#37 – Susanne Thoma

Alter:

Beruf:

Erzieherin

Lieblingsort in Augsburg:

Im YOSEFA Frauengarten in Oberhausen kommen Stadtteilbewohnerinnen mit
unterschiedlichem kulturellem Hintergrund sowie geflüchtete Frauen
zusammen. Gemeinsam gestalten sie Ausstellungen im öffentlichen Raum
zu sozialen Themen, etwa zur Wohnungsnot aus weiblicher Perspektive.
Dabei treten die Teilnehmerinnen als Erzählerinnen ihrer eigenen
Lebenswelten auf.


Was möchtest Du in Augsburg voranbringen?

Ich engagiere mich in der Stadtteilarbeit für einen friedlichen,
nachbarschaftlichen und interkulturellen  Austausch. Auf dem Weg zu
diesem Ziel habe ich unter anderem die Demokratie Kultur Werkstatt
Oberhausen initiiert, einen Aktionsraum für bürgerschaftliches
Engagement. Durch Kultur- und Mitmachangebote wie urbanes Gärtnern oder
künstlerische Aktivitäten kommen Anwohner*innen ins gemeinsame
Handeln, entwickeln Ideen zur Konfliktlösung und tragen aktiv zur
Verbesserung ihres Wohnumfeldes bei.

Welche Erfahrung prägt deine politische Haltung am stärksten?

Interkulturelle Begegnungen habe ich stets als äußerst bereichernd
erlebt. Zudem habe ich erfahren, dass sich mit friedlichem Protest und
kreativen Aktionen wirksam auf Missstände aufmerksam machen lässt. Auf
diese Weise konnte beispielsweise eine der menschenunwürdigsten
Asylunterkünfte in Bayern geschlossen und die Bewohner*innen in
deutlich bessere Wohnverhältnisse verlegt werden.

Was ist gar nicht GRÜN an dir?

Meine Haarfarbe. Sonst so ziemlich alles.