Maxstraße

Zu den Mehrkosten für Max11 erklärt der Stadtverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Augsburg:

Nun ist es also auf dem Tisch. Statt der bisherigen Ausfallbürgschaft von 20.000 Euro möchte die City Initiative eine Ausfallbürgschaft von mindestens 160.000 Euro und max. 180.000 Euro. Schlimmer ist jedoch, dass man selbst in der CIA nicht mehr daran glaubt, die Mehrkosten hereinzubekommen. Aus der Ausfallbürgschaft wird also stillschweigend eine Mitfinanzierung der Stadt Augsburg in einer Höhe von 160.000 –180.000 Euro.

Angesichts der finanziellen Situation der Stadt Augsburg, der Neuverschuldung und dem ruinösen und stümperhaften Vorgehen der Stadtregierung, das zu erheblichen Mehrkosten bei vielen anderen aktuellen Projekten geführt hat, muss die Notbremse gezogen werden. Die Max-Feste waren stets darauf ausgelegt sich durch die CIA, die Wirte und die freie Wirtschaft zu finanzieren und nur durch eine geringe städtische Ausfallbürgschaft abgesichert zu sein. Dieses Prinzip wird nun auf den Kopf gestellt. Es kann nicht sein, dass bei jeder Schulsanierung um tausend Euro gefeilscht wird, aber die Stadt nun als Partyveranstalter agiert, damit Oberbürgermeister Gribl sich als Retter des Max-Festes feiern lassen kann.

Denn die City Initiative selbst ist es doch, die keine Hoffnung mehr sieht, das Fest zu vernünftigen Konditionen durchzuführen. Dass der CIA Vorstand beschlossen hat, keinen einzigen weiteren Euro zu investieren, zeigt doch, dass man im CIA Vorstand nicht mehr an Max11 glaubt. Es gibt kein gutes und finanziell nachhaltiges Konzept für Max11. Besonders dreist: Die Stadträte sollen nun in die Enge gedrängt werden und als Buh-Männer und -Frauen gelten, wenn sie das Fest kritisch hinterfragen.

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