Grüne Initiative kann jetzt Früchte tragen

 

Verena von MutiusIm heutigen Stadtrat wurde ein Abschlussbericht zur Zukunftswerkstatt Gaswerk-Areal vorgelegt. Die Initiative, eine solche Werkstatt durchzuführen und damit die Bürgerinnen und Bürger und alle potentiellen Nutzerinnen und Nutzer zu beteiligen, ging von der Grünen Fraktion aus. Verena von Mutius, kulturpolitische Sprecherin: „Der Beteiligungsprozess hat viele Menschen zusammen gebracht und stark zur Vernetzung in der Stadtgesellschaft, aber speziell auch in den betroffenen Stadtteilen Oberhausen, Kriegshaber und Bärenkeller beigetragen. Die Ergebnisse zeigen, dass es viele unterschiedliche Ansprüche an eine zukünftige Nutzung des Areals gibt. Aufgabe der Politik ist es nun, auf Basis der geäußerten Wünsche eine umsetzbare Planung zu erarbeiten, die unterschiedliche Nutzungen vorsieht und bei der Umsetzung den Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern aufrecht erhält.“

 

Martina WildDie veranstalteten Workshops mit verschiedenen Nutzergruppen haben gezeigt, dass das Gaswerk-Areal nicht als reiner Kreativ- oder Kulturstandort gewünscht wird, sondern viele Dimensionen eine Rolle spielen. Martina Wild, Fraktionsvorsitzende: „Die Erreichbarkeit des Gaswerks oder zum Beispiel die Gestaltung, Aufwertung und Nutzung der Grünflächen auf dem Gelände waren oft genannte Probleme. Auch der Wunsch nach sozialer Nutzung z.B. durch Jugendliche oder inklusive Projekte wurde geäußert. Letztlich zeigt sich, dass alle Bereiche der Stadtverwaltung (Kultur-, Umwelt/Migrations- und Sozialreferat) und die Stadtwerke gefordert sind an einer guten und ausgewogenen Planung zu arbeiten.“

 

Verena von Mutius weiter: „Als klarer Schwerpunkt für das Areal hat sich das Leitbild Musik mit Produktion und Musikvermittlung gezeigt. Auch visuelle Medien und Design gehören dazu. Wichtig ist es mit den bisherigen Akteuren des KUPA und den vielen weiteren kulturellen Akteuren diesen Freiraum zu gestalten und Raum für die Entfaltung zu geben. Insgesamt soll die Planung und Umsetzung zu einem Ort führen, der hohe Aufenthaltsqualität besitzt und durch seine vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten zum Verweilen einlädt. Dies zu realisieren kann nur gelingen, wenn die Stadt ihrerseits „Kümmerer“ in der Verwaltung benennt, die den Prozess kompetent begleiten und nach außen klare Zuständigkeiten vorhanden sind.“

 

Hier der Abschlussbericht zur Zukunftswerkstatt Gaswerk-Areal (pdf).

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