Linie 5

GRÜNE: Flügelung und Hessenbachstraße sind nach Abwägung aller Interessen die praktikabelste Lösung

Die Grüne Stadtratsfraktion begrüßt, dass mit der heutigen Entscheidung über den Trassenverlauf der Linie 5 dieses jahrelange Projekt endlich in die Umsetzungsphase eintreten kann. Stephanie Schuhknecht: „Aus unserer Sicht muss die Linie 5 mit aller Kraft und unabhängig von der Fertigstellung des Bahnhofstunnels voran gebracht werden, denn die Bürgerinnen und Bürger warten schon viel zu lange auf eine bessere ÖPNV-Anbindung des Augsburger Westens. Die nun beschlossene Flügelung im Thelottviertel war eine Idee, die erst in den Bürgerwerkstätten entstanden ist und die letztlich die Lasten der neuen Linie im Quartier am gerechtesten verteilt.“

Martina Wild: „Durch die Flügelung im Thelottviertel wird die Hörbrotstraße deutlich vom aktuellen Auto-Schleichverkehr entlastet. Der Bucheggerplatz wird auf Basis eines Wettbewerbs neu und ansprechend gestaltet und verkehrsberuhigt werden. Positiv ist außerdem, dass durch die Trassenführung mit nur einem mittigen Gleis auf der Rosenaustraße alle Bäume stehen bleiben können und die Kreuzung an der Pferseerstraße so leistungsfähig bleibt, dass keine teure und ökologisch unsinnige Entlastungsstraße gebraucht wird.“

Stephanie Schuhknecht weiter: „Vergleicht man die beiden Varianten Holzbach- und Hessenbachstraße, so wird klar, dass die Holzbachstraße für die Stadt und die Stadtwerke deutlich teurer käme. Die Ackermann-Brücke müsste nicht nur saniert, sondern auch verbreitert werden. Auch müsste eine Quartiersgarage gebaut werden, da ein Großteil der Parkplätze wegfallen würde. Außerdem ist die Förderfähigkeit dieser Trassenvariante fraglich. Der Eingriff ins Grün ist in beiden Varianten leider nötig. Die Trassenführung inmitten der Holzbachstraße, wie vom Naturschutzbeirat und auch von uns vorgeschlagen, und damit die komplette Herausnahme des MIV, war nicht durchsetzbar. Zusätzliche Erschließungswirkung wird die Wiedererrichtung der Goggelesbrücke haben, für die wir uns einsetzen. Die Trassenführung in der Mitte der Ackermann-Straße ermöglicht von beiden Seiten eine gute Erreichbarkeit der Haltestellen und funktioniert ja auch in der Friedberger Straße, ohne dass der Verkehr kollabiert. Zusätzlich wird die Höchstgeschwindigkeit von 60 auf 50 km/h reduziert.

Nach allem was uns heute bekannt ist, ist die heute mehrheitlich beschlossene Variante die praktikabelste Lösung, bei der sowohl Finanzierbarkeit, Nutzen, unterschiedliche Interessen der BürgerInnen als auch Umweltverträglichkeit abgewogen und in Einklang gebracht wurden.“

oliver Fuchs aus Haunstetten schrieb am Freitag, 19.12.14. 14:47:
Hallo,
Mich würde interessieren warum man heutzutage noch straasenb ahnen baut? Warum keine Elektrobusse? Wären diese nicht viel flexibler, günstiger und ohne grosse Änderungen an den Straßen einsetzbar? Wäre die Anschaffungzeit und kosten nicht viel geringer ?
Wäre das nicht ein Modell für die Zukunft?

Hält man nur wegen Förderungen und Tradition an unflexibelen Straßenbahnen fest? Was sind die Vorteile einer tram ?
Niederflur gibt's auch bei Bussen
Die taktzeit ist kein Argument.
Man könnte auch eine Busspur statt schienen bauen, diese könnten auch Taxen nutzen.
Man könnte auch eine dicke bunte Linie mit 5 auf die Straße malen, dann hätte man sogar eine Orientierung, die man als fremder in einer Stadt gern durch Straßenbahngleise hat.
Die Anwohner würden sich wohl auch mehr über einen leisen e-bus freuen.





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