
Alter:
Jahrgang 1983
Beruf:
Dipl.-Kulturwirtin
Kommunales Ehrenamt:
Landtagsabgeordnete
Lieblingsort in Augsburg:
Auf jeden Fall der Stadtmarkt. Da trifft man mich sowohl unter der Woche beim Mittagessen oder zum Espresso oder am Wochenende beim Einkaufen.
Neben dem Stadtmarkt liebe ich natürlich besonders im Sommer meinen Schrebergarten sehr.
Was möchtest Du in Augsburg voranbringen?
Ich will, dass Augsburg ein starker und attraktiver Standort für innovative Unternehmen, Start-ups, Handwerk und Mittelstand bleibt. Dafür müssen wir auch in den nächsten sechs Jahren die richtigen Rahmenbedingungen setzen, um unsere wirtschaftliche Stärke zu sichern und weiter auszubauen.
Mit meiner Familie lebe ich in der Innenstadt. Hier wird es im Sommer teilweise unerträglich heiß und das gilt auch für andere Stadtteile. Deswegen ist es für mich essentiell, dass wir kühle Orte schaffen mit mehr Grünflächen, unsere Kanäle und Flüsse für alle zugänglich machen und mehr klimaresiliente Bäume pflanzen, die für natürliche Beschattung sorgen.
Welche Erfahrung prägt deine politische Haltung am stärksten?
Auf jeden Fall der „Ausstieg vom Ausstieg“ bei der Atomkraft 2010. Der hat mich damals dann endgültig politisiert und nach vielen gemeinsamen Demos bin ich dann auch Mitglied bei den Grünen geworden und kämpfe seitdem für den konsequenten Ausbau der Erneuerbaren.
Was ist gar nicht GRÜN an dir?
Hm, gute Frage! Ich fahre nicht nur gerne Fahrrad, sondern auch wirklich gerne Auto, obwohl ich kein eigenes habe. Besonders begeistert mich dabei die Beschleunigung in batterieelektrischen Fahrzeugen. Und bin ein Mathe-Logikspiel-Nerd. Macht mich das jetzt Klischee-bedingt weniger Grün? 🙂