Die Parkplatzsituation im Bereich Zoo/ Botanischer Garten ist besonders an schönen Wochenenden äußerst angespannt. Auch bei der Veranstaltung des Umweltreferats am 18.2.2019  bei der die Nachbarschaft über den Neubau des Umweltbildungszentrums informiert und beteiligt wurde, wiesen die anwesenden Anwohner*innen deutlich auf die bereits jetzt bestehenden verkehrlichen Probleme im Stadtteil hin und formulierten ihre Bedenken angesichts der Neubauten von HWK und UBZ, die zu zusätzlichen verkehrlichen Belastungen und Parkdruck im Quartier führen würden. Umso dringlicher ist es aus Sicht der GRÜNEN Stadtratsfraktion jetzt gemeinsam mit allen Beteiligten eine tragfähige Lösung zu finden.

Martina Wild, Fraktionsvorsitzende:“ Die Information der Stadt vom 21.02.2019 darüber, wie Zoo und Botanischer Garten auch ohne Auto zu erreichen sind und welche alternativen Parkmöglichkeiten es gibt, ist gut und wichtig. Allerdings wird dies nicht ausreichen. Wir brauchen ein integriertes Mobilitätskonzept für den Stadtteil Spickel das gemeinsam mit den Anwohner*innen erarbeitet wird. Da dies ein längerer Prozess sein wird und für die kommende „Hochsaison“ schnelle Lösungen gebraucht werden, will die Fraktion prüfen lassen, ob im Umfeld des Zoos/Botanischen Gartens unter Einbeziehung insbesondere der Siebentischstraße die Einrichtung einer Parkzone für Anwohner*innen möglich ist.”

 

Anwohner*innen der Siebentischstraße haben sich nun wegen der hohen Verkehrsbelastung ebenfalls in einem Schreiben an die Fraktionen gewandt und Maßnahmen eingefordert.

 

Dr. Pia Haertinger: “Wir begrüßen, dass nun ein Runder Tisch in der Verwaltung eingerichtet wurde, verschiedene Maßnahmen erörtert. Ein Parkhaus bei Zoo und Botanischem Garten halten wir für nicht sinnvoll. Wir sind der Meinung, dass neben der Prüfung von Anwohnerparken allerdings auch weitere Maßnahmen notwendig wären - wie die Einrichtung eines elektronischen Parkleitsystems, die Einführung eines „Kombi-Ticket“ für den Zoo und den Botanischen Garten und eine Ausweitung der Fahrtenangebote der Buslinie 32 besonders an Samstagen, Sonntagen und zu Ferienzeiten mit einem 10-Minuten-Takt. Dies haben wir nun beantragt.”

Joachim Mack schrieb am Sonntag, 31.03.19. 11:21:
Hallo.
zunächst einmal, vielen Dank, dass Ihr das Thema erkannt und auf die Tagesordnung gesetzt habt. Das Problen, dass Anwohner mit den Zoobesuchern um Parkplätze konkurrieren ist für mich als Ahnwohner aber nicht wirklich das Haupt-Problem. Wenn die Zoobesucher kommen stehen die Anwohner schon da, und wenn die Ahnwohner ebenfalls unterwegs sind, dann kommen sie in der Regel erst zurück, wenn schon wieder Parkplätze frei werden. Außerdem; Was bewirkt denn ein Anwohnerparkausweise? Wo sollen die Zoo Besucher dann parken? das sind meist junge Familien mit mehreren Kindern, die jetzt nicht unbedingt kilometerweit den Kinderwagen in der Gegend rumschubsen wollen. Es wäre sehr schade, wenn man mit so einer Aktion dem Zoo (dem es gerade einigermaßen gut geht) das Klientel abgräbt ohne sinnvolle Alternativen für die, die den Zoo Besuchen. Eine viel interessantere Frage, auch für die Ahnwohner ist: Wie kann sich der Zu- und Abfluss der Besucher PKWs beschleunigen lassen? Hier kommt es Samstags und Sonntags zu erheblichen Staubildungen, die für die Anwohner (und für die Besucher) viel nervtötender sind als die Parksituation! Außerdem produzieren die in Schlange stehenden Autos eine Abgasbelastung, die man sich an der Stelle mal genauer ansehen sollte! Absolut katastrophal ist die Situation seit der Sperrung der Spickel-Straße auf die Friedberger Straße (bei Happacher). Bitte gehen Sie hier schnellstmöglich auf die Stadtverwaltung zu. Dieser Zustand (trotz Umbau der Zufahrt Hofrath Röhrer auf die Amagasakiallee) ist untragbar. Die Bewohner im Spickel sind für mehrere Stunden eingsesperrt. Selbst die Ausweichstrecke über de n Danaschkeplatz ist zu.
Mit freundlichen Grüßen
Joachim Mack

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