
Alter:
Jahrgang 2002
Beruf:
Student
Lieblingsort in Augsburg:
Was möchtest Du in Augsburg voranbringen?
Ich setze mich besonders für eine klimagerechte Mobilität ein. Für mich sind Kommunal- und Verkehrspolitik untrennbar: Wo wir wohnen, lernen, einkaufen, arbeiten und unsere Freizeit gestalten, bestimmt unsere Mobilität und wird durch die Mobilitätsangebote bestimmt. Zudem wohnen wir zwischen den Verkehrswegen anderer.
Mein Ziel ist es, die Verkehrshierarchie in Augsburg umzudrehen:
– Fußverkehr stärken: Überquerungen müssen jederzeit möglich sein, nicht nur dann, wenn der Autoverkehr steht. Zebrastreifen und Tempo 30-Zonen schaffen Sicherheit und Komfort.
– Radverkehr bevorzugen: Radfahrerinnen und Radfahrer sollen nicht an jeder Ampel warten müssen und dann über hohe Bordsteinkanten fahren müssen. Fahrradstraßen, Radvorrangrouten und grüne Wellen für den Radverkehr machen das Radfahren zügig und attraktiv.
– ÖPNV ausbauen: Neue Tramlinien haben Vorrang vor dem Autoverkehr. Wo nötig, passen wir Ampelschaltungen an oder verengen Fahrbahnen zugunsten der Straßenbahn, die mehr Menschen befördert und Flächen effizienter nutzt.
Darüber hinaus engagiere ich mich in allen Bereichen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung sowie für soziale Gerechtigkeit in Augsburg.
Welche Erfahrung prägt deine politische Haltung am stärksten?
Ich habe mehrfach an der Fahrraddemonstration „Ohne Kerosin nach Berlin“ teilgenommen. Dabei bin ich quer durch Deutschland geradelt, habe mich mit Mitstreiter:innen vernetzt und ausgetauscht. Besonders bereichernd waren die Begegnungen mit Unterstützer:innen im ländlichen Raum, die mir neue Perspektiven eröffnet und meine Motivation gestärkt haben.
Was ist gar nicht GRÜN an dir?
Ich kann weder stricken noch häkeln. Stattdessen bastle ich lieber mit Elektronik und 3D-Druck herum.