Die Grüne Stadtratsfraktion findet es sehr befremdend, dass Kulturreferent Peter Grab ohne eine inhaltliche Diskussion den Vertrag des Popkulturbeauftragten verlängern will. Reiner Erben: „Es kann nicht angehen, dass die Stadtregierung hier ohne inhaltliches Konzept und an den Gremien vorbei eine Stelle im Stellenplan etabliert, wo sie doch sonst von Haushaltskonsolidierung und Aufgabenkritik redet und eine große Anzahl von Stellen streichen will. Diese Regierung kürzt die Zuschüsse von Vereinen und kulturellen Initiativen und bläht weiterhin die Verwaltung auf ohne eine inhaltliche Diskussion zu führen, warum dies nötig ist.“

Auch die kulturpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion, Verena von Mutius, dringt auf eine klar definierte Stellenbeschreibung: „Trotz Nachfrage konnte Herr Grab bisher nicht schlüssig darstellen, warum es momentan notwendig ist den Vertrag zu verlängern. Der Hinweis, dass dies in sein kulturelles Profil passt, ist mehr als dürftig. Gerade vor dem Hintergrund, dass der Popkulturbeauftragte in den letzten drei Jahren eine Vielzahl von verschiedenen Aufgaben wahrgenommen hat und auch lange Zeit von dieser Stelle zum WM Büro abgeordnet war, scheint es um so nötiger eine Evaluation durchzuführen“.

Die Grünen fordern in einem Dringlichkeitsantrag für den kommenden Stadtrat den Referenten auf, ein inhaltliches Konzept für die Vertragsverlängerung des Popkulturbeauftragten vorzulegen.Einmal mehr zeigt sich, dass Kulturreferent Peter Grab ohne Konzept vorgeht, willkürlich spart bzw. mehr ausgibt. Die Grüne Stadtratsfraktion hält diese Situation und den kulturellen Schaden gerade im Zusammenhang mit der Diskussion um das unqualifizierte Biennale-Konzept für äußerst gefährlich. Verena von Mutius: „ Für die Grüne Stadtratsfraktion kommen Festivals, die direkt das kulturelle Leben der Stadt Augsburg betreffen vor einer Aufblähung der Verwaltung.“Verantwortlich: Verena von Mutius, Reiner Erben

 

Verantwortlich: Verena von Mutius, Reiner Erben

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