Chancen, Bildung und Vielfalt: Wir stellen grüne Vision für ein gerechtes Augsburg vor 

Diesen Donnerstag haben wir unser Wahlprogramm im Rahmen einer thematischen Pressekonferenz zum Schwerpunkt Chancen, Bildung und Vielfalt im Laden Taschenbuch Krüger vorgestellt. Im Zentrum stehen für unsere Oberbürgermeisterkandidatin Martina Wild als auch unsere Stadtratskandidat*innen Marie Rechthaler und Serdar Akin ihre Vision einer Stadt, in der alle Menschen echte Teilhabe erfahren.  

Augsburg ist ein Gemeinschaftsprojekt von jeder und jedem. Und genau dafür bin ich hier: damit alle Menschen in dieser Stadt die Möglichkeit haben, sich frei zu entfalten und unsere Stadt mitzugestalten – unabhängig von Herkunft, Alter oder Kontostand“, betont Martina Wild. 

Bildung als Schlüssel zu mehr Gerechtigkeit

Ein zentrales Anliegen von uns GRÜNEN ist es, Bildung als Grundlage für Chancengleichheit weiter zu stärken. In den vergangenen Jahren sind mit 322 Mio. Euro bereits hohe Summen in die Sanierung und den Neubau von Schulen geflossen. Um den Sanierungsstau weiter abzubauen, wollen wir an diesem Kurs anknüpfen.  

„Moderne, gut ausgestattete Bildungsorte sind entscheidend dafür, dass Kinder und Jugendliche ihr Potenzial entfalten können. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, so Wild. 

Konkret setzen wir uns für mehr Kitaplätze mit gut ausgebildetem Personal, gezielte Sprachförderung, gesundes Essen in Kitas und Schulen sowie attraktive Lernumgebungen mit grünen Pausenhöfen und sanierten Turnhallen wie Schultoiletten ein. Auch Prävention gegen Gewalt, Diskriminierung und psychische Belastungen an Schulen soll ausgebaut werden.  

Dritte Orte stärken – Begegnung ohne Konsumzwang

Neben Schulen und Kitas rücken wir sogenannte „Dritte Orte“ in den Fokus: Räume der Gemeinschaft jenseits von Zuhause und Arbeit, die ohne Konsumzwang offenstehen und Begegnung ermöglichen. Geplant sind unter anderem die Öffnungszeiten der Stadtbücherei zu erweitern, neue Formate wie Tiny Libraries und zusätzliche Bücherbusse umzusetzen sowie Orte der Bildung und Kultur wie Max 59 als niederschwellige, konsumfreie Treffpunkte zu stärken. Auch weitere wohnortnahe Bildungs- und Begegnungsorte in den Stadtteilen sollen entstehen.  

„Solche Orte sind wichtig für den Zusammenhalt in unserer Stadt. Hier können Menschen sich begegnen, voneinander lernen und Gemeinschaft erleben“, begründet Martina Wild. 

Verwaltung, die zu den Menschen kommt

Für etliche Menschen sind Hürden im Alltag sehr konkret, wenn der Schulausflug zu teuer ist oder Amtsgänge als kompliziert oder gar ausschließend empfunden werden. Deshalb setzen wir verstärkt auf niedrigschwellige Unterstützung vor Ort.  

Ein zentrales Projekt ist ein mobiler Social Bus, ein „Multi-Amt“-Bus, der Verwaltungsangebote direkt in die Stadtteile bringt. „Ich weiß, dass Menschen ganz konkrete Hilfe vor Ort brauchen. Die Verwaltung muss daher direkt zu den Menschen kommen “, erklärt Wild.  

Ergänzend sollen Barrierefreiheit, Mehrsprachigkeit und Angebote in leichter Sprache ausgebaut sowie Beratungs-, Präventions- und Unterstützungsstrukturen gestärkt werden – für Familien wie für ältere Menschen.  

Klare Haltung für Vielfalt und Solidarität

Für Martina Wild ist klar, dass Augsburgs Zukunft auf Vielfalt und Zusammenhalt basiert. Politische Bildung, stärkere Beteiligung von Jugendlichen und Kindern sowie mehr kulturelle und nachhaltigkeitsbezogene Bildungsangebote sollen Menschen befähigen, die Stadt aktiv mitzugestalten.  

„Ich stehe für Gemeinschaft. Deshalb geht es mit mir keinen Millimeter in die rechte Ecke“, stellte Wild deutlich klar. „Eine Stadt, die in ihre Menschen investiert, investiert in Gerechtigkeit, Teilhabe und Zukunft.“