Am Montag, den 16.02. diskutierten die Augsburger GRÜNEN, vertreten durch Oberbürgermeisterkandidatin Martina Wild, Fraktionsvorsitzender Peter Rauscher sowie Dr. Deniz Anan stellv. Fraktionsvorsitzender mit dem GRÜNEN Verkehrsminister von Baden-Württemberg Winfried Hermann (MdL) im Hotel am Alten Park, wie nachhaltige Mobilität und umweltfreundliche Verkehre in Augsburg gelingen kann.
Deutschlands dienstältester Verkehrsminister Winfried Hermann (MdL) konnte mit seiner Expertise einen wertvollen Input in die Diskussion mit einbringen. Er hat die Verkehrswende hin zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Mobilität in Baden-Württemberg entscheidend vorangebracht. „Ich bin überzeugt, dass die Verkehrswende eine enorme Chance für mehr Lebensqualität in Stadt und Land ist. Moderne Mobilität ist zuverlässig und barrierefrei. Sie verbindet die verschiedenen Verkehrsmittel – Bahn, Bus, Rad und Auto – digital und bequem miteinander.“
Der Minister erläuterte, wie der Ausbau des ÖPNVs, mehr Radwege, mehr Platz für den Fußverkehr und die Förderung von Elektromobilität im Zusammenspiel eine wegweisende Alternative zur Verbrennerauto-zentrierten Mobilität von heute darstellten.
Der Fraktionsvorsitzende Peter Rauscher verwies auf die bereits erreichten Ziele der GRÜNEN in Augsburg. „Wir haben mit dem erweiterten Bikesharing und dem Swaxi gute Ergänzungen zu Bus und Bahn geschaffen. Zudem macht das 365-Euro-Ticket Mobilität für Schüler*innen und Azubis bezahlbar. Wir GRÜNEN haben damit in der vergangenen Stadtratsperiode vieles entscheidend vorangebracht. Die Verlängerung der Linie 3 nach Königsbrunn ist ein riesiger Erfolg für regionale Mobilität, und auch für die Vision von Augsburg als Fahrradstadt setzen wir uns ein wie keine andere Partei.“
Für eine erfolgreiche mobilitätswende sind gerade auch Maßnahmen auf kommunaler Ebene wichtig, betont Oberbürgermeisterkandidatin Martina Wild: „Für unsere Städte und für unsere Bürger*innen müssen wir nachhaltige Mobilität stärken. Das bedeutet für uns gerade auch, Bahn und ÖPNV zu verbessern und auszubauen. Die Mobilitätsdrehscheibe ist wichtig, um ÖPNV und Bahn miteinander zu verknüpfen und natürlich den Bahnknotenpunkt Augsburg adäquat zu sichern. Damit der öffentliche Nahverkehr auch eine wirklich attraktive Alternative darstellt, wollen wir wieder einen verlässlichen Takt haben. Die Augsburger*innen sollen sich auf sichere Verbindungen und nahtlose Umstiege verlassen können.“
Zudem setze sie sich für eine bessere Vernetzung der einzelnen Stadtteile ein, durch den Umbau der Öffi-Linien vom Stern zum Netz. Mehr Fahrradwege, rad- und fußgängerfreundliche Ampelschaltungen, sowie Quartiersgaragen, dafür stehen die GRÜNEN – so Augsburgs Zweite Bürgermeisterin.