Auch in der Frölichstraße soll zwischen Schaezler- und Sieglindenstraße ein Pop-up-Radweg entstehen. Darüber stimmt der Bauausschuss heute ab. GRÜNE und CSU setzen sich dafür ein, die ungünstigen Bedingungen für Radfahrer*innen an dieser Stelle deutlich zu verbessern und für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen.

GRÜNE und CSU hatten die Bauverwaltung bereits im Juni beauftragt, die Einrichtung von Pop-up-Radwegen, also von temporären Umwidmungen des rechten Fahr- oder Parkstreifens für den Radverkehr, in bestimmten Straßenzügen zu prüfen. Die Bauverwaltung stufte Neuburger Straße und Frölichstraße hierfür als geeignet ein. Für die Neuburger Straße wurde im Oktober ein entsprechender Verkehrsversuch mit Aussicht auf dauerhafte Umwidmung beschlossen. Dieser startet im Frühjahr 2021. Heute soll nun für die Frölichstraße eine provisorische Neuaufteilung des Straßenraums zugunsten des Radverkehrs beschlossen werden. Auch hier soll das Provisorium nach erfolgreicher Testphase in eine dauerhafte Lösung für mehr Fahrradfreundlichkeit überführt werden.

Dr. Deniz Anan, mobilitätspolitischer Sprecher der GRÜNEN: „Es ist großartig, dass der Radverkehr auf diesem zentralen Straßenzug mehr Platz bekommt. Hier besteht bislang eine Lücke im Radwegenetz, obwohl viele die Frölichstraße auf dem Weg von und zur Schule nutzen. Gut ist, dass die fahrradfreundliche Umgestaltung der Frölichstraße erprobt wird, obwohl Parkplätze wegfallen. Denn parkende Autos belegen viel Platz im Straßenraum.“

Leo Dietz, Vorsitzender der CSU-Fraktion: „Der Radverkehr ist auf dem Vormarsch. Es liegt in unserer Verantwortung, den Verkehrsraum so zu organisieren, dass alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sicher und bequem unterwegs sein können! Wo es möglich ist, sollen eigene Fahrradspuren eingerichtet werden. Ab Frühjahr wird es einen Verkehrsversuch in der Neuburger Straße geben, heute stimmen wir über die versuchsweise Umgestaltung der Frölichstraße ab. Ich sehe uns hier auf einem sehr guten Weg!“

Verena von Mutius-Bartholy, Vorsitzende der GRÜNEN Fraktion: „Indem wir die Bedingungen für den Radverkehr attraktiver machen, können wir noch mehr Augsburger*innen dazu motivieren, vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen. Davon profitieren dann alle, denn das bedeutet: mehr Platz, bessere Luft, weniger Unfälle – insgesamt also ein enormer Gewinn für die Lebensqualität in Augsburg. Und dass der nötige Rückhalt in der Bevölkerung vorhanden ist, sehen wir auch daran, dass das Aktionsbündnis ‚Fahrradstadt jetzt‘ zwischen März und November 2020 15.543 Unterschriften u.a. für mehr und bessere Radwege sammeln konnte.“

 

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