Benutzungspflicht für Radwege?

Die beiden GRÜNEN-Vorsitzenden Marianne Weiß und Peter Rauscher sehen in der Erprobung der Mitnahmen von Fahrrädern in Straßenbahnen und Bussen einen wichtigen Schritt zur Verwirklichung des Projekts Fahrradstadt 2020. Auf ihrer letzten Mitgliederversammlung diskutierten die Augsburger GRÜNEN gemeinsam mit dem ADFC darüber, wie man die Fahrradstadt weiter ausbauen kann.

„Um das Projekts voranzutreiben, sind aber noch viele Anstrengungen nötig. Eine Maßnahme die Stadt fahrradfreundlicher zu gestalten, ist es die Benutzungspflicht für Radwege in der gesamten Stadt zu überprüfen und wo immer es möglich ist, diese aufzuheben,“ fordert Peter Rauscher.

„Um die im Jahr 2020 angepeilte 25%ige  Fahrradnutzung zu erreichen, ist es auch zukünftig dringend nötig, dass genügend Geld für das Projekt Fahrradstadt 2020 im städtischen Haushalt bereit steht. Eine umweltverträgliche Verkehrs- und Mobilitätspolitik ist einer der bedeutendsten Bausteine für ein erfolgreiches Klimaschutzkonzept und für mehr Lebensqualität in der Innenstadt und den Stadtteilen.“ erklärt Marianne Weiß.

Die Benutzungspflicht ist seit der Novelle der Straßenverkehrsordnung von 1998 nur noch dann gegeben, wenn der Radweg durch ein blaues Schild gekennzeichnet ist. Leider ist dies in Augsburg der Regelfall. Die  Radwegebenutzungspflicht sollte teilweise aufgehoben werden, damit die Radfahrerinnen und Radfahrer selber entscheiden können, ob sie die Straße oder den Radweg benutzen.

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