Theater?

Bei einer Mitgliederbefragung stimmten 64,2 % der teilnehmenden Mitglieder für die Theatersanierung durch Aufnahme neuer Schulden, 35,8 % votierten dagegen. Die Beteiligung bei der Befragung lag bei 46,4 %.

"Nachhaltige Finanzpolitik steht für uns GRÜNE trotzdem weiterhin im Vordergrund," so der Sprecher Peter Rauscher. "Das Theater muss die absolute Ausnahme bei einer Neuverschuldung bleiben. Sonst sehen wir die Gefahr, dass die Stadt keinen finanziellen Gestaltungsspielraum mehr für die sozialen und ökologischen Herausforderungen der nächsten Jahre hat."

"Theater sollte für alle Augsburgerinnen und Augsburger identitätsstiftend und integrativ sein", ergänzt die Sprecherin Marianne Weiß. "Deshalb müssen die Ergebnisse des von der Stadt initiierten Dialogprozesses fester Bestandteil der Sanierung sein. Es soll ein innovatives Theater in Kooperation mit dem Stadttheater und der freien Szene entstehen."

"Auch fordern wir die Stadt auf, die angesetzten Sanierungskosten weiter zu senken, damit nicht in späteren Jahren das Geld für die künstlerischen Arbeit im Theater und der freien Szene fehlt", so Marianne Weiß weiter.

Die GRÜNEN erwarten von der Stadt, dass sie andere Geldquellen erschließt, indem sie aktiv Sponsoring betreibt und zusätzliche Gespräche mit den umliegenden Gemeinden und Städten führt.

"Wir wünschen und hoffen, dass sich viele Augsburgerinnen und Augsburger aktiv am Dialogprozess beteiligen, damit ein Theater von und für alle entsteht", so die beiden SprecherInnen der Augsburger GRÜNEN.

 

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