„Dafür sind wir hier!“, lautet unser Grüner Slogan im diesjährigen Kommunalwahlkampf. Am 22. Januar hieß es für unsere Ortsgruppe Ost: „Wir sind jetzt erst einmal hier um Pizza zu backen – und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen!“ Die Veranstaltung hatten wir auf Plakaten und mit Flyern beworben. Wie viele Interessierte kommen würden, konnten wir also nicht wissen: „Die Pizza ist super. Wenn was übrigbleibt, essen wir sie selbst.“
Dazu kam es dann aber nicht, denn gut 40 Bürgerinnen und Bürger aus dem Augsburger Osten hatten die Einladung angenommen, und denen schmeckte die Pizza richtig gut. Und so ging es an dem Abend zunächst auch um Pizza-Rezepte, bevor man bei der Kommunalpolitik landete.
Zunächst galt das Interesse Maren Dörr, die auf dem siebten Platz unserer Grünen-Liste für den Stadtrat steht und die damit gute Aussichten hat, für uns in den Stadtrat zu ziehen. Maren Dörr ist Diplom-Verwaltungswirtin und seit ihrem Studium hier begeisterte Augsburgerin. Sie wohnt im Augsburger Osten, genauer gesagt im Herrenbach. Besonders schätzt sie an Augsburg, dass die Stadt sehr grün und kulturell so vielfältig ist. Ein Thema, das ihr besonders am Herzen liegt, ist die Beteiligung von Jugendlichen an der Stadtpolitik. Im Augsburger Osten möchte sie sich besonders um die Verkehrsanbindung des entstehenden Osram-Quartiers kümmern.
Von den Gästen bei „Pizza & Politik“ wurden ganz unterschiedliche Fragen und Anliegen vorgebracht. Viel diskutiert wurde darüber, wie der Trambahnbetrieb wieder zuverlässiger werden könne. Und natürlich kamen auch die Schulsanierungen zur Sprache, die vielen zu langsam gehen. Die Gäste freuten sich aber auch, wie viel das Referat von Martina Wild, unserer Grünen OB-Kandidatin, in den letzten Jahren – auch am Rudolf-Diesel-Gymnasium in Hochzoll – investiert und vorangebracht hat. Allerdings müsse die Staatsregierung viel mehr tun in Bildungsgerechtigkeit investieren und klamme Kommunen wie Augsburg besser unterstützen, so Maren Dörr.
Zur Sprache kam auch die Weltlage, die alle Anwesenden als sehr beklemmend empfanden. Gleichzeitig herrschte Einigkeit darüber, dass man auf lokaler Ebene viel Gutes bewirken könne und vieles von uns Augsburger Grünen bereits auf den Weg gebracht worden sei – angefangen von der Sanierung besonders übler Schultoiletten über Bio-Essen in den Kitas und den Ausbau der Radwege. Wichtig sei, so Maren Dörr, dass der Alltag der Bürgerinnen und Bürger funktioniere und Augsburg Schritt für Schritt noch grüner und lebenswerter werde.
Von den Gästen gab es viel Lob – nicht nur für die Pizza, sondern vor allem für den anregenden Gedankenaustausch.