Fraktion

Die Grüne Stadtratsfraktion begrüßt, dass der Jugendhilfeausschuss in seiner gestrigen Sitzung einem Konzept für mehr Jugendbeteiligung zugestimmt hat. Christian Moravcik: „Junge Menschen müssen die langfristigen Folgen von heutigen Beschlüssen tragen. Deshalb ist es nur gerecht, wenn sie schon frühzeitig in die Entscheidungsfindung einbezogen sind."

Die Grüne Fraktion bedauert aber, dass im jetzigen Konzept die Jugendlichen nicht über die Form der Beteiligung mitbestimmen können. Die Grüne Fraktion hatte einen ergebnisoffenen Prozess beantragt, in dem Jugendliche ihre Wünsche einbringen und gemeinsam eine für Augsburg passende Form entwickeln können und schon beim ersten Schritt effektiv beteiligt werden.

Nachdenklich stimmt die Grüne Fraktion die Äußerung von Sozialreferent Weinkamm, dass er nicht davon ausgehe, dass die beantragten Mittel im Haushalt unterzubringen seien. Verena von Mutius: „Wer ständig von Bürgernähe und Bürgerwille redet, muss auch etwas dafür investieren. Und wer jedes Jahr ca. 400.000 Euro für die Semmeltaste rauswerfen kann, sollte diese Mittel aufbringen können."

Für die Grüne Fraktion ist die Frage, wie mit dem Anliegen der Jugendbeteiligung umgeht deshalb der Testlauf, wie ernst es Pro Augsburg und der CSU wirklich mit dem Thema Bürgernähe ist. Reiner Erben: „Von Beteiligung reden kann jeder. Man muss dafür auch Strukturen schaffen und eine Debatte in der Stadtgesellschaft anregen. Dazu gibt es jetzt eine Chance. Man wird sehen, ob dies der Stadtregierung auch wichtig genug ist.

Verantwortlich: Christian Moravcik, Verena von Mutius, Reiner Erben

 

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