Die Grüne Fraktion fragt sich, warum es so lange dauern musste, bis die Stadtregierung endlich den Bau von Radwegen in der Grottenau in Angriff nimmt. Reiner Erben: „Auf unsere Initiative wurde die Ost-West-Radwegachse in der letzten Legislaturperiode beschlossen, im städtischen Haushalt und im Investitionsplan abgesichert und sollte bis 2009 gebaut sein. Wir haben im Dezember 2008 (!) diesen Radweg erneut beantragt, nachdem er von CSU und Pro Augsburg auf die lange Bank geschoben wurde. Dass es jetzt über fünf Jahre dauert, ist überhaupt nicht nachvollziehbar. Die zukünftige Fahrradstadt Augsburg muss ein Zeichen setzten und Straßenraum für den umweltfreundlichen Radverkehr zurück zu gewinnen.“

Der finanzpolitische Sprecher der Grünen, Christian Moravcik, hält es auch aus finanzpolitischen Gründen für wichtig, dass in die Rad-Infrastruktur investiert wird: „In jeder Umfrage zeigt es sich, dass sich die Menschen bessere Bedingungen für Radler/-innen wünschen. Deshalb ist es nicht darstellbar, dass hohe Millionenbeträge für Straßenbau und Straßensanierung ausgegeben werden es aber über fünf Jahre nicht möglich sein soll, die Mittel für einen Radweg aufzubringen.“

Eva Leipprand hält die jetzt in Aussicht stehende Fertigstellung der Ost-West-Achse auch für ein wichtiges Element der Stadtentwicklung: „Radverkehr ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern erhöht auch die Lebensqualität, da z.B. weniger Lärm verursacht wird. Deshalb ist es von zentraler Bedeutung, dass wir durchgehende und schnelle Radverbindungen ermöglichen. Der Radweg in der Grottenau ist  ein wichtiger Schritt!“

Verantwortlich: Eva Leipprand, Reiner Erben, Christian Moravcik

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