In einer gemeinsamen Sitzung von Wirtschaftsausschuss und Kulturausschuss hat die Mehrheit von CSU und Pro Augsburg gegen die Stimmen von Grünen und SPD beschlossen, die Stelle einer/eines Popkulturbeauftragten neu auszuschreiben und zwar eine Stelle im Wirtschaftsreferat einzuplanen, aber frühestens 2014 zu besetzen. Reiner Erben: „Damit haben CSU und Pro Augsburg den gemeinsamen Weg verlassen, der von der Expertenkommission vorgezeichnet war. Diese hat als Hauptergebnis gebracht, dass beide Bereiche gleichberechtigt zu bearbeiten sind. Dass die Stadtregierung wieder per Mehrheitsentscheidung diesen Konsens bricht, ist eine Missachtung der Kommission. Kulturreferent Grab hat wie bei diesem Thema schon immer rein parteipolitisch agiert und sich damit gegen das Votum der Kommission gestellt und so der Popkultur einen Bärendienst erwiesen."

Dabei hätte ein gemeinsamer Antrag von SPD und Grünen beide Anliegen berücksichtigt. Dieser sah vor, dass eine halbe Stelle im Kulturamt eingerichtet und eine halbe Stelle im Wirtschaftsreferat für den Bereich Kreativwirtschaft geschaffen wird. Reiner Erben: „Es ist sehr ärgerlich, dass der wichtige Bereich der Kreativwirtschaft auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben wird. Denn es ist überhaupt nicht klar, ob die Mittel im nächsten Haushalt überhaupt zur Verfügung stehen werden. Selbst wenn alles gut gehen sollte, könnte die Person frühestens Mitte des nächsten Jahres anfangen. Damit hat die Stadtregierung diesen Bereich drastisch ausgebremst.“

Verantwortlich: Reiner Erben

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