Die Grüne Stadtratsfraktion stellt klar, dass Sie den Antrag der Freien Wähler zur Zukunft des Kulturparks West nicht mitträgt. Eine entsprechende Berichterstattung in der DAZ von heute trifft nicht zu.

Reiner Erben: „Uns hat zwar eine entsprechende Anfrage, ob wir den Antrag mittragen wollen, am Freitag, den 14.02. nachmittags erreicht, allerdings ist es bei uns üblich, dass wir Anträge und Anfragen in der Fraktionssitzung gemeinsam besprechen. Diese findet Dienstags statt, so dass es von unserer Fraktion bis heute keine Zustimmung zu einem gemeinsamen Antrag gegeben hat. Deshalb sind wir mehr als irritiert darüber, dass jetzt gegenüber der Öffentlichkeit von einem gemeinsamen Antrag gesprochen wird. Dies trifft nicht zu. Für uns greift der Antrag zu kurz und blendet bestehende Fragen und Probleme (populistisch) aus.

Inhaltlich plädieren die Grünen für ein differenziertes Vorgehen. Verena von Mutius: „Natürlich müssen die Künstler/-innen am jetzigen Standort bleiben können, falls die neuen Räume am Gaswerk nicht rechtzeitig fertiggestellt wer-den können. Und richtig ist auch, dass geprüft werden muss,  die drei Häuser an der Sommestraße als einen Teil des jetzigen Kulturparks zu erhalten und was der Preis dafür wäre. Dies haben wir so bereits am 13. Januar 2013 beantragt. Eine Festlegung auf eine dauerhafte kulturelle Weiternutzung der Gebäude halten wir aber vor dieser Prüfung für falsch.“

Die Grüne Stadtratsfraktion hat auch im September 2013 einen Antrag gestellt, nach Fertigstellung der Machbarkeitsstudie zum Gaswerk eine Zukunftswerkstatt durchzuführen um gemeinsam mit Kulturschaffenden, Grundstückseigentümern, städtischen Stellen und StadtteilvertreterInnen Bedarf und Bedingungen zu diskutieren. Diese Zukunftswerkstatt wird gerade vorbereitet.

Reiner Erben: „Bisher ist vieles unklar, deshalb  unterstützen wir den Antrag der Freien Wähler nicht, die detaillierte Vorgaben über Ateliergrößen und Mietpreise festgelegt haben wollen, ohne die Entscheidungsgrundlagen und Bedingungen dafür zu kennen.“

 

Verantwortlich: Reiner Erben, Verena von Mutius

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