Osttangente

Durch diese vierspurige autobahnähnliche Bundesstraße würden die Erholungsgebiete der Menschen aus Augsburg und Umgebung erheblich beeinträchtigt und wichtige Naturschutzgebiete unwiederbringlich zerstört werden. Diesen Eingriff in sensible Naturflächen, sowie auch im Trinkwasserschutzgebiet lehnen die Augsburger GRÜNEN ab.

„Eines der größten Umweltprobleme ist die stetige Versiegelung der Landschaft“, so Peter Rauscher, Sprecher der Augsburger GRÜNEN. „Heutzutage werden in Bayern jeden Tag ca. 21 Hektar Boden zubetoniert. Auch der Bau der Osttangente würde einen massiven Flächenverbrauch verursachen.“

„Statt die knappen Finanzmittel durch sinnlose Straßenprojekte zu verschwenden, sollte endlich der Ausbau von Bahn-, Rad- und Fußgängerverkehr massiv ausgebaut werden“, ergänzt die Sprecherin Marianne Weiß.

Auch die Bundestagsfraktion der Grünen hat im Verkehrsausschuss die Streichung der Osttangente Augsburg aus dem Ausbaugesetz zum Bundesverkehrswegeplan 2030 beantragt. Die Grünen fordern Union und SPD auf, Farbe zu bekennen und die letzte Chance im Gesetzgebungsverfahren zu nutzen, um dieses Straßenbauprojekt aus dem Ausbaugesetz zu entfernen.

Gegenwärtig laufen im Verkehrsausschuss des Bundestags die Beratungen über die Ausbaugesetze zum Bundesverkehrswegeplan 2030. Der Verkehrsausschuss diskutiert noch einzelne Projekte und stimmt über Änderungsanträge ab, wohingegen die Ausbaugesetze danach im Bundestagsplenum als Gesamtpaket endgültig verabschiedet werden.

URL:https://gruene-augsburg.de/presse/presse-archiv/single-archiv/article/gruene_fordern_streichung_der_osttangente_augsburg_aus_dem_ausbaugesetz_zum_bundesverkehrswegeplan/archive/2016/november/