
Alter:
Jahrgang 1971 Spätlese
Beruf:
Pflegehelferin
Kommunales Ehrenamt:
Stadträtin
Lieblingsort:
Der Kräutergarten am Roten Tor ist für mich eine Wohlfühloase mitten in der Stadt zum Entspannen, Aufatmen, Natur genießen. Und zusätzlich kann man sich ein paar Kräuter für zuhause zum Kochen mitnehmen – einfach toll!
Was möchtest Du in Augsburg voranbringen?
Die Menschen stehen für mich klar im Mittelpunkt. Deshalb möchte ich in allen Bereichen zusammen mit allen Generationen Probleme benennen, Lösungen finden und tatkräftig anpacken. Wohnungsknappheit und hohe Mieten, Familien, Menschen in allen Lebenslagen, Stärkung des Handwerks und tragender Basis-Berufe, Einsamkeit von jungen und älteren Menschen, Pflege und Gesundheit, Bürgerbeteiligung, Ehrenamt, ÖPNV und Nachhaltigkeit sind Themen, die für uns Augsburgerinnen und Augsburger von zentraler Bedeutung sind.
Welche Erfahrung prägt deine politische Haltung am stärksten?
Als ehemals alleinerziehende Mama und auch in meiner sozialen Arbeit in der Familienhilfe und in der Pflege erlebe ich die Nöte und, Ängste der Menschen, die Defizite und Ungerechtigkeiten des Systems hautnah mit. Das prägt mich Tag für Tag, lässt mir als Sozialpolitikerin keine Ruhe und treibt mich an, die Umstände stetig zu verbessern.
Eine weitere Initialzündung war Tschernobyl. Die Lebensangst, die ich damals als Jugendliche verspürt habe, war so bedrohlich – das will ich allen Generationen ersparen.
Was ist gar nicht GRÜN an dir?
Ganz klar: Ich bin ein absoluter Vereinsmensch, seit 40 Jahren Ehrenamtlerin und deshalb auch bei Brauchtum, Projekten und Festen mit dabei, die nicht immer uns Grünen zugeschrieben werden. Ob Freiwillige Feuerwehr und Feuerwehrmuseum, Wasserwacht, Kirche, Sportverein, Faschingsgesellschaften, Spielmannszug – ich helfe mit.
Den Einsatz der Menschen für Augsburg und für den Zusammenhalt wie z.B. die des Schaustellerverbands oder der Arbeitsgemeinschaften in den Stadtteilen schätze ich sehr.