In der Diskussion um eine veränderte Nutzung der Ladehöfe fordert die Grüne Stadtratsfraktion eine Einbeziehung der schon durchgeführten Planungen und Wettbewerbe. Eva Leipprand, Mitglied im Bauausschuss: „Wir wollen eine städtebauliche Gesamtsicht auf die Planungen - diese wurden  im Masterplan von 1998 und  im Internationalen EUROPAN 6 Wettbewerb entwickelt. Diese Überlegungen müssen jetzt unbedingt einbezogen werden. Wir beantragen deshalb eine Erläuterung der damaligen Überlegungen durch die Bauverwaltung im Bauausschuss."

Die Ladehöfe werden von der Bahn nicht mehr als Umschlagsplatz zwischen Straße und Schiene benutzt. Aufgrund der Lage sind sie als ein Filetstück für die weitere Entwicklung der Augsburger Innenstadt zu betrachten. Die Flächen sind jetzt in den Fokus geraten, weil die Stadtregierung durch die Ladehöfe eine Straße führen will, um den Kaiserhofknoten zu entlasten.

Auch an dieser Stelle wird sichtbar, dass die CSU mit ihrem leichtfertigen Bürgerentscheid von 2007 gerade keine gesamtstädtische Diskussion erreicht hat, im Gegenteil. Bei der Überplanung der Ladehöfe wird eine städtebauliche Gesamtschau aktuellen verkehrsplanerischen Zwängen untergeordnet.

 

 

Verantwortlich: Reiner Erben, Eva Leipprand

 

 

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