Im Rahmen der Haushaltsberatungen erreichte die Grüne Fraktion, dass die Baukosten in Höhe von 27.500 Euro für die Verkehrsberuhigung der Schafweidstraße in Haunstetten in den Haushalt 2012 eingestellt werden. Christian Moravcik und Martina Wild: „Wir wollen, dass endlich das vernünftige Konzept für eine Verkehrsberuhigung in der Schafweidstraße umgesetzt wird, dass eine Verlangsamung des Verkehrs durch Verengungen und durch eine teilweise andere Parkordnung vorsieht . Dafür haben wir die im Haushaltsentwurf des Kämmerers nicht aufgenommenen Mittel beantragt. Gut, dass diese Mittel nun in den Beratungen aufgenommen wurden und die Querungshilfen endlich eingebaut werden können.“

 

Hintergrund des Beschlusses zur Verkehrsberuhigung der Schafweidstrasse waren Beschwerden von AnwohnerInnen über das hohe Verkehrsaufkommen in der Schafweidstrasse, über teils zu hohe Geschwindigkeiten und über die schwierige Parksituation im Umfeld bestehender Betriebe nördlicher der Schafweidstrasse. Diese hatten bereits im Januar 2008 zu einem Vor-Ort-Termin der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen mit den betroffenen AnwohnerInnen sowie Tiefbauamt, Städtischem Verkehrsüberwachungsdienst und Polizei geführt. Die städtischen Behörden versprachen beim Ortstermin, die Kritikpunkte zu überprüfen und geeignete Maßnahmen zu realisieren. Um das Anliegen noch zu verstärken, reichten die betroffenen BürgerInnen bei der Bürgerversammlung im November 2008 eine Empfehlung ein. Die kontinuierlichen Nachfragen der AnwohnerInnen und der grünen Stadtratsfraktion führten im Juli 2010 zum Beschluss des Bauausschusses zur Verkehrsberuhigung in der Schafweidstrasse.

 

Offen ist dagegen nach wie vor die Situation in der Martinistraße, nachdem im letzten Bauauschuss eine Beschlussfassung vertagt wurde. Hier kämpfen die Grünen Stadträte aus Haunstetten, Martina Wild und Christian Moravcik, weiterhin für die Einführung von Tempo 30 sowie begleitender Maßnahmen wie die Einrichtung von Querungshilfen: „Die Erfahrungen an anderen Stellen in der Stadt zeigen, dass eine Verkehrsreduzierung nicht nur weniger Schadstoffausstoß und weniger Lärm bringt, sondern auch mehr Sicherheit. Und sie verbessert die Situation der AnwohnerInnen wie der Kinder, die sich dort auf dem Weg zu Schule und Kindertagesstätte befinden, sowie der RadlerInnen auf dem Weg zum Ilsesee. Wir hoffen sehr, dass sich vor allem die CSU noch besinnt und Tempo 30 baldmöglichst realisiert werden kann.“

 

Verantwortlich: Martina Wild, Christian Moravcik

 

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