wohnen zu einer zentralen sozialen Frage geworden. Der Markt alleine kann das nicht lösen. Wir sind der Überzeugung, dass ein Eingreifen der Politik dringend notwendig ist, im Sinne des Gemeinwohls.

Denn wir müssen der Radikalisierung auf dem Immobilienmarkt und einem weiteren Auseinanderdriften der Gesellschaft entgegen treten.

Wohnen ist mehr als nur ein Dach über dem Kopf – es ist ein Grundbedürfnis, das mit darüber entscheidet, ob wir Wurzeln schlagen und uns frei fühlen können.

Wir Grüne sind daher der Meinung, dass Boden und Wohnraum in unserer Stadt sozial gerecht zu nutzen ist. Boden ist ein nicht vermehrbares Gut.

Nötig sind eine Quote von 30% für den geförderten Wohnungsbau, die  Förderung von genossenschaftlichem Bauen und Wohnen sowie die Einführung von Konzeptausschreibungen, so dass die beste Idee für ein Baugebiet gewinnt.

Wir wollen, städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen, ein Zweckentfremdungsverbot um Leerstand zu verhindern und eine Erhaltungssatzung die der Gentrifizierung entgegen wirkt.

Zugleich gilt es, nachhaltig, energieeffizient und ökologisch zu planen und zu bauen. Mit integrierten Verkehrskonzepten, autofreien Quartieren, mit Fassaden-/ Dachbegrünung, vertikalen Gärten, Regenwassernutzung und mit einem Augsburger Standard für klimagerechtes und nachhaltiges Bauen.

Die Stadt darf nicht zur Ware werden, unser Boden ist Allmendegut und kein Spekulationsobjekt!

Mit der Grünen Offensive für Bauen und Wohnen schaffen wir mehr bezahlbaren Wohnraum in unserer Stadt, sorgen für soziale Gerechtigkeit in Augsburg und gestalten eine lebenswerte, nachhaltige und damit zukunftsfähige Stadt.

So können alle in unserer Stadt gut leben. So wird das Zuhause in Augsburg wieder bezahlbar.

Hier die Anträge:

Zweckentfremdungssatzung:

gruene-augsburg.de/fraktion00/antraege1/antraege-detail/article/hier_wird_zuhause_bezahlbar_die_gruene_wohnoffensive_erlass_einer_zweckentfremdungssatzung/

Wohnungsgenossenschaft:

gruene-augsburg.de/fraktion00/antraege1/antraege-detail/article/beratungsstelle_wohnungsbaugenossenschaften/

SEM:

gruene-augsburg.de/fraktion00/antraege1/antraege-detail/article/pruefung_einer_staedtebaulichen_entwicklungsmassnahme_gem_165_ff_baugb_fuer_das_neu_zu_entwickelnde_quartier_haunstetten_suedwest/

Flächenressourcenmanagement:

gruene-augsburg.de/fraktion00/antraege1/antraege-detail/article/berichtsantrag_flaechenressourcenmanagement/

 

Erhaltungssatzung:

gruene-augsburg.de/fraktion00/antraege1/antraege-detail/article/erhaltungssatzung/

Erbbaurecht:

gruene-augsburg.de/fraktion00/antraege1/antraege-detail/article/vergabe_von_grundstuecken_im_erbbaurecht/

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Martina Wild                    Antje Seubert                                Verena von Mutius

Fraktionsvorsitzende         stellv. Fraktionsvorsitzende             stellv. Fraktionsvorsitzende 

 

Dr. Pia Haertinger            Matthias Lorentzen              Eva Leipprand

Fraktionsmitglied              Fraktionsmitglied                Fraktionsmitglied

Bild: © Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

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Wed, 15 May 2019 12:20:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruener_ladies_lunch_2019_gute_arbeit_gute_zukunft_chancen_fuer_frauen/ GRÜNER Ladies Lunch 2019: Gute Arbeit - Gute Zukunft - Chancen für Frauen? http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruener_ladies_lunch_2019_gute_arbeit_gute_zukunft_chancen_fuer_frauen/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/gruener_ladies_lunch_2019_gute_arbeit_gute_zukunft_chancen_fuer_frauen/ Bereits zum achten Mal veranstaltete die GRÜNE Stadtratsfraktion den GRÜNEN Ladies Lunch - dieses...

Bereits zum achten Mal veranstaltete die GRÜNE Stadtratsfraktion vergangenen Samstag den GRÜNEN Ladies Lunch – dieses Jahr unter dem Motto „Gute Arbeit – Gute Zukunft – Chancen für Frauen?“. Wie sieht die derzeitige Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt aus? Und welche Chancen und Risiken birgt die zunehmende Digitalisierung des Arbeitsalltags in der Industrie 4.0 insbesondere für Frauen? Mit diesen Fragen wollten sich Martina Wild, Vorsitzende der GRÜNEN Stadtratsfraktion und unsere Landtagsabgeordnete Stephanie Schuhknecht auseinandersetzen und hatten dazu Silke Klaus-Pöllinger, die Vorsitzende des DGBs in Augsburg, und die Unternehmerin und Gründerin des Werkraums, Bianka Groenewolt, eingeladen.

 

In ihrer Begrüßungsrede betonte Martina Wild die große Geschlechterungleichheit, der sich Frauen in vielen Bereichen der Arbeitswelt noch immer gegenübersehen: „Denn obwohl Frauen die Hälfte der Bevölkerung ausmachen, die Erwerbsquote der Frauen (73,4% in 2016) sich sukzessive der der Männer (81,7%) annähert, sind nach wie vor Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert. Besonders deutlich wird der Unterschied, wenn man sich den Anteil von weiblichen Führungskräften an allen berufstätigen Frauen betrachtet: da wird die Führungsfrau zur Exotin. Und dies alles in Zeiten, in denen sich Frauen die besseren und höheren  Bildungsabschlüsse erkämpft haben!“

 

Stephanie Schuhknecht lenkte in ihrer Rede den Blick auf Start-Ups und Neugründungen von Unternehmen. Nur 15% der Start-Ups werden demnach von Frauen gegründet. Gleichzeitig verschreiben sich Frauen mit ihren Neugründungen sehr viel häufiger als Männer sozialen und nachhaltigen Themen – bewirken also mit ihren Gründungen wichtige gesellschaftliche Veränderungen. Es besteht also auch hier dringender Handlungsbedarf, um mehr Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen. Dafür fordert Schuhknecht eine Vielzahl von Maßnahmen, wie bessere Kinderbetreuung, eine Wahlgesetzänderung und grundlegende Veränderungen. „Gute Arbeit, eine gute Zukunft für Frauen – das ist machbar. Aber nur, wenn sich wirklich Strukturen ändern“, so Schuhknecht.

 

Silke Klaus-Pöllinger stellte in ihrem Vortrag sehr anschaulich die Arbeitsmarktsituationen von Frauen im Vergleich zu Männern dar. Dabei fiel auf, dass Frauen vor allem in geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnissen und in Teilzeit-Stellen deutlich überrepräsentiert sind. Anschließend ging sie darauf ein, wie die digitale Transformation insbesondere den Arbeitsalltag von Frauen und Männern beeinflusst und welche Chancen und Risiken sich dadurch mit Blick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ergeben. In der Digitalisierungsdebatte sei es für Frauen grundlegend, dass zum einen der Arbeitsmarkt geschlechtergerecht gestaltet wird, indem Beschäftigungsperspektiven gesichert, personenbezogene Arbeit aufgewertet und die Produktionssteigerung effektiv genutzt werden. Zum anderen müssten sich jedoch auch die Arbeitsbedingungen verändern, weg von der Präsenzkultur hin zu mobilem Arbeiten, Homeoffice und dem Ausbau von Mitbestimmungsmöglichkeiten.

 

Einen weiteren Blickwinkel auf die  Veränderung der Arbeitswelt lieferte Bianka Groenewolt, Gründerin und Geschäftsführerin des Werkraums in Augsburg. In ihrem Vortrag berichtete sie von der Entscheidung zum Gründen, der Entstehung des Werkraums und den Ängsten und Zweifeln, die sie in dieser Zeit begleitet haben. Trotzdem regte sie alle anwesenden Frauen dazu an, sich Gedanken zu machen, ob sie in ihrer derzeitigen Situation glücklich sind und ob sie für ihre aktuelle Arbeit brennen. „Heute sehe ich Arbeit nicht mehr nur als Ort wo man sein Geld verdient, sondern wir geben unsere Arbeitskraft und unsere Energie gezielt einem Unternehmen und helfen ihm, seine Vision und Strategie umzusetzen“, so Groenewolt. „Also.. es gibt keine Ausrede mehr für die falschen Firmen zu arbeiten und die falschen Dinge zu tun. Lasst uns alles nutzen, was in uns steckt und Dinge ins Rollen bringen.. die richtigen Dinge.. das was wirklich zählt.“

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Thu, 09 May 2019 14:04:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/augsburg_foerdert_lastenraeder/ Augsburg fördert Lastenräder http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/augsburg_foerdert_lastenraeder/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/augsburg_foerdert_lastenraeder/ Ein Schritt zu mehr nachhaltiger und emissionsfreier Mobilität in Augsburg. Damit lässt sich auch... Die GRÜNE Stadtratsfraktion freut sich, dass der Umweltausschuss in seiner heutigen  Sitzung beschlossen hat, die Anschaffung von Lastenrädern und Lastenpedelecs finanziell zu fördern und hierfür eine entsprechende Förderrichtlinie aus dem Umweltreferat verabschiedet hat. Die Bereitstellung der Fördermittel in Höhe von 125.000.- € im Haushalt geht auf eine Initative der GRÜNEN Fraktion und des GRÜNEN Umweltreferenten Reiner Erben zurück.

Martina Wild, Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Umweltausschuss: “Unsere Stadt hat zwei wichtige Masterpläne für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität beschlossen. Diese Pläne müssen jedoch auch umgesetzt werden. Die Förderung des Kaufs von Lastenrädern ist daher ein wichtiger und konkreter Schritt für mehr emissionsfreie Mobilität, saubere Luft und weniger Lärm in unserer Stadt. Damit lässt sich auch der Radverkehrsanteil in Augsburg steigern und Lieferverkehr in der Innenstadt auf Lastenräder verlagern. Das ist konkreter Klimaschutz! Wir leisten mit dem Förderprogramm einen Beitrag dazu, das umzusetzen, was die Schüler*innen und die Bürger*innen von uns einfordern.“

 

Die GRÜNE Fraktion begrüßt insbesondere den umfassenden Kreis an Antragsberechtigten und die verstärkte Förderung von gemeinsamer Nutzung (Bike-Sharing).

Matthias Lorentzen, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion: “Antragsberechtigt sind Augsburger Gewerbebetriebe, Unternehmen und freiberuflich Tätige ebenso wie gemeinnützige Vereine und Organisationen, Privatpersonen und Augsburger Wohnungseigentümergemeinschaften. Die besondere Förderung von gemeinschaftlich genutzten Lastenrädern stärkt den Gedanken des „Teilens“ und unterstützt eine gute Nutzungsauslastung. Mit Lastenrädern können selbst schwere Lasten mühelos transportiert werden. In Kombination mit dem städtischen ÖPNV und Carsharing-Angeboten wird ein weiterer Anreiz gesetzt, ganz auf das eigene Auto zu verzichten. Außerdem gewinnt unsere Stadt somit öffentlichen Raum zurück, der jetzt noch durch parkende Autos und Lieferwägen belegt wird. Damit sich Lastenräder durchsetzen, muss sich auch die Infrastruktur verändern. Breite Radwege sind genauso notwendig wie ausreichend große, sichere und überdachte Abstellmöglichkeiten. Hier gibt es im privaten und öffentlichen Bereich noch viel zu tun.”

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Mon, 06 May 2019 18:42:00 +0200
http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/konrad_adenauer_allee_wird_zur_fahrradstrasse/ Konrad Adenauer Allee wird zur Fahrradstraße http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/konrad_adenauer_allee_wird_zur_fahrradstrasse/ http://gruene-augsburg.de/home/news-detail/article/konrad_adenauer_allee_wird_zur_fahrradstrasse/ Vor gut einem Monat hat die GRÜNE Stadtratsfraktion beantragt, dass die Konrad-Adenauer-Allee in... Vor gut einem Monat hat die GRÜNE Stadtratsfraktion beantragt, dass die Konrad-Adenauer-Allee in eine Fahrradstraße umgewidmet werden soll. Im heutigen Bauausschuss wurde nun die Umwidmung beschlossen.

 

Martina Wild, Fraktionsvorsitzende: “Der heutige Beschluss ist wichtig für das Ziel, Augsburg zur fahrradfreundlichen Kommune zu machen, und ein Zeichen für die Radfahrer*innen, dass sie als Verkehrsteilnehmer*innen wertgeschätzt werden. Die Umwidmung der Konrad-Adenauer-Allee zur Fahrradstraße ist für uns aber erst der Beginn - es muss weitere Straßen geben, wo nicht das Auto erstes Verkehrsmittel ist. Denn klar ist: der vorhandene Raum muss neu aufgeteilt werden, das Fahrrad muss mehr Platz im Straßenverkehr bekommen. Mehr Raum für Fahrradfahrer*innen bedeutet gleichzeitig auch mehr Sicherheit. Noch immer ist Augsburg in den Unfallstatistiken mit Fahrradfahrer*innen im bundesdeutschen Vergleich an oberer Stelle. Wenn es unser Ziel ist, mehr Fahrradverkehr auf Augsburgs Straßen zu bringen, dann müssen wir für mehr Sicherheit sorgen. Deshalb haben wir auch beantragt, dass sich Augsburg der Vision Zero verpflichtet. So wird nachhaltige Mobilität für diese Stadt gestaltet, die zu einem besseren Stadtklima in Augsburg beiträgt. Deshalb stehen wir GRÜNE für eine konsequente und mutige Radpolitik und mehr Platz für Fahrradfahrer*innen auf den Straßen.”

 

Matthias Lorentzen, radverkehrspolitischer Sprecher: “Mit dem Umbau des Königsplatzes hat die Konrad-Adenauer-Allee ihre Funktion als Durchgangsstraße verloren. Durch die Umsetzung verschiedener Maßnahmen - Tempo-30 km/h, Roteinfärbung des Fahrbahnrandes, vorgezogene Haltelinie und breite Aufstellfläche an der Ausfahrt zum Theodor-Heuss-Platz - hat der Fahrradverkehr kontinuierlich zugenommen. Die Konrad-Adenauer-Allee hat mittlerweile laut Messung einen durchschnittlichen Radverkehr unter der Woche von 2908 pro Tag gemessen auf das ganze Jahr. Dies zeigt deutlich, dass solche Maßnahmen mehr Fahrradverkehr mit sich bringen. Der Umbau zur Fahrradstraße ist nun ein konsequenter Schritt und bringt viele Vorteile. Radfahrer*innen sind in einer Fahrradstraße viel sicherer unterwegs. Die Radfahrer*innen haben Vorrang und Autos müssen langsam fahren und besondere Rücksicht nehmen. Das Netz an Fahrradstraßen muss nun weiter konsequent ausgebaut werden, damit sie zu Hauptachsen wachsen und der  Fahrradverkehr in der Stadt beschleunigt werden kann. So kommen Fahrradfahrer*innen schneller zum Ziel. Das erhöht die Motivation mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zu fahren. Um die Verkehrsachsen für Fahrradfahrer*innen auszubauen muss nun das Ziel sein, die Fahrradachse Konrad Adenauer Allee - Staatstheater - Plärrer zu verwirklichen. Der Abschnitt zwischen Königsplatz und Stadttheater sollte dabei zeitnah auch als Fahrradstraße realisiert werden.”

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Mon, 06 May 2019 12:36:00 +0200